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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Shut In (Blu-ray)
Titel Shut In (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 21.04.2017
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Bislang drehte der britische Regisseur Farren Blackburn einige Folgen bekannter Serien wie "Doctor Who", "Interceptor", "Daredevil", "Luther" oder jngst "Iron Fist". Sein bisher einziger Ausflug ins Filmfach stellte der eher durchwachsene bis stumpfsinnige "Hammer oft he Gods" dar, umso berraschender, dass er nun bei seinem neuesten Werk "Shut In" Leute wie Naomi Watts und Oliver Platt vor die Kamera bekam. Schneebeladene Landschaft, ein einsames Haus in Neuengland und ein Schneesturm. Eigentlich beste Zutaten fr einen Horrorfilm, oder?
Mary verlor einst ihren Mann Richard bei einem Autounfall. Seither pflegt sie ihren Sohn Stephen, der dadurch querschnittsgelhmt wurde, und nun apathisch das Bett htet. Sie selbst ist Psychologin und setzt sich sehr fr den kleinen und gehrlosen Jungen Tom ein. Eines Tages steht dieser just vor ihrem Haus, und verschwindet aber kurz darauf. Den drauen tobenden Schneesturm kann Tom eigentlich nicht berleben, und obendrein hufen sich seltsame Vorkommnisse in Marys Haus. Gibt es bernatrliche Krfte die in dem einsamen Haus am Werk sind?

Die Erwartungen an "Shut In" meinerseits waren nicht gerade hoch, aber Blackburn hat es geschafft diese zu unterbieten. Der mit eineinhalb Stunden ohnehin nicht gerade lange Film wirkt durch seine spannungsfreie erste Stunde nur unntz in die Lnge gezogen, und was dann kommt ist leider auch nicht das Gelbe vom Ei. Vllig hohl konstruierter Twist, der dem Zuschauer im Grunde ohne wirklich plausible Erklrung um die Ohren gehauen wird, ein paar Jumpscares und Traumsequenzen reingeklopft, fertig ist die Laube? Sorry, aber in meinen Augen ist der ganze Film in der Form Mumpitz, der zwar gegen Ende noch etwas mehr Spannung suggerieren kann, das ist aber angesichts der dniss zu Beginn auch keine Kunst. Watts spielt ok, Oliver Platt ebenso, und Jacob Tremblay ist etwas verschenkt mit zu wenig Screentime. Charlie Heaton ("Stranger Things") liefert auch nicht so ab, wie er es eigentlich knnte. Die Grundzutaten stimmten, aber Drehbuch und Regie haben in meinen Augen versagt, da hilft auch die gelungene Optik des verschneiten Neueengland nichts mehr.

Immerhin kann die Bild- und Tonqualitt berzeugen, wobei der Ton dann auch erst gegen Ende richtig gute Zge annimmt, da es vorher neben Dialogen nicht viel zu hren gibt. Im Bonusbereich finden Interessierte dann noch Interviews mit allen mglichen Beteiligten vom Produzenten bis zu den Darstellern, und die blichen Trailer.
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