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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Voice From The Stone (Blu-ray)
Titel Voice From The Stone (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 30.06.2017
Laufzeit 91:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 8 von 15 Punkten
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"Voice From The Stone" wird in der Werbung als sanfter Gruselfilm (FSK 12) angekndigt, was jedoch meiner Meinung nach berhaupt nicht zutrifft. Doch ersteinmal komme ich zur Story: Ein junges Kindermdchen bekommt in den 50er Jahren den Auftrag, sich auf einem Landsitz in der Toskana um den Sohn eines Bildhauers zu kmmern. Seit dem Tod seiner Mutter redet er kein Wort mehr und Verena, so der Name der Nanny soll das eben wenn mglich ndern und Jakob aus seinem Trauerzustand befreien. Zunchst sind sich der Knstler Klaus und seine neue Angestellte nicht sonderlich sympathisch, doch nach und nach fhlen die beiden sich immer strker zueinander hingezogen. Ob das dem kleinen Jungen, der aus den Wnden die Stimme seiner Mutter hrt wohl gefllt?
Die Antwort auf diese Frage wird natrlich erst am Ende des Films erzhlt, das mich jedoch nicht berraschen konnte. Auch die Story finde ich ehrlich gesagt eher dnn, denn sie hrt irgendwie wie schon tausend mal gehrt an, oder? Der Film von Regisseur Eric D. Howell erzhlt diese Geschichte auch ganz ruhig und zugegebenermaen in stilvollen Bildern, fast schon im Arthaus Stil. Das passt hervorragend zu dieser imposanten Landschaft der Toskana bzw. mondnen Landsitz. Auch die Schauspieler machen ihre Sache richtig gut, allen voran Emilia Clarke, den zahlreichen "Game Of Thrones"-Fans ein Begriff. Doch leider kann auch sie den Film nicht aus dem Mittelma heben, weil halt Spannung und/oder eine gruselige Atmosphre komplett fehlen, was bei mir zur Langeweile fhrte. Da gibt es weitaus bessere Filme, die dieses bzw. hnliche Themen besser transportieren, ich denke da vor allem an "Das Waisdenhaus". Dieser Film ist halt eher eine Romanze, denn das Schicksal des trauernden Jungen tritt mit Fortdauer mehr und mehr in den Hintergrund. Allerdings ist der Schluss-Song "Speak To Me" von Evanescence Sngerin Amy Lee klasse und wurde extra fr diesen Film komponiert. Bild und Ton sind absolut okay, allerdings muss die Surround Anlage aufgrund fehlender Effekte nun mal keine Meisterleistung vollbringen.
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