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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Ein Mann namens Ove
Titel Ein Mann namens Ove
Produktion/Vertrieb Concorde Video
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Veröffentlichung 18.08.2016
Laufzeit 112:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Aus Skandinavien kommen nicht nur gute Thriller, sondern auch immer wieder schwarzhumorige Komdien, wie auch "Ein Mann namens Ove" beweist. Das Buch von Fredrik Bachmann war in Schweden bereits ein Bestseller, dieses nahm sich Regisseur Hannes Holm zur Vorlage fr seinen gleichnamigen Spielfilm. Rolf Lassgard (bekannt aus den "Wallander"-Filmen) spielt darin den titelgebenden Ove, ein Mann Ende 50. Job verloren, Ehefrau gestorben, griesgrmig lsst er sein Umfeld wissen, wie es emotional um ihn steht. Er nrgelt, er pbelt er passt auf, dass alles nach den Regeln luft. Aber er hat das Leben auch satt, will seiner Frau wieder nahe sein, und plant deshalb seinen Selbstmord. Da hat er die Rechnung nur ohne die neuen iranischen Nachbarn gemacht, die ihn alsbald mehr in ihr Leben einbinden, als dem lebensmden Grantler lieb ist.

Natrlich erfindet Holm das Rad nicht neu, und auch die Vorlage von Bachmann suhlt sich in lngst erfundenen Geschichten. Jack Nicholson durfte in "Besser geht's nicht" ran, viele Jahre zuvor schon Al Pacino in "Der Duft der Frauen" in hnlicher Manier, und sicher knnte man die Aufzhlung noch um einige Werke ausdehnen. Trotzdem wei "Ein Mann namens Ove" gut zu unterhalten, was zum Groteil an Lassgard liegt, der die Rolle des mauligen Rentners einfach super auszufllen wei. Auch die restlichen Darsteller haben Spa an ihren Rollen, und die Gags sitzen groteils ebenso. Was etwas zu ausgedehnt wirkt sind die vielen Rckblenden aus der Vergangenheit Oves als Kind und mit seiner Ehefrau Sonja. Diese wirken zu melancholisch und reien den Zuschauer etwas aus dem Geschehen. Da man sich den Ablauf und den Ausgang der Geschichte schlicht schon denken kann, wre es besser gewesen diese Szenen etwas mehr in den Hintergrund zu rcken, da sie ohnehin keine wirkliche Erkenntnis bringen. Ansonsten ist man mit dem Teil als Feel Good Movie durchaus gut bedient, und kann damit eine unterhaltsame Zeit verbringen. An Bonusmaterial findet sich leider kein nennenswertes Material auf der Scheibe.
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