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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

The Floating Castle - Festung der Samurai
Titel The Floating Castle - Festung der Samurai
Produktion/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 27.08.2013
Laufzeit 142:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die bisherigen Werke der japanischen Regisseure Shinji Higuchi und Isshin Inudo sind in unseren Gefilden, trotz des florierenden Asiafilms, eher weniger bekannt. Nun erscheint hierzulande "The Floating Castle - Festung der Samurai", welches sicher das bislang grte Projekt der beiden sein drfte, was das Budget angeht.
Es handelt sich dabei folgerichtig um ein historisches Schlachtengemlde, welches in der Zeit um 1590 im alten Japan spielt. Der amtierende Kaiser Ishida will das Land einen, und dabei geht er notfalls auch ber Leichen. Wer die Einigung nicht will, wird kurzerhand vom Erdboden getilgt. Dabei geht ihm der Feldherr Hideyoshi tatkrftig zur Hand, und berschwemmt auch gleich ganze Ortschaften, falls es sich als dienlich erweist. Bei seinem Siegeszug im Namen des Kaisers stt er bald auf die Festung Oshi, die von gerade mal 500 Mann verteidigt wird. Trotz der 20.000 Mann starken Armee Hideyoshis leistet die Stadt, unter der Fhrung von Nagachika, erbitterten Widerstand, und es kommt zu blutigen Schlachten auf Leben und Tod.
Dabei wren wir auch schon beim Thema. Blutige Szenen bietet der Streifen wahrlich genug! Absolut passend fr ein historisches Schlachtengetmmel dieser Art. Auch ist die Ausstattung hervorzuheben, die vorzglich daherkommt, ebenso wie die Darsteller und die ganze Atmosphre. Opulent trifft es wohl am besten, und die Inszenierung ist ebenso zu loben. Was mir normalerweise etwas sauer aufstt, sind die humoristischen Anflge und das Overacting im asiatischen Kino. Das ist bei "The Floating Castle" ebenso Bestandteil des Groen und Ganzen, allerdings fgt es sich hier kurioserweise irgendwie passend ein. Und das obwohl es sich fr einen angeblich historisch korrekten Film ansich nicht ziemt. Etwas aus dem Rahmen fallen leider teilweise die CGI-Effekte, die stellenweise dann doch nicht wirklich gut aussehen. Angesichts des stimmigen Rests und der vorzglich gefilmten Actionszenen, kann man darber aber getrost hinwegsehen.
Ob nun geschichtlich belegt, oder nur des Spaes wegen: Fans des asiatischen Kinos greifen ohnehin zu, und stren sich sicher weder am Humor, noch an einer Hand voll verbesserungswrdigen Effekten.
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