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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Die falsche Prinzessin
Titel Die falsche Prinzessin
Produktion/Vertrieb Studio 100
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Veröffentlichung 07.10.2016
Laufzeit 180:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Auf einer Disc komplett ohne jegliche Extras gibt es nun eine Wiederverffentlichung der deutsch-italienischen Co-Produktion "Die falsche Prinzessin" aus dem Jahre 1998. Die Mischung aus Fantasy-und Mrchenfilm kommt optisch im einem sehr klaren und aufpoliert wirkenden Bild daher, whrend die recht simple Handlung und die teils soliden bis drolligen Tricks im 21. Jahrhundert fr Erheiterung sorgen knnten. Auch wenn die Posse FSK 6 hat ist aufgrund einiger Kampfszenen und ein paar Toten, Dramatik das Ganze eher nichts fr kleine Kinder. Die Geschichte ist recht simpel. Knig Hamil (Matthieu Carriere) und seine Frau knnen keine Kinder bekommen und mit Hilfe des Zauberers Epos (Max von Sydow) bekommen sie einen Sohn. Als der Thronfolger entfhrt wird und spter unerkannt in einem Dorf grogezogen wird zieht Hamil los. Der Knig reitet verzweifelt durch sein Land und berredet eine Untertanin ihm ihr Kind, ein Mdchen zu berlassen damit er einen Thronfolger hat. Dies reift zur hbschen Prinzessin Mirabella (Anna Falchi) heran die zwei Jungs Leonardo und Ademaro im eben erwhnten Dorf den Kopf verdreht und sich als Zicke outet. Am Ende kommt es zum groen Showdown und alle Verknpfungen werden entrtselt, wobei noch etwas Action in die ansonsten recht langsam vor sich hin pltschernde Geschichte eingebaut wird. Drei damals junge und hbsche Darsteller machen optisch viel her, Anna Falchi darf tolle Prinzessinnenkleider tragen und ist zur Freude der Mnnerwelt auch mal in nassen, durchsichtigen Sachen oder mit viel Dekollet zu sehen, whrend Nicolas Rogers den hbschen, nachdenklichen Dorfjngling gibt. Leider sind die Beiden nur solide Schauspieler, was in dieser simplen Geschichte mit vllig bertrieben agierenden, guten Darstellern wie Sydow, Thomas Kretschmann, Michaela Merten oder Carriere nicht schlimm ist! Ich glaube der Film war in den Neunzigern wegen der mnnlichen Darsteller (bekannt aus "Prinzession Fantaghiro") beliebt und das letzte Aufbumen der italienischen Filmindustrie. Insgesamt ist der ganz drollige Streifen mit zwei Mal 90 Minuten sicherlich etwas zu lang ausgefallen und wre krzer sicherlich straffer und spannender. Die Disk kommt ohne Extras. Fr Fans des Regisseurs Lamberta Bava sicherlich interessant!
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