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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

The Nameless (Blu-ray)
Titel The Nameless (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb 3L Homevideo
Homepage www.3l-homevideo.de/
Veröffentlichung 17.10.2013
Laufzeit 100:00 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Regisseur Jaume Balaguer hat Ende der 90er-Jahre mit "The Nameless", im Alter von gerade mal 31 Jahren, eine ganze Welle von modernen, spanischen Horror- und Thrillerproduktionen losgetreten. Die Geschichte um eine Mutter, die fnf Jahre nach dem Ritualmord an ihrer Tochter Angela, neue Hoffung schpft, dass diese noch am Leben sein knnte und sich aufmacht, verschiedenen Spuren nachzugehen, gehrt vielleicht nicht zu den besten Arbeiten von Balaguer ("The Darkness", "Fragile", "[Rec]", "Sleep Tight"), aber in vielerlei Hinsicht wurde schon beim Erstling einiges richtig gemacht.
Nach dem Anruf eines Mdchens, dass behauptet, Claudias Tochter zu sein, gert die mittlerweile Tablettenschtige mit Hilfe des ehemaligen Beamten, der die Kinderleiche damals gefunden hat und eines Journalisten, der ebenfalls eine Verschwrung hinter der Geschichte vermutet, mehr und mehr auf die Spur einer beunruhigender Gruppe von Menschen, die von dem Bsen an sich besessen ist. Alle drei vermuten, dass sich die mittlerweile jugendliche Angela in deren Fngen befindet und folgen entscheidenen Hinweisen von A nach B nach C.
Wir haben es hier mit einem sehr gut in Szene gesetzten Horrorthriller zu tun, der vor allem mit seiner dsteren und teils unheimlichen Atmosphre und der hervorragenden Hauptdarstellerin Emma Vilarasau punkten kann. Leider verliert die lange nachvollziehbare Geschichte im letzten Drittel ein wenig an Logik. Das Ende selber ist meiner Meinung nach auch nicht optimal, da es sehr pltzlich kommt und zudem ziemlich absurd, ja beinahe schon trashig ist. Und doch hat mir der Film wieder gut gefallen. ber weite Strecken wirkt das hier vertretene europische Kino einfach greifbarer, als viele teuere Hollywoodproduktionen, da verzeiht man schon mal ein mittelmiges Ende. Trotz der 14 Jahren auf dem Buckel, ist das Bild der Blu-ray wirklich sehr ordentlich geworden. Selbst die vielen dunklen Bilder sind scharf und berwiegend rauschfrei. In Sachen Bonusmaterial hat man sich auch nicht lumpen lassen: 20 Minuten Making Of, 30 Minuten Interview mit Jaume Balaguer, ein Videoclip und noch zwei, zugegeben sehr kranke Kurzfilme vervollstndigen diese gelungene Blu-ray-Auflage.
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