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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WWE - Night Of Champions 2012
Titel WWE - Night Of Champions 2012
Produktion/Vertrieb WvG Medien GmbH / Freemantle Media Enterprises
Homepage de.wwe.com
Veröffentlichung 26.04.2013
Laufzeit 244:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Zunchst einmal ein Hoch auf Freemantle Media Enterprises, die nach dem Ende der Zusammenarbeit zwischen World Wrestling Entertainment und Silvervision dafr gesorgt haben, dass Fans der WWE auch weiterhin problemlos an Groveranstaltungen und Co. kommen knnen. Ein bisschen Meckern muss allerdings erlaubt sein, denn ein wenig Mehraufwand fr ein vernnftiges Wendecover drfte schon sein. Wrestlingfans sind in der Regel Sammler und dieses bekackte FSK-Logo nervt.
Das soll's mit der Kritik aber erstmal gewesen sein, ich freue mich aktuell nur ber die Flut an Verffentlichungen, die in den nchsten Monaten ber uns herein brechen wird.
Los geht der Reigen mit einem der unterbewertesten PPVs 2012: Night Of Champions; und die startet, fr mich persnlich, schon derart genial, das gibt es gar nicht. Nach Jerry Lawlers (echtem!) Herzinfarkt whrend einer RAW-Folge muss sein Platz am Kommentatorenpult vorbergehend neu besetzt werden (wenngleich es ihm zu diesem Zeitpunkt auch wieder relativ gut ging) und wer knnte das besser als einer meiner absoluten Lieblinge am Mikro: John Bradshaw Layfield. Der Texaner wird sehr herzlich empfangen und dann geht es auch schon mit der Action los.
Rey Mysterio, Cody Rhodes und Sin Cara sind alle hei auf The Miz' Intercontinental Championship, also wurde ein Fatal 4 Way angesetzt, bei dem alle vier zeigen knnen, warum gerade sie den Titel verdient haben. Sin Cara, muss ich leider zum wiederholten mal festhalten, hat ihn nicht verdient. Der maskierte Mexikaner arbeitet wieder arg unsauber, doch ansonsten gibt es wenig zu bemngeln. Es gibt einen schnen Tower Of Doom zu sehen, das Publikum schlgt sich fix auf die Seite der Heels und ein nettes Finish rundet das Erffnungsmatch ab.
Backstage erfhrt man, dass Kaitlyn verletzt ist... "verletzt".
Im Match um die Tag Team Championship treffen die amtierenden Champs Kofi Kingston und R-Truth auf eines der merkwrdigsten Teams in der jngeren Geschichte der WWE: Daniel Bryan und Kane. Diese beiden funktionieren aber irgendwie, auf eine ganz bizarre Art und Weise, womglich auch aufgrund ihrer dubiosen, aber doch witzigen Storyline, laut der sie sich berhaupt nicht ausstehen knnen. Auch hier spielen die Faces kaum eine Rolle, werden sogar ausgebuht, whrend dem ungleichen Paar "Hug It Out"-Chre entgegen schallen. Kurios!
"Uns'" Antonio bietet wie gehabt gute, kurzweilige Unterhaltung im Match um seinen U.S.-Titel, selbst mit Zack Ryder.
Randy Orton und Dolph Ziggler bieten im Anschluss ebenfalls ein gutes Match (Publikum fr Ziggler, noch Fragen?!), welches ebenfalls durch ein spannendes, cooles Finish zu gefallen wei.
Da Kaitly ja "verletzt" ist, rutscht kurzerhand Eve in das Match um Laylas Divas Championship, na so was. Erstaunlicherweise haben wir es hier aber mit einem wahrhaftig guten Diven-Match zu tun: Hart, schnell und gar nicht mal so kurz. Knnte dies ein Quasi-Neustart fr die krnkelnde Division werden?! Eins vorweg: Laylas dmlicher Springboard-Move geht endlich mal schn daneben.
Alberto del Rio will Sheamus' World Heavyweight Titel und das mit allen Mitteln. Dafr hat man sich sogar eine selten dmliche Storyline einfallen lassen: Sheamus darf seinen Brogue Kick nicht einsetzen, da er sonst seinen Titel los wre... h, ja, hoffentlich darf er del Rio wenigstens eine hauen, oder sich wehren, sonst wird es eng. Unmittelbar vor dem Match kommt zum Glck aber GM Booker T und hebt den ganzen Quatsch wieder auf. Das Match selber ist in Ordnung, mehr nicht.
Meine Hoffnung, dass der Main Event aus diesem bisher schon guten PPV ein Pflichtprogramm macht, sollten nicht umsonst gewesen sein. Voran ein dickes Filmchen und ein Heyman-"Intro" und los geht's. Trotz Heimspiel fr Cena und der Tatsache, dass Punk im Grunde als Heel antritt, kommt es zu den alten "Let's Go Cena" / "Cena Sucks!"-Spielchen. Dem Champ sei Dank haben wir es hier im weiteren Verlauf nicht mit einem typischen Cena-Match zu tun. Super-Konter, unfassbare (und unzhlige) Nearfalls, sowie ein kontroverses Ende machen aus dem Match schon jetzt einen Klassiker.
Blu-ray Kufer sind auch hier mal wieder im Vorteil: Die Hhepunkte aus RAW und Smackdown veredeln die blaue Scheibe.
Den "Don't Try This At Home"-Spot und die Werbung fr WWE Homevideo gibt es jetzt, Carsten Schfer sei Dank brigens auch auf Deutsch... nicht gut.
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