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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing TIERRA SANTA, EASY RIDER
Ort Andernach, JuZ
Datum 29.02.2004
Autor Thorsten Dietrich
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Spanische Wochen in Deutschland! Spaniens Vorzeige-Metaller Tierra Santa sind auf Tour und haben die Landsmnner Easy Rider dabei. Die eigentlich auch eingeplanten Labelmates Astral Doors aus Schweden sind dann leider gestrichen worden.
Easy Rider - Klick!
Als ich Juz in Andernach ankam, wurde mir bewusst, dass spanische Wochen bei McDoof besser besucht werden... Mit Gsten hatte das Juz eine Zuschauerzahl von ca. 65 Leuten zu verzeichnen! Aber auch kein Wunder, die letzte Tierra Santa-Tour wurde abgesagt und auer als Vorband von Grave Digger haben sie sich -glaube ich- in Germoney nicht blicken lassen. Eine Headlinertour ist dann also Aufbauarbeit. Schn fr die Bands, dass Locomotive Music Germany uns Freikarten zur Verfgung stellte, so dass vier Freaks mehr mit groem Bierkonsum die Bands anfeuerten.
Easy Rider - Klick!
Ein circa. einstndiges Set boten Easy Rider um den amerikanischen Snger und Sympathiebolzen Ron Finn, der sich gutklassige die Seele aus dem Hals schrie, ein guter Animateur war und sich von der lichten Kulisse nicht beeindrucken lie. Easy Rider wirkten insgesamt sympathisch, die Instrumentalmannschaft vielleicht etwas steif (oder auch nervs), wurden aber im Laufe des Sets immer lockerer. Songs wie "Coming Down", "Sacrifice Visions" oder "Future Kill" wurden vom Publikum wohlwollend aufgenommen.
Easy Rider - Klick!
Am Ende verabschiedete man sich mit der legendren Scorpionspyramide ohne umzufallen, wonach man sich artig verbeugte. Auch wenn ich das neue Album "Animal" fr schwcher halte als den Vorgnger, sind Easy Rider eine der besten spanischen Bands, was auch an dem guten Englisch des Sngers liegt. Ist ja auch kein Wunder.
Nach minimaler Umbaupause kam nun die fr mich beste spanische Metalband, Tierra Santa! Verstrkt um einen Keyboarder, boten die Mannen um Frontmann und zweiten Gitarristen Angel eine dicke Setlist, die vor Hymnen nur so strotzte.

Tierra Santa - Klick! Tierra Santa - Klick! Tierra Santa - Klick!

Ansagen gab es keine, wenn man von zwei, drei Mal spanischem Genuschel, den Songtiteln oder einem "gracias" bzw. "thank you" absieht. Wow! Die knnen oder wollen wohl immer noch kein Englisch. Das ist wohl der Ausgleich fr Bands wie Manowar, die einen immer tot labern. Tierra Santa brauchten keine Pyros oder Backdrops, sie berzeugten durch sympathisches Auftreten, gutes Zusammenspiel, mitreiende Musik und Fantasystories von fliegenden Pferden, Minotauren, oder Piraten. Ihre durch die zweistimmigen Gitarrenleads an Maiden erinnernden, in spanisch vorgetragenen Hymnen lassen sie einmalig in der Metal-Szene erstrahlen und nach gut 100 (oder mehr?) Minuten Show war dann leider Feierabend.
Da haben die jenigen, die fernblieben mal wieder definitv was verpasst!

Posende Gewinner - Klick!
Setlist Tierra Santa:
  1. Pegaso
  2. Alas De Fuego
  3. La Ciudad Secreta
  4. Hamlet
  5. Sodoma Y Gomorra
  6. Sangre De Reyes
  7. Indomable
  8. La Momia
  9. Juana De Arco
  10. El Canto De Las Sirenas
  11. Las Walkirias
  12. Una Juvento Perrida
  13. Tierras De Leyenda
  14. El Azote de Dios
  15. La Sombra De La Bestia
  16. Laberinto Del Minotauro
  17. Las Puertas Del Infiern
  18. Quien Llora Hoy Por Ti
  19. El Corazon Del Guerrero
  20. El Baston Del Diablo
  21. Dracula
  22. Mi Tierra
  23. La Cancion Del Pirata
  24. Legendario

Fotos: Roland Wohde
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