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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing SCREAMER, SECUTOR
Ort Koblenz, Florinsmarkt
Datum 19.05.17
Autor Tony Werner, Mario Loeb
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An diesem wundervollem 19. Mai gab es in Koblenz ordentlich was auf die Mtze, denn Secutor und die Band Screamer gaben sich im Florinsmarkt in Koblenz die Metal-Keule in die Hand. Ein gut gefllter Laden, ausgelassene Stimmung und kaltes Bier gegen erhitzte Gemter, die ideale Ausgangslage fr jeden Freund der "Ordentlich auf's Gesicht"-Musik. Und dann betraten die Mannen um Bobby Bald pnktlich die Bhne, um den Abend einzuluten.

(Mario)

Wer Secutor schon einmal live gesehen hat, wird wissen, dass die Jungs ein einhundert prozentiger Garant dafr sind, ein gutes Konzert zu sehen und auch dieses Mal wurde das Publikum nicht enttuscht. Gleich vom ersten Song an ging es Vollgas nach vorne, dabei begeisterte die Band mit wahnsinniger Bhnenprsenz und hatte sptestens beim zweiten Song das Publikum in der Hand. Dargeboten wurden Stcke aus ihrem Debtalbum "Stand Defiant", die auf der Bhne noch besser rber kamen als auf CD und sptestens bei Klassikern wie "Bleed For Me" brach in dem kleinen Club die Hlle los! Snger Bobby mit Rauschebart trug mal wieder ein sehr altes Shirt spazieren, dieses Mal von Maiden und animierte gut wie immer das Publikum. Ein groartiger Auftakt fr einen groartigen Konzertabend! (Tony)

Nachdem dann das Publikum wieder mit ausreichend Getrnken versorgt war, betraten die schwedischen Recken von Screamer die Bhne. Die Formation, die sich dem klassischen Heavy Metal verschrieben hat, brauchte aber 2 Songs, um Teile des Publikums davon zu berzeugen, dass es Zeit war, sich wieder vor der Bhne einzufinden. Viele waren Anfangs noch drauen und nutzten die Pause, um den gut besuchten Florinsmarkt fr ein wenig frische Luft zu verlassen, was angesichts der Temperaturen, die innerhalb der Location herrschten, aber auch keinem zu verdenken war. Danach hatten Screamer ihr Publikum jedoch sehr gut im Griff und spielten ein sehr solides Konzert, was vom Publikum mehr als gebhrend gefeiert wurde, auch wenn vielleicht nicht mehr ganz so euphorisch wie bei Secutor davor. Besonderen Eindruck hat die klassische Metal-Gitarrenarbeit bei mir hinterlassen, alles sehr eingngig und gut gespielt. Auch der Frontmann glnzte mit einer geilen Stimme, die mir aber ab und zu dann doch zu sehr in hohe Gefilde abgedriftet ist. Ist eben Geschmackssache, war auch nicht schlimm, weil dieses Stilmittel doch eher dosiert zum Einsatz kam, was des Schreiberlings Geschmack an diesem Abend zugutegekommen ist. Der Einzige, der das bei mir darf, ist Kai Hansen und nicht weil er so geil klingt, sondern weil Helloween bei mir fast alles darf. So gegen Mitte des Konzertes ist es dann aber dazu gekommen, dass mein Interesse an Screamer immer mehr nachgelassen hat, wie gesagt, nicht dass die Jungs sich nicht den Arsch abgespielt haben, im Gegenteil, man kann, nein man muss den Schweden einen guten Job besttigen, aber irgendwie schafften es die Songs nicht, mich ein ganzes Konzert lang zu fesseln, so dass es mich dann doch gegen Ende in den hinteren Teil des Florinsmarkt zog, mit Nhe zu den Getrnken und ich mir den Rest der Show lieber in der Nhe des khlen Nasses ansah, um nicht Gefahr zu laufen, mein Leben als Schreiberling verdurstet auf einen Metallkonzert zu beenden, denn die Temperaturen forderten einen stndigen Nachschub an Flssigkeit. Lebensnotwendig! Wie es dann den zwei Bands erst ergangen sein muss, will ich gar nicht wissen aber wahrscheinlich war es auf der Bhne ziemlich heftig.

Fazit: Screamer und Secutor sorgten in Koblenz fr eine richtig gute Stimmung und bewiesen damit einmal mehr, dass es im Florinsmarkt gute Bands fr kleines Geld zu sehen gibt. Unglaublich, dass das immer noch nicht alle gecheckt haben. (Mario)

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