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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Dead Man Running
Titel Dead Man Running
Produktion/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
Homepage www.deadmanrunning.com
Veröffentlichung 28.09.2010
Laufzeit 88:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Der ehemalige Ganove und Strfling Nick versucht, von den krummen Touren los zu kommen, und sein Geld mit einem legalen Reisebro zu verdienen. Aber seit der Erffnung gab es keine Kunden, und nicht nur sein Kumpel und Mitarbeiter Bing wartet auf sein Gehalt, auch andere warten auf ihr Geld von Nick. Um kurzfristig seine liquiden Mittel aufzustocken verschafft er sich Geld durch einen Kredit bei dem zwielichtigen Mister Thigo. Aber die Wirtschaftskrise macht auch vor der Unterwelt nicht halt und so fordert der Kredithai sein Geld bei Nick zurck. Seine Forderung : innerhalb von 24 Stunden muss Nick 100.000 Pfund auftreiben. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, lsst Thigo einen Killer bei Nicks kranker Mutter warten um bei ausbleibender Zahlung nicht nur Nick das Lebenslicht aus zu pusten.
Und so macht sich Nick mit seinem Freund Bing auf, um die geforderte Summe schnellstmglich zusammen zu bekommen. Unglcklicherweise hat der Kredithai aber in den entsprechenden Kreisen die Information gestreut, dass wer auch immer Nick hilft, ebenfalls das Zeitliche segnen wird. Und so gestaltet sich die Aufgabe fr Nick und seinen Kumpel alles andere als einfach.
Beim Blick auf das Cover ahnte ich bereits Bses. Filme, die mit vermeintlichen HipHop Stars besetzt werden, haben bei mir eigentlich einen schweren Stand. Fast immer sagt dies auch etwas ber die Qualitt des Filmes aus. Sei es Ice T, der in Rohrkrepierern wie "Mean Guns" oder "Judgement Day" mitwirkte, oder Ice Cube, der es immerhin auf Filme mit ein wenig Niveau wie "Anaconda" oder auch "Ghosts of Mars" schaffte. Hier ist es nun "50 Cent", der als Kredithai Mister Thigo gar nicht eine so schlechte Figur abgibt. Generell bleibt aber zu sagen : Schuster, bleib bei Deinen Leisten !
Den Rest lsst sich relativ schnell zusammenfassen. Ein Gangster Komdie aus England in bester Manier wie die groen Vorreiter wie "Snatch" oder auch "Bube, Dame, Knig, Gras". Man sollten als Zuschauer keine komplette Innovation dieser Art der Filme erwarten, aber man kann definitiv gut unterhalten werden von diesem Film. Die Schauspieler sind in der oberen Liga zu finden, allein Danny Dyer als Bing ist schon ein Blick wert und der gute Mann hat ja so oder so schon eine eigene Fangemeinde.
Das Tempo des Films hlt sich im angenehmen Rahmen und auch die Wendungen werden nicht auf ein absolut unglaubwrdiges Level getrieben. Der Wortwitz ist gelungen, gerade wenn man auf britischen Humor steht, wird man hier bestens bedient.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass man den Film "Dead Man Running" ohne weiteres fr einen amsanten Abend empfehlen kann.
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