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20. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

El Alamein 1942 - Die Hölle des Wüstenkrieges
Titel El Alamein 1942 - Die Hölle des Wüstenkrieges
Produktion/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 19.07.2011
Laufzeit 114:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Um den italienischen Film ist es in den letzten Jahren ja sehr ruhig geworden. Kam bis in die 80er Jahre und weiter noch jährlich massig an Input für den geneigten Filmfan aus dem Land der Tricolore, muss man heute schon mit der Lupe suchen. Das dachte sich sicher auch Regisseur Enzo Monteleone, der 2002 den Kriegsfilm "El Alamein 1942 - Die Hölle des Wüstenkrieges" abdrehte.
Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist der freiwillige Soldat Serra, der wie viele seiner Landsleute nach Ägypten gesendet wird, und dort unter der Führung von Rommel der alliierten Übermacht den Kampf ansagt. Doch müssen die Soldaten sehr schnell merken, dass die Hitze unerträglich ist, das Wasser knapp, die Kameraden wie die Fliegen sterben und verheizt werden. Als nach einem Panzerangriff die Reihen mehr und mehr gelichtet wurden, bleibt nur noch der befohlene Rückzug. Zusammen mit den Kameraden begibt sich Serra auf einen beschwerlichen Fußmarsch durch die unwirtliche Wüste Ägyptens.
Wieder ein Kriegsfilm, wieder der 2. Weltkrieg. Das denken sich sicher viele, und wollen den Film links liegen lassen. Das wäre allerdings ein Fehler. Trotz der bekannten Thematik, schaffte es Monteleone mit sehr ansehnlichen Bildkompositionen und fähigen Darstellern einen guten Film zu schaffen! Ich würde das Ganze nur eher als Kriegs-Drama sehen, denn auf Kampf- oder Gefechtsszenen wird hier nicht das Hauptaugenmerk gelegt. Vielmehr dreht sich hier alles um die einzelnen Personen als um den Krieg selbst. Wer also noch etwas Nachhilfe bezüglich der Aktionen des Wüstenfuchs Rommel braucht, oder sonst Kriegsfilmen nicht abgeneigt ist, darf hier gerne einen Blick riskieren!
Neben dem italienischen Originalton in 5.1 mit zuschaltbaren Untertiteln , bietet die DVD noch ein Making-Of als Extra.
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