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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Haunter - Jenseits des Todes
Titel Haunter - Jenseits des Todes
Produktion/Vertrieb Koch Media GmbH - DVD
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Veröffentlichung 22.05.2014
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die Situation die stndig wiederkehrt, wie im Paradebeispiel "Und tglich grt das Murmeltier", wurde ber die Jahre in Film und Serie wirklich ausgiebig als Aufhnger fr spannende und weniger gelungene Geschichten genutzt. Nun kommt, der nicht gerade arbeitswtige, (7 Langfilme in 17 Jahren!) Regisseur Vincenzo Natali daher, und baut dieses Grundgerst in seinen Gruselstreifen "Haunter - Jenseits des Todes" ein.
Hier wird auch nicht lange erklrt oder gefackelt, denn dem Zuschauer wird durch die Hauptprotagonistin Lisa sofort klar, dass sie sich in einer eben solchen Zeitschleife befindet. Sie erwacht jeden Tag im vom Nebel umgeben Haus ihrer Eltern, der Vater repariert das Auto, der Bruder spielt mit der Konsole. Alles immer derselbe Trott, selbst wenn sie versucht den Erwachsenen zu erklren, dass was nicht ganz stimmen kann. Also versucht sie selbst herauszufinden was los ist, und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.
Glcklicherweise stellt der Streifen keine direkte Gruselkopie vom Murmeltierszenario dar, sondern besteht auch noch aus diversen anderen Bestandteilen gewohnter Gruselkost. Das alles wurde von Natali gewohnt routiniert abgedreht, dass er das kann, bewies er ja bereits mit Werken wie "Cube", "Cypher" und zuletzt "Splice - Das Genexperiment". Darstellerisch gibt es auch nichts zu meckern, da die gesamte Riege wirklich berzeugt, allen voran Stephen McHattie als Bsewicht. Das Problem ergibt sich vielmehr daraus, dass der Film einfach keine durchgehende Spannung aufbauen kann, und auch die Auflsung irgendwie vllig beilufig eingestreut wird. Dadurch bleibt lediglich eine schn gefilmte Gruselmr, die man sich durchaus mal ansehen kann, ohne in Trnen auszubrechen. Etwas mehr von allem, und Natali wre ein wirklich gelungenes Genrefilmchen von der Hand gegangen, aber das drfte er bei seinen Werken auer beim berraschungshit "Cube" schon fter gehrt haben.
An Extras bietet die Scheibe neben den blichen Trailern noch zwei Audiokommentare und einige Storyboards.
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