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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing U.F.O, ULI JON ROTH
Ort Kln, E-Werk
Datum 20.03.2004
Autor John Schmitz
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Dass das Motto des heutigen Abends "Wir rocken schon verdammt lange und sehen auch keinen Grund damit aufzuhren" lauten wrde, war mir klar. Aber dass ich mit meinem Alter den Altersdurchschnitt erheblich senken wrde, berraschte mich dann doch. Wie dem auch sei. ULI JON ROTH erffnete pnktlich den Abend. Der Meister gab ein komisches Bild ab.
Uli Jon Roth
Mit Hut und Ferderboa in Violett handelte er sich den ein oder anderen sarkastischen Kommentar vereinzelter (ignoranter) Besucher ein. Spielerisch berzeugter ROTH jedoch auf ganzer Ebene, als er (mit nur einem weiteren Musiker an den Keyboards) den Frhling und den Winter aus Vivaldi's "Vier Jahresszeiten" plus seine eigene Komposition "Metamorphosis" vom gleichen Album zockte. Auch bei dem folgenden Restprogramm bestehend aus Tracks seiner Soloscheiben, dem Scorpions-Klassiker "Sails of Charon" und einem Hendrix Tribute. Trotz der musikalischen Klasse des extravaganten Mannes war das E-Werk nur sehr bescheiden gefllt.
U.F.O.
Das nderte sich jedoch schlagartig, als die Herren Mogg, Way, Raymond, Moore und Bonham die Bhne enterten. Was folgte, war eine Hardrock-Party der besten Sorte. Zwar machten Phil Mogg, der fast zahnlose Pete Way und der Frisurknig Paul Raymond optisch einen wirklich steinalten Eindruck, aber musikalisch lie man nichts anbrennen. Neben einigen Stcken der letzten Scheiben (z.B. "Midnight Train") und des aktuellen Outputs "You are here" (z.B. "Daylight comes to Town", "Jelloman") wurden alle Hits ("Doctor Doctor", "Rock bottom", "Love to love", "Let it roll", "Shoot shoot", "Only you can rock me", "Lights out", etc.) Schlag auf Schlag ins hungrige Publikum geblasen.
U.F.O.
Vinnie Moore, der neue Mann an der Gitarre, spielte ein absolut geniales Brett und zeigte nicht nur technische Brillianz, sondern auch wahres Feeling. Natrlich vermisste man hier und da Schenker's Melodiebgen, aber Moore ersetzte den komplizierten Deutschen mit groer Klasse. Auch Jason Bonham trommelte uert prsent und stimmig.
Fazit: Auch heute noch sind U.F.O live groe Klasse. Ich freue mich schon auf das "Bang-your-head-Festival", wo U.F.O wieder Gas geben werden. Daumen hoch!!!
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