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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Vive La France  (Blu-ray)
Titel Vive La France (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Polyband / WVG Medien
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Veröffentlichung 25.04.2014
Laufzeit 95:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Von dem kleine Land Taboulistan nahe Afghanistan hat noch niemand gehrt! Das hnlich klingende Gericht haben sie auch erfunden, die Welt glaubt jedoch es war der Libanon. Also sendet der langjhrige Diktator des Landes die Ziegenhirten Muzzafar und Feruz aus, die als Selbstmordattentter ein Flugzeug in den Eifelturm lenken wollen um Aufmerksamkeit fr ihr Land zu bekommen. Aber so richtig wollen kann man das auch nicht nennen, die beiden eigentlich friedlichen Mnner wurden dafr schwer berredet mit den blichen Ideologien (Paradies, Jungfrauen und Party). Als sie mit gezckten Gabeln das Flugzeug kapern wollen wird wegen eines Fluglotsenstreiks der Flieger nach Korsika umgeleitet. Das ist die Ausgangslage der in Frankreich sehr erfolgreichen Komdie "Vive La France". Nun mssen die bald als Asylanten / illegale Flchtlinge gesuchten einen Weg nach Frankreich finden. Sie treffen durchgeknallte Einheimische, kommen mit den Bruchen nicht klar und halten Italien fr Frankreich. Das gibt natrlich rger! Erst als eine schne, junge Journalistin namens Marianne sich ihrer annimmt und ihnen ein anderes, schnes Frankreich zeigt berdenken die Beiden ihre Plne.
"Vive La France" istoft zotig und manchmal derbe, insgesamt gut gemacht und kann damit punkten das man Franzosen wie Terroristen / Auslnder gleichermaen durch den Kakao zieht, wobei man am Ende natrlich die Vorzge von Froonkreich in den Mittelpunkt stellt. Einige Gags wie der Ohrfeigentanz und ein paar kulturelle Verstndnisprobleme sind echt witzig. Leider hat man das Meiste schon in diversen anderen franzsischen oder amerikanischen Roadmovies und Komdien gesehen. Regisseur und Hauptdarsteller Michael Youn und sein Kollege Jos Garcia sind zwar sehr bemht den Figuren Leben einzuhauchen und schaffen dies auch, die etwas vorhersehbare und bekannte Geschichte retten sie aber nicht. Das dezent "ernste" Ende ist dabei schon eine berraschung und passt eigentlich nicht so sehr zum Rest. Darber sollte man dann auch nicht nachdenken.
Bild und Ton der blauen Scheibe sind ber jeden Zweifel erhaben und die verschiedenen kurzen Extras sicherlich einen Blick wert. Der deutsch-trkische Komiker Kaya Yanar spricht ganz gut wie ich finde Feruz und ist mit seinem Kollegen Serdar Somuncu ebenfalls in kurzen Specials zu hren/sehen.
Abgerundet wird der gute optische Eindruck durch einen Pappschuber.
Wer auf flotte Komdien aus Frankreich steht, kann hier sicherlich nichts falsch machen. Da habe ich schon viel schlechteres gesehen. Der neue Komdien-Kracher aus Frankreich (Covertext) ist die jedoch nicht!
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