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18. April 2014 - Uhr
 
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672 Reviews in der Datenbank
Billing SIX FEET UNDER, FLESHCRAWL, CRIMINAL
Ort Essen, Zeche Carl
Datum 26.02.2004
Autor Rafael Hofmann
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Mein erstes Konzert in Essen! Ich hoffte, dass sich nun die echt weite Anreise von 200km und der Kampf im pltzlich aufgetretenen Schnee sich lohnen sollte. Jedoch zweifelte ich keine Sekunde lang, dass ich keine Enttuschung erleben wrde, denn der ungekrnte Knig des Death-Metal rief und viele, - fr die Zeche Carl - wirklich viele kamen.
Criminal
Opener auf dem Spektakel der Schwermetaller waren Criminal. Die halb chilenische, halb grobritannische Band berraschte mit brachialem Sound, wirklich ausgefeiltem Riffing und walzendem Groooooooooooove! Der Frontmann Anton Reisenegger erschien zunchst wie eine bessere Kopie des "Godfathrer of Psychodelic Metal" Devin Townsend, was nicht nur durch das abgegriffene Strapping Young Lad-Shirt untersttzt wurde. Die Band stellte auf dieser Support-Show ihr neues Album "No Gods, No Masters" vor, was beim Publikum relativ "trge" ankam.
Criminal
Die groe Masse begngte sich im hinteren Teil der Lokalitt mit Biertrinken und Smalltalk. Der Funke wollte allerdings zur sich auf der Bhne mhenden Band nicht so recht berspringen, was ich aus meiner Warte aus gesehen nicht nachvollziehen konnte. Meines Erachtens bot die Combo gute Show zu vollem, brachialem Sound. Ich selber kannte die Band vorher noch nicht, war aber wirklich spontan durch die Liveperformance angetan. Respekt!
Fleshcrawl
In der kurzen Umbaupause kam in mir die Erwartung von zwei von mir vorher gesehenen Shows hoch, die mich nichts Gutes erahnen lieen. Fleshcrawl besttigten auch diesmal meinen ursprnglichen Eindruck, was mageblich an zwei Bandmitgliedern lag. Zum einen am wirklich langweiligen Snger, dessen Charisma mit dem einer Scheibe gelochtem Leerdammer in der Sommersonne zu vergleichen ist. Wer jeden Song mit einer Stimme ansagt, die im letzten Song noch die krachenden Gitarren untermalt hatte, der ist in meinen Augen lediglich lachhaft, aber auf keinen Fall unterhaltsam. Der zweite, der eine wirklich unterirdische Leistung ablieferte war der Drummer. Gott allein wei wie man als professionelle Band einen solch unrhythmischen und schlecht agierenden Schlagzeuger mit auf eine Tour nehmen kann.
Fleshcrawl
Weder langsame, rollend angedachte Parts funktionierten, noch konnte man im Snareschlag des Schlagzeugers bei schnellen Blastbeats irgendeine Regelmigkeit feststellen. Man hatte eher das Gefhl einen krampfenden Autisten vor sich auf der Bhne sitzen zu haben als einen Schlagzeuger, der sein Handwerk versteht. Zum Rest der Band kann ich nur sagen: Gut gemacht! Der Sound hat gestimmt, das Gitarrenzusammenspiel war wunderbar, jedoch blieben die beiden zuvor genannten Mankos als besttigendes Erlebnis in meinem Gedchtnis. Fleshcrawl haben brigens auch in dem Support der US-Rocker ein neues Album mit dem aberwitzigen und einfallslosen Namen "Made of Flesh" vorgestelltaber die Vorstellung war, wie ich bereits erwhnte genau so lachhaft wie der Titel des Albums.
Six Feet Under
Six Feet Under lieen sich mit dem Umbau und Linecheck etwas mehr Zeit, was sich allerdings lohnen sollte. Der Raum fllte sich derweil zunehmend und die Hitze nherte sich dem Siedepunkt. Opener des Schlachtfestes war "Victim of the Paranoid" und das war auch gut so. Die drngelnde Meute wurde durch diese Songwahl sofort von 0 auf 100 beschleunigt und es dauert nicht lange, bis die ersten Diver die Bhne enterten, was sowohl die Security als auch Chris himself sichtlich kalt lies.
Six Feet Under
Die Setliste erstreckte sich ber (fast) alle Alben ausgenommen "Alive & Dead" und brachte (ebenfalls fast) alle Hits der Knppel-IG um Chris Barnes. Selbiger hatte auf diesem Tourauftakt ernsthafte Probleme mit Dropouts seines Funkmikros. Eben das lie den Gromeister des fteren im Dunkeln stehen und man konnte seiner einzigartigen Stimme leider kein Gehr schenken. Runing-Gag und Leckerbissen fr jeden Corpse-Fan war natrlich der Fill-In von "Stripped raped & strangeled". Nach ca. 80 Minuten und 1 Liter hart erkmpften Schwei weniger neigte sich der Auftritt der souvernen Amerikaner dem Ende zu. Meine Meinung:
Six Feet Under
Ich habe schon des fteren dieser Band lauschen drfen und dieser Auftritt hier war der bisher mittelmigste. Ein wahres Feuerwerk haben die Jungs nicht abgefeuert, was allerdings sowohl an den technischen Problemen als auch an dem recht trgen Essener Publikum.
Das Konzert war okay, die Zeche hat mich begeistert und Six Feet Under haben die weite Anfahrt gerechtfertigt. Mde und geschafft verlieen wir die Zeche mit dem zufriedenen Gedanken nicht heimfahren zu mssen, denn das warme Bett und die ersehnte Dusche im Hotel erwarteten uns mit offenen Armen.
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TIERRA SANTA, EASY RIDER - Andernach, JuZ
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