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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Fifty Shades of Black (Blu-ray)
Titel Fifty Shades of Black (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 06.01.2017
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Was waren das noch Zeiten, als mit "Scary Movie" eine neue Art Film Einzug hielt in den Komdiensektor, und man sich im Kino vor Lachen kaum halten konnte, und das trotz infantilem Fkalhumor. Nun ja seit dem Jahr 2000 hat sich da einiges getan, die Reihe brachte es auf insgesamt 5 Teile, und unzhlige Nachahmer verballhornten etwaige Filmgenres. Marlon Wayans lieferte schon fr "Scary Movie" 1 und 2 die Drehbcher, whrend er zudem in einer der Hauptrollen vor der Kamera stand. Spter drehte er zusammen mit Regisseur Michael Tiddes "Ghost Movie" 1 und 2, was also gengend Fachwissen fr eine weitere filmische Abrechnung bieten drfte. Nun machten sich die beiden aber nicht wieder am Horrorgenre zu schaffen, sondern drehten mit "Fifty Shades of Black" die nicht ernst zu nehmende Version der Buchverfilmung "50 Shades of Grey". Die Geschichte ist schnell erzhlt, da sich diese recht nah an der des Kinoerfolges hlt. Studentin Hannah soll fr ihre Mitbewohnerin Kateesha den Milliardr Christopher Black interviewen. Die zurckhaltende Hannah trifft also auf Black, der wiederum sogleich Interesse an ihr zeigt. Sie lsst sich nur zu gern darauf ein, allerdings ahnt sie nicht, dass Black eher auf die schmerzhaften Seiten der Erotik steht. Zusammen beginnt fr die beiden eine Reise ins Reich des Sadomasochismus.

Im Prinzip ist die Handlung aber auch nicht wirklich wichtig, denn wie bei dieser Art Film, steht natrlich das ins Lcherliche ziehen etwaiger Filme, neben dem titelgebenden "50 Shades of Grey" selbst. In bekannter Manier werden also kindische Gags und Fkalhumor aneinandergereiht, die sich mageblich auch in rassistischen Witzchen abspielen. Das kann funktionieren, wenn man dieser Art Humor zugnglich ist, wer sich davon abgestoen fhlt, sollte am besten gleich die Finger von "Fifty Shades of Black" lassen. Wayans brachte mir mit Werken wie "Mo? Money", "Hip Hop Hood" oder auch den ersten beiden "Scary Movie" Teilen wirklich viel Spa, und auch hier kann er einige Gags znden, die einen schmunzeln lassen. Insgesamt ist dieses Subgenre des Spoof-Films aber mittlerweile einfach zu ausgelutscht um noch zu begeistern. Die Suche nach den Filmen die hier verarscht werden macht aber immerhin noch ein klein wenig Laune. Unter anderem finden sich Werke wie "Die Reifeprfung", "Whiplash", "12 Years a Slave" oder "Magic Mike", immer vorausgesetzt, man hat diese Filme auch gesehen. Fr Freunde des inkorrekten Haudraufhumors sicher einen Blick wert. Bild und Ton der blauen Scheibe sind gut, im Bonusbereich finden sich neben einer Featurette noch ein Interview mit Marlon Wayans und einige Deleted Scenes.
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