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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing ALMANAC, GLORYFUL
Ort Siegburg, Kubana
Datum 10.02.2017
Autor Thorsten Dietrich, Bilder: Katharina Mey
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Die erste Headliner Tournee nach dem tollen Debtalbum "Tsar" von Victor Smolskis Truppe Alamac wollten wir nicht verpassen. An einem Donnerstagabend war es soweit. Leider wurde Kollege Mario dank der deutschen Bahn nicht nach Remagen gebracht, wo wir ihn einsammeln wollten, sondern nach Bonn. Also Umweg und ab nach Bonn, dort war in der Stadt ein Riesenstau, da hier der G20 Gipfel tagte und an jeder Kreuzung diverse Polizeiautos standen. So kam es dass wir nach ewiger Zeit zum zweiten Lied der Power Metaller Gloryful im Kubana auftauchten und leider die Band Lichtgestalt verpasst haben.

Gloryful, deren drei Power Metal Alben mir gut gefallen, gaben mchtig Gas auf ihrer ersten Europatournee und lieen sich auch nicht von der sprlichen Kulisse von vielleicht 70 Leuten entmutigen. Als gut gelte Metal Maschine ballerten die Jungs um Mtzentrger Johnny La Bomba ihren angerauten Power Metal in den Club und ballerten diverse Fantasy-Hymnen wie "Cradle Of Heroes" und "This Means War" in den Raum. In diesem Zustand ist die Band eine wirklich durchschlagende Truppe die fr vie Bewegung auf der Bhne gesorgt hat. Interessant dass Gitarrist Adrian Weiss auch schon drei gutklassige Instrumental-CDs gemacht hat und auch mit dieser Musik auftritt. Bei meinem ersten Gloryful Konzert konnte der Saitenhexer nicht und man hatte einen Ersatzmann, jetzt war er motiviert am Start wie die ganze Band. Checkt die Alben der Jungs mal an, es lohnt sich!






Nun kamen Almanac die ich schon letztes Jahr auf Tournee mit Orden Ogan gesehen habe, jedoch war hier einer der drei Frontleute, David Readman verhindert, weshalb ich mich ber den 2017er Auftritt sehr gefreut habe. Neben den Liedern der Debtscheibe "Tsar" spielten Almanac auf dieser Tournee auch diverse Rage Hits aus Victor Smolskis Feder was echt gut rber kam. Aber auch Teile der "Suite Lingua Mortis", genauer gesagt III, V und VIII kamen fulminant zum Einsatz. Hier dominierten Andy und Jeannette Marchewka mit ihren Stimmen das Geschehen. Progfans haben sich sicherlich ber diverse Instrumentaleinlagen gefreut.

Neben einigen Jams und ausufernden Gitarrenspielereien kamen Almanac damit auf 90 Minuten Spielzeit. Auch das instrumentale Titelstck der "Unity" Scheibe spielte die Band was den drei Vokalisten Zeit zum Verschnaufen gab. Mir haben am besten "Empty Hollow" und "Straight To Hell" von den Nicht-Almanac Liedern gefallen. Die gut aufgelegte Formation bot auch eine mitreiende Show, wobei sich die drei Frontleute gut abwechselten und klasse harmonierten. Jedoch erschien mir die Prsenz eines Andy B. Francks schon recht dominant, was keine Kritik sein soll. Aber auch David Readman kam gegen Ende des Sets mehr ins Rampenlicht.

Links und rechts von der Bhne haben sich Gitarrist Victor und Bassist Armin Alic gut positioniert. Bei den Ansagen war meist Andy als gut aufgelegter Frontmann der Mittelpunkt, was dieser souvern absolvierte und das Publikum fra der Gruppe zu Recht aus der Hand, sang alles mit und war mit Enthusiasmus am Feiern.

Ich bin nun auf das zweite Album von Almanac gespannt und hoffe auf ein langes Bandleben der Truppe! Wie ich gehrt habe soll bald auch eine Live-DVD mitgeschnitten werden die dem zweiten Album beigepackt werden soll.





















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