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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Record 12
Titel Record 12
Produktion/Vertrieb Epix/Indigo
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Veröffentlichung 26.11.2010
Laufzeit 63:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Alena fhlt sich in ihren eigenen vier Wnden wohl. Was sie nicht ahnt ist die Tatsache, dass ihr Heim mit berwachungskameras ausgestattet wurde, um bernatrliche Ereignisses aufzuspren. Doch pltzlich verschlieen sich Rolllden und Tren, ohne dass Alena eine Mglichkeit hat, ihre Wohnung zu verlassen. Langsam kommt ihr die Gewissheit, dass sie nicht nur eine Gefangene im eigenen Haus ist, sondern dass sie sich in groer Gefahr befindet.
Dass Erstlingswerk der beiden Regisseure Mario Conte und Simone Wendel kann sich durchaus sehen lassen. Was mal als Diplomarbeit geplant war, wurde am Ende ein guter Film mit etablierten Darstellern wie Meret Becker und Oliver Wronka. Man schwimmt hier zwar auf der Welle mit, die Filme wie "Paranormal Activity" losgetreten haben, kann aber durch die interessante Story punkten. Ferner wurde die Geschichte dramaturgisch gut umgesetzt. Die Laufzeit betrgt nur knapp 63 Minuten, und man muss auch ehrlich gestehen, dass es hier und da einige Stellen im Film gibt, die man htte straffen knnen. Der Zuschauer wird aber mit einem guten und originellen Ende belohnt. Und dass nicht alle Fragen am Schluss beantworten werden, sollte auch jedem klar sein.
In "Record 12" wurde im optischen Bereich viel mit Stilmitteln gearbeitet. Dies ist die logische Konsequenz, denn ein groer Teil des Geschehens spielt sich im Haus ab, und dass wird mit berwachungskameras gefilmt. Es mag Zuschauer geben, die mit diesem Grnfilter und mit Streifen durchzogenem Bild nicht viel anfangen knnen.
Die Dialoge sind ordentlich, die unterlegte Musik passend und unterstreicht die wenigen Schockmomente, die im Film vor kommen.
Die Tatsache, dass es den beiden Regisseuren gelungen ist, enormen Spielraum fr die jeweilige Interpretation des einzelnen Zuschauers offen zu lassen, sollte man aber am hchsten bewerten. Denn der beste Horror ist der, der sich im eigenen Kopf abspielt, auch wenn wir es hier weniger mit Horror im eigentlichen Sinne zu tun haben, als einem spannenden Thriller mit leichtem Grusel Einschlag.
Als Extras bietet die DVD lediglich zwei optische Featuretten und eine kleine Trailer Show. Hier wre ein Making Of mehr als interessant gewesen. Dafr kann die DVD von "Record 12" mit einem Wendecover ohne hsslichen FSK Flatschen aufwarten.
Fans von "Paranormal Activity" oder "Blairwitch Project" knnen hier bedenkenlos zugreifen, alle anderen sollten sich nicht scheuen, mal einen Blick zu riskieren.
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