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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Jinn (Blu-ray)
Titel Jinn (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb WVG-Medien
Homepage www.wvg.com
Veröffentlichung 31.10.2014
Laufzeit 102:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Bei diesem Film handelt es sich um einen Mix aus Fantasy-, Abenteuer-und Gruselmovie, der mit recht wenig Budget und mit unbekannten Schauspielern von Regisseur Ajmal Zaheer Ahmad verfilmt wurde. Das merkt man dieser US-Produktion zwar an, jedoch bin ich der Meinung, dass die Verantwortlichen noch recht viel aus den mauen Voraussetzungen gemacht haben.
Die Ausgangssituation: Gott schuf die Erde und mit ihr die Menschen aus Erde, die Engel aus Licht sowie eine dritte Macht, die Jinn aus Feuer. Letztgenannte herrschten anfangs ber die Welt. Gott bertrug nun irgendwann mit Adam & Eva diese Macht auf die Menschen, worber die Jinn nicht erfreut waren.

In der Anfangssequenz sieht der Zuschauer Ende des 19. Jahrhunderts in Indien einen Einheimischen mit einem Wesen kmpfen, das ein Mdchen in seiner Gewalt hat. Scheinbar hat dieser junge Inder ein Gegenmittel in Form einer Flssigkeit, mit dem er dem geisthaften Wesen den Garaus machen kann. Doch mitten im Kampf endet pltzlich die Szene und wir befinden uns in der Gegenwart.
Hier lernen wir den Helden der Geschichte kennen. Automechaniker Shawn lebt mit seiner Frau Jasmin bescheiden in einer amerikanischen Stadt. ber eine Videokassette, die ihm eines Tages in den Briefkasten gesteckt wird erhlt Shawn die mysterise Botschaft seines verstorbenen Vaters, dass fortan seltsame Dinge geschehen werden. Und wie durch ein Wunder passiert zunchst tatschlich viel Hokus-Pokus in der Wohnung des Paares. Die beiden Irritierten lernen den Pater Westholt und seinen Kumpel Gabriel (ja genau, der heit wie einer der Erzengel) kennen, die ihnen die anfangs erwhnte Geschichte von Gott und seinen drei Schpfungen erzhlen. Shawn glaubt zunchst nicht an die Story, wird jedoch bald eines Besseren belehrt, denn seine Frau Jasmin wird vom bsen Jinn aus dem Diesseits entfhrt. Nur Shawn, natrlich ein Nachfahre des anfangs erwhnten Inders und optischen hnlichkeiten kann die Welt vor der Herrschaft der Jinn und somit seine geliebte Ehefrau retten.

So konfus die erste halbe Stunde gert, kann sich der Film im Laufe seiner etwa 100 Minuten Laufzeit doch etwas steigern. So sind die FX-und Action-Szenen ordentlich und auch ein paar gelungene Schockmomente haben sich eingeschlichen. Allerdings geraten die Handlungsweisen der Darsteller doch sehr unlogisch und der skeptische Zuschauer wird das Ende des Films wohl kaum erleben. Auerdem ist vieles doch vorhersehbar und drge, um es mal vorsichtig auszudrcken. Der bse Jinn geriet optisch wie eine Mischung vom Geist aus "Ring", der aus dem Fernsehgert klettert und den Dementoren aus der Harry Potter-Reihe. Blutige Splatter-oder Gore-Effekte werden komplett ausgespart, weshalb ich die FSK 16 fr etwas bertrieben halte, doch das ist ja hufig der Fall.

Insgesamt ein laues mittelmiges Filmvergngen, dessen Bild-und Tonqualitt auf der blauen Scheibe okay sind. Die Extras mit einer Bildergalerie sowie ein paar Trailern passen sich diesem Niveau an.
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