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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

The Disappointments Room (Blu-ray)
Titel The Disappointments Room (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 09.06.2017
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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D. J. Caruso hat als Regisseur bislang durchaus nicht die schlechtesten Werke abgeliefert! "The Salton Sea" und "Taking Lives", "Disturbia", abermals mit Shia Labeauf dann "Eagle Eye" oder auch "I am Number Four". Unlngst lief sein Streifen "XXX: Return of Xander Cage" mit Vin Diesel in den Kinos an. 2016, ein Jahr zuvor, drehte Caruso seinen ersten Ausflug ins Horrorgenre mit dem Titel "The Disappointments Room", der nun hierzulande in den Hndlerregalen landet. In der Hauptrolle sehen wir Kate Beckinsale ("Underworld"), welche hier die Architektin Dana mimen darf. Zusammen mit ihrem Mann David und dem fnfjhrigen Sohn Lucas ziehen die beiden in die amerikanische Provinz, nachdem ihre kleine Tochter bei einem Unfall ums Leben kam. Das alte Landhaus ist renovierungsbedrftig, aber dieser Aufgabe fhlt man sich fr einen Neuanfang gewachsen. Schon bald beginnen sich seltsame Vorkommnisse und Erscheinungen zu hufen, und Dana stt auf einen nicht im Bauplan verzeichneten Raum im Dachgeschoss. Das Unheil nimmt seinen Lauf, oder leidet Dana an psychischen Strungen?

Diese Frage beantwortet uns "The Disappointment Room" natrlich zum Ende hin, dem gebten Gruselfan aber wohl schon etwas eher. Was D. J. Caruso uns hier abliefert, hat leider nichts mit seiner sonst qualitativ ordentlichen Ware zu tun. Den schwarzen Peter teilen sich aber wohl er und Wentworth Miller ("Prison Break"), der fr diesen Driss das Drehbuch geschrieben hat. Man kriegt hier einfach eine ziemlich drge Abhandlung an typischen Gruselklischees, die sich auch am Ende dann nicht zu einem wohlwollenden Ganzen zusammenfassen lassen wollen. Da ndern auch die musikalischen Klnge von Brain Tyler nichts, mit dem Caruso hier zum vierten Male zusammenarbeitet, und der ansonsten fr Werke wie die Marvel Filme, "Bangkok Dangerous" und "Rambo" verantwortlich war. Die Darsteller bleiben ebenso hinter ihren Mglichkeiten, allen voran Kate Beckinsale. Spannung will hier einfach keine aufkommen, da bleibt wohl nur der Gruselanfnger als Zielgruppe, was sich auch am Einspielergebnis von nur 5 Millionen Dollar abzeichnet, bei einem Budget von ca. 15. Millionen. Die Bild- und Tonqualitt der blauen Scheibe ist auf gutem Niveau, whrend im Bonusbereich, bis auf eine Featurette, ghnende Leere herrscht. Bleibt zu hoffen, dass Caruso wieder zu alter Form zurckfinden kann, hier ist jedenfalls der Titel Programm.
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