Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WWE - Summerslam 2013
Titel WWE - Summerslam 2013
Produktion/Vertrieb WVG Medien GmbH
Homepage de.wwe.com
Veröffentlichung 29.11.2013
Laufzeit 263:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Was ist los bei der WWE? Entertainment und Kayfabe hin oder her, aber denken die nicht, dass es schon ein bisschen doof ist, wenn man ein Foto des Main Event Siegers als DVD-Cover nimmt?! Zumal, wenn es sich um ein einen solchen Schocker wie beim Summerslam 2013 handelt.
Dieser war, das nehme ich mal vorweg, einer der letzten berzeugenden PPVs 2013.
Nach der Kickoff-Show (als Bonus auf der Blu-ray Version) erffnen Kane und Bray Wyatt den Slam im Staples Center, in LA. Die Halle ist ausverkauft, als die "groe, rote Maschine" und der gestrte Sektenfhrer das Groereignis offiziell in einem "Ring Of Fire"-Match erffnen. Anders als in einem Inferno-Match gilt es hier nicht, den Gegner in Brand zu stecken. Vielmehr sollen die Flammen dafr sorgen, dass der Rest der Wyatt Familie nicht eingreifen kann. Trotz allem Brimborium kann das Match nicht wirklich berzeugen. Zu schwach wird Wyatt dargestellt, zu lahm das Storytelling. Lediglich das Ende bietet so etwas wie Dramatik.
Ehemalige Partner, nun erbitterte Feinde: Damien Sandow und Cody Rhodes (mittlerweile ohne schicken Schnorres) treffen in einem kurzweiligen Match, mit eindeutigem Sieger aufeinander.
Alberto del Rio als World Heavyweight Champion ist mir seit jeher ein Dorn im Auge. Auch gegen einen guten Worker wie Christian, liefert der groe Mexikaner hchstens ein "ganz nettes" Match ab. Besser als das Erffnungsmatch, aber meines Erachtens weniger befriedigend als das Sandow / Rhodes-Match.
Diven-Match nicht nur dank Brie Bella zum Ghnen. Das Publikum sieht es hnlich und macht seinem Unmut mit vllig unpassenden Rufen Luft.
Im Anschluss gibt es dafr ein Match, das den Kauf des 26. Summerslam im Alleingang rechtfertigt. In einem "No Disqualification"-Match trifft CM Punk auf Brock Lesnar. "The Best vs. The Beast" wurde die Schlacht passender weise beworben und erfreulich roh geht es dann auch zu. Weitaus dynamischer als Lesnars Matches gegen Triple H und sogar nen Tick action-reicher als sein "Extreme Rules"-Match gegen Cena 2012. prsentieren die beiden eine wilde Keilerei. Sehr gut!
Dolph Ziggler, das ewige Talent, nun muss er also nach seinem gescheiterten Run als World Heavyweight Champion gemeinsam mit Kaitlyn gegen Big E. Langston und AJ ran. Quasi als Pinkelpausen-Match zwischen den beiden Top-Matches. Erwhnenswert nur der Spear von Kaitlyn gegen AJ... hui.
Nachdem John Cena sich als echter Gnner verstand und Daniel Bryan endlich die wohlverdiente Titelchance auf die WWE-Championship gegeben hatte, stand das WWE-Universum Kopf. Nicht wenige Fans hielten einen Sieg Bryans von vornherein fr ausgeschlossen, doch wenn eines fast alle Fans vereinte, dann war es doch der Wunsch, "The Beard" mit dem Gold um die Hften zu sehen. In einem der besten John Cena-Matches (ever!) wird es gegen Ende immer dramatischer, und Daniel Bryan prsentiert gar seinen neuen, in diesem Fall ziemlich heftigen, Finisher. Alles was danach geschieht mchte ich, obwohl es ohnehin fast jeder wei, nicht verraten. Nur soviel: Der Kurs der WWE wird hier einleitend verndert.
Neben der erwhnten Kickoff-Show bietet die Blu-ray selbstverstndlich wieder Bonusmaterial aus den RAW- und Smackdown Folgen.
Und bitte, nehmt doch wieder die PPV-Poster als Cover! Die waren immer recht cool.
<< vorheriges Review
Gangs Of Wasseypur - Teil 2 (Blu-ray)
nchstes Review >>
WWE - Night Of Champions (Blu-ray)


Zufällige Reviews