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20. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

The Girl With All The Gifts
Titel The Girl With All The Gifts
Produktion/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 23.06.2017
Laufzeit 108:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Seit der Serie "The Walking Dead" ist der Zombie Virus auch bei uns zu einer Epedemie geworden, der jung und alt vor die Bildschirme und in die Kinos lockt. Das zog sogar Blockbuster nach sich, die mit Top Stars gespickt mal mehr oder auch mal weniger gut funktionieren. "World War Z" z.B. mit Brad Pitt hat mir berhaupt nicht gefallen, whrend "Maggie" mit Arnie Schwarzenegger meine Begeisterung fand. Okay, "Maggie" ist auch mal ein ganz anderer Zombie-Film, der im Grunde genommen ein Kammerspiel bzw. Schauspiel-Kino ist ohne viele Special Effects und Ekel-Szenen. Auch die britische Produktion "The Girl With All The Gifts" (FSK 16) ist irgendwie anders und haucht dem Genre tatschlich neue Facetten ein. Ganz kurz zur Story: Irgendwo in der britischen Provinz hat sich ein Forscherteam unter Militrschutz in einem Lager verbarrikadiert, um an einem Impfserum gegen ein Virus zu arbeiten, das fast die gesamte Menschheit zu Zombies, den sogenannten "Hungries" mutieren lie. In diesem Labor werden infizierte Kinder gefangen gehalten, weil die ihren "Hunger" auf Menschenfleisch kontrollieren knnen. Eines dieser Kinder ist Melanie, die unglaublich klug und empathisch ist. Als die Forschungsstation von einer Horde Hungries berrannt wird, kann Melanie mit zwei Soldaten, der rztin und ihrer Lehrerin fliehen. Zusammen schafft man es sogar bis nach London und die Gruppe muss um ihr Leben kmpfen, denn die Stadt ist voll von hungrigen Untoten...Der Film von Colm McCarthy (u.a. "Sherlock") beginnt sehr bedchtig, entwickelt sich jedoch ab Minute 30 zu einem echten Ngelkauer. Der Plot ist klasse und basiert auf dem Bestseller von M.R. Carey, der in Deutsch unter dem Titel "Die Berufene" erschienen ist. Regisseur McCarthy konnte auch auf eine Reihe hochklassiger Schauspieler zurckgreifen, von denen Glenn Close sicher den grten Namen hat. Allerdings ist die Hauptdarstellerin Sennia Nanua bisher noch nicht groartig in Erscheinung getreten, kann aber in ihrem Kinodebt von Anfang an begeistern. Der 108 mintige Film geizt nicht mit Blut und der Maskenbildner hat ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet. Ganz ohne Klischees kommt auch "The Girl With All The Gifts" nicht aus, dafr steigt die Spannung kontinuierlich an und auch die Charaktere drfen sich mal berraschend entwickeln. In den dsteren Straen Londons sind einige Firmen werbewirksam zu sehen (Stichwort Produktplatzierung), z.B. Mercedes, Lidl oder die Barcleys Bank, jedoch trgt dies auch ein wenig zur Authenzitt bei. Insgesamt hat mir dieser Film ausgesprochen gut gefallen, denn er ist kurzweilig, spannend, klug und transportiert das Kinderthema der Romanvorlage exzellent in die Handlung. Extras: Trailer, Behind The Scenes, Interviews mit Cast & Crew
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