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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Deep in the Woods - verschleppt und geschändet
Titel Deep in the Woods - verschleppt und geschändet
Produktion/Vertrieb Alamonde Filmdistribution (Alive)
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Veröffentlichung 18.11.2011
Laufzeit 102:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 3 von 15 Punkten
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Die Filme des Benoit Jacquot sind bei uns eher unbekannt, und auch sein neuestes Werk "Deep in the Woods - verschleppt und geschändet" bildet da keine Ausnahme. Wieso das so ist, kann ich nach dem zweifelhaften Genuss dieses Streifens einwandfrei sagen, denn ich muss mir eine Frage stellen: Was zum Geier sollte das sein!?
Es dreht sich um einen jungen und hässlichen Wegelagerer namens Thimotee, der im Frankreich des Jahres 1865 in einen kleinen Ort kommt. Dort stellt er sich taubstumm, und findet ein Nachtlager bei der Familie von Dr. Hughes. Dessen Tochter Josephine hat es dem kleinen Perversen aber so sehr angetan, dass er sie am Morgen danach hypnotisiert und gleich mal so richtig rannimmt. Doch nicht genug der Schande, er entführt sie in die Wälder, und vergreift sich fortan nach Herzenslust an ihr. Irgendwann wird er verhaftet, aber keiner weiß wie weit sein Einfluß über Josephine denn geht.
Entgegen dem Titel sei hier vorgewarnt: Es ist weder Horror, noch Torture-Porn, noch gibt es großartig viel Sexuelles zu sehen! Eher geht es hier in Richtung Kunstfilm in meinen Augen, besetzt mit zwei nicht gerade mit Schönheit geschlagenen Hauptdarstellern und einer endlos lahmen und langweiligen Geschichte. Zudem nervte das dauernde Geigengefitschel mitunter wirklich extrem, und man sehnt sich nahezu ein Ende dieser Quälerei herbei. Sorry, aber in meinen Augen ist das weder Kunst, noch sonst wie unterhaltsam, lediglich ermüdend und absolut nicht zu empfehlen.
Wer sich durch die knapp hundert Minuten geistiger Überanstrengung gekämpft hat, darf sich dann noch über den Trailer und ein Interview in den Extras freuen, vielen Dank auch.
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