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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Das Ende ist mein Anfang
Titel Das Ende ist mein Anfang
Produktion/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 11.03.2011
Laufzeit 94:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ein alter Mann, berhmter italienischer Journalist (arbeitete u.a. auch fr den "Spiegel") und Schriftsteller namens Tiziano Terzani (1938-2004) dargstellt von Bruno Ganz ("Der Untergang") ist todkrank und ruft seinen Sohn, einen 33 Jahre alten Weltenbummler und Studenten zu sich um ihm sein Leben zu erzhlen. Dabei wird nicht wie sonst so oft im Film das Geschilderte durch Rckblenden dargestellt, sondern erzhlt, ganz klassisch. Jedoch sind es nur ein paar Fixpunkte und sagen wir Ansichten des Mannes. Warum er das macht? Er hat Krebs und ist todkrank, sein Sohn soll ein Buch ber ihn schreiben, was er quasi diktiert. Dabei erzhlt er viel ber das politische Geschehen des 20. Jahrhundert und sieht den Tod als neue Stufe und die Krankheit als Anlass sich von seinen seinen verstreut lebenden Kindern und Enkeln zu verabschieden und alte Streits aufzulsen. Dazu kommen die wunderbare Naturkulisse der Toskana und die Tatsache, dass Tiziano wirklich lebte. Das ist kein Film fr Actionfans und er gibt auch keine Antworten, es ist die Geschichte eines Mannes der viel wenn nicht alles erlebt hat und loslassen kann. Wir mssen alle irgendwann sterben und das wollen wir nie uns bewusst machen, dieser Film ist nicht wie die restliche mediale Welt eine Ablenkung vom Tod, er zeigt wie jemand ohne Angst und mit Wrde geht. "Das Ende ist mein Anfang" schaut man nicht aus Spa, aber man denkt oft darber nach!
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