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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Die Fee
Titel Die Fee
Produktion/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 15.01.2013
Laufzeit 94:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Dom arbeitet in einem Hotel als Nachtportier. Der Job ist langweilig und das Hotel schbig, und Dom steht unter der Fuchtel seiner Chefin, denn er kommt stndig zu spt und steht kurz davor, entlassen zu werden. Eines Abends betritt Fiona das Hotel, ohne Schuhe und ohne Gepck. Sie behauptet eine Fee zu sein und teilt dem verdutzten Dom mit, dass er drei Wnsche frei hat. Sein erster Wunsch geht umgehend in Erfllung, denn beinahe erstickt Dom an seinem Sandwich. Auch seinen zweiten Wunsch erfllt Fiona ihm, ein Motorroller mit unendlich viel Treibstoff. Zum dritten Wunsch kommt es allerdings nicht, denn nach einer gemeinsamen Nacht ist Fiona verschwunden, und der schwer verliebte Dom setzt alles daran, seine Traumfrau wiederzufinden.
"Die Fee" ist ein wirklich seltsamer Film, allerdings in einer rein positiven Sichtweise. Hier verschmelzen Liebesfilm und Slapstick Klamotte, es wird viel ohne Dialoge gearbeitet und es passieren allerlei surreale Dinge. Nicht wirklich das, was man als Zuschauer erwartet oder vermutet. Vielmehr erstaunt es mich, dass diese Mischung funktioniert. Die Regisseure Dominique Abel, Fiona Gordon und Bruno Romy habe nicht nur die Hauptrollen bernommen, sondern auch das Drehbuch zu diesem Film entwickelt. Dabei hat man sehr darauf geachtet, den Charakteren viel Tiefe mitzugeben, ohne dass der Film zu schwlstig rberkommt. Die belgische - franzsische Koproduktion hat ganze Arbeit geleistet und einen tollen Film auf Zelluloid gezaubert. Allerdings bin ich mir sicher, dass "Die Fee" nicht bei jedem Zuschauer so gut ankommen wird wie bei mir. Man sollte schon ein Faible fr skurrile Dinge haben, ansonsten knnte man mit dem Film nicht warm werden. Wer also mit einem Streifen wie "Die Fabelhafte Welt Der Amelie" schon seit Schwierigkeiten hatte, sollte sein Finger von "Die Fee" lassen. Auch wenn man die beiden Filme nur rudimentr miteinander vergleichen kann.
Mir jedenfalls gefllt er richtig gut, auch der Drehort wurde mit der franzsischen Stadt Le Havre vortrefflich gewhlt, die Geschichte um die unechte Fee Fiona mit viel Augenzwinkern erzhlt und die Darstellern sind ein Klasse fr sich.
Die Blu Ray ist ein wahrer Augenschmaus und bietet ein Bild der obersten Schublade. Als Extras sind ein paar Deleted Scenes, ein Making Of, Teaser und der Kurzfilm "Rosita" an Bord.
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