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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing A CHANCE FOR METAL FESTIVAL 2016 - TAG 2
Ort Juz Live Club Andernach
Datum 2016
Autor Mario Loeb, Patrick Weiler
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ACFM 2. Tag, Samstag, 7. Mai 2016

Den zweiten Tag lassen dann mein Kumpel und ich am Morgen erst mal ruhig mit einem ausgiebigen Frhstck bei den Eltern des Herrn Schronk angehen, wofr ich mich auch gerne noch einmal bedanken mchte. Danach zog es uns in die Innenstadt, um uns Sonnenbrillen zu besorgen, denn das Wetter war auch an diesem Tag wieder Bombe. Dort trafen wir dann noch mehr Festivalbesucher, die den Tag gechillt angingen. Das gleiche Bild erwartete uns dann auch auf dem Festivalgelnde: berall entspannte Atmosphre und Leute, die die ersten strkeren Sonnenstrahlen in diesen Jahr tankten. Ja, Sonne und Metal passen zusammen! Die Blackmetaller unter uns brauchen nur einen sehr hohen Sonnenschutzfaktor, bevor wieder unwissende Popradio-Hrer nachfragen. (Mario Loeb)

FABULOUS DESASTER

Den zweiten Tag erffnete die Truppe Fabulous Desaster aus Bonn, und wie knnte man den Tag auch besser beginnen, als mit Thrash Metal? Der Vierer machte das auch mehr als ordentlich und schlug auf der Bhne ordentlich Alarm. Ein fester Kern vor der Bhne der fr diese Uhrzeit gar nicht so klein war, tat es der Band auf gleich und machte ordentlich Lrm. Zum Glck folgten die Musiker nicht den "Ausziehen" Rufen, sondern belieen es lieber bei einer musikalischen Darbietung. 30 Minuten unterhaltsamer Old School Thrash waren dann auch echt sehr kurzweilig und schnell vorbei. Fabulous Desaster haben mit gefallen und machen auch was ihre Bhnenprsenz angeht einen guten Job, auch wenn es, wie es sich fr eine ordentliche Thrash Kapelle gehrt, etwas chaotisch hier und da wirkt, was ich aber nicht im negativen Sinne meine. Ich fand es auch gut, dass die beim vorletzten Song "Toxic Nuclear War" Bassist Luke fr ein Lied die Vocals bernehmen durfte, was fr zustzliche Abwechslung gesorgt hat. Schner Einstieg, der echt durstig gemacht hat, weshalb ich mich dann erst mal auf den Weg zum Bierbrunnen gemacht habe um mir einen halben Liter in der Kopf zu knallen....eiskalte Sprite! Fr Bier war es selbst mir noch zu frh, was ihr wieder ber mich denkt! (Mario Loeb)

SETLIST: FABULOUS DESASTER

  • Thrash Metal Symphony
  • Midnight Fistfight
  • Thrash Bang
  • Toxic Nuclear War
  • Bruce Lee

THE WICKED CHAMBERS

Zum Bedauern von The Wicked Chambers brckelte dann deutlich das Publikum im Zelt weg. Viele Metal Fans genossen dann doch erst einmal den frhen Sommer an den Stnden oder vergngten sich auf dem Festivalgelnde. Dabei war die Band in dem Line Up eine erfrischende Abwechslung, die einen besseren Zuspruch verdient gehabt htte. Vielleicht sind die Zuschauer aber auch fr soviel Melodic Metal auf dem ACFM nicht bereit gewesen. An den abwechslungsreichen Songs kann es sicher nicht gelegen haben, die durchaus gegrooved haben und so das anwesende Publikum zum Bangen animierte. Wie es sich fr eine ordentliche Melodic Metal Performance gehrt, wurde auch fleiig posiert, egal ob mit zwei Gitarren oder mal als Dreier mit Bass. Fr uns im Fotograben perfekt und mit Sicherheit auch noch von weitem toll anzuschauen. Leider muss ich aber leichte Kritik am Gesang ben, der gerade am Anfang nicht immer mit dem Rest auf gleicher Hhe lag. Zustzlich wirkte an diesem Punkt auch der Sound insgesamt nicht mehr ganz so fett, wie noch am Vortag, was sich auch noch auf die spterem Bands auswirken sollte. Das ist jammern auf hoher Nivea Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 100000, also nicht falsch verstehen, aber der Druck war nicht mehr so, wie er z.B. noch bei Incertain von der Bhne krachte. Ob der Monitorsound auch betroffen war, kann ich nicht sagen aber es wre auf alle Flle eine Erklrung fr die Startschwierigkeiten im gesanglichen Bereich. Egal, da hilft kein Heulen und kein Jammern. Tatsache ist, dass The Wicked Chambers einen soliden Auftritt hingelegt haben, der Spa gemacht hat, dass sie aber beim Gesang noch an der Feinabstimmung arbeiten mssen. Ich bin mir sicher, dass die sympathischen Jungs das auch bis zum nchsten Mal hinbekommen, denn Potenzial ist auch gerade gesanglich mehr als vorhanden! Wenn nicht komm ich mit der Rute vorbei und versohle ihnen persnlich den Hintern! Mein Gott, ich sollte wirklich keine Kinder bekommen...! (Mario Loeb)

SETLIST: THE WICKED CHAMBERS

  • Demon of Anxiety
  • The New Century
  • Construct
  • Black Dreams
  • Deceiver
  • Driving Mad
  • Party

TEUTONIC SLAUGHTER

Ich denke, dass die aus Gladbeck stammende Band Teutonic Slaughter sicher nichts von mittelalterlichen Erziehungsmethoden hlt, aber ein paar rsche versohlt haben die Jungs dann trotzdem ordentlich, denn es ging weiter mit Oldschool-Thrash. Das Ruhrgebiet ist bekannt fr guten Thrash Metal und ist in Deutschland ja auch klar der Geburtsort vieler wichtigen Bands. So ist es klar, dass man es Teutonic Slaughter auch ein wenig anhrt, woher sie stammen. Roh und wild krachte es von der Bhne, vor der es leider weiterhin ziemlich leer blieb. Das, liebe Freunde, ist das harte Los, wenn man samstagnachmittags auf dem ACFM spielt, besonders wenn so geiles Wetter ist, wie an diesem Wochenende. Das habe ich auch schon die letzten zwei Jahre beobachtet. Nach dem Motto: "Mund abwischen und durch!", machten Teutonic Slaughter einen soliden Job und schafften es gegen Enden sogar doch noch den ein oder anderen von der nahestehende Bierbude zum Bangen ins Zelt zu locken. Leider nicht alles war instrumental in der 11 Lieder starken Setliste auf den Punkt. Auch hier knnte es ein Hinweis sein, dass der Monitorsound zu diesem Zeitpunkt nicht ganz ideal gewesen sein muss. (Mario Loeb)

SETLIST: TEUTONIC SLAUGHTER

  • Teutonic Thrash Terror
  • Unleash the Terror
  • Thrash Mania
  • Force And Might
  • Lies Vs. Lies
  • Free Candy
  • Eternal Darkness
  • Circle Of Chaos
  • United In Hate
  • Dead City (Violent Force-Cover)
  • Teutonic Witch

THE FLESH TRADING COMPANY

Fr die aus Unterfranken stammende Band hat es mir besonders leid getan, dass die meisten Metal Heads sich noch im freien aufhielten und mit Grillen oder Dosenbier stechen beschftigt waren. Es ist ihnen zwar nicht zu verdenken, denn im Zelt waren echt feucht-warme Bedingungen, aber sie verpassten auch einen starken Auftritt, denn der Mix aus Thrash&Death gab mal richtig auf die Nase, doch in diesem Fall eben nicht nur blind nach vorne gerichtet, sondern ausgestattet mit eingngigen und melodischen Momenten, die jeder Zeit dafr sorgten, dass die Songs hngen geblieben sind. Einzig, dass hier Songtexte auf deutsch und englisch angeboten werden finde ich persnlich nicht so gut. Ich bin der Meinung, dass man sich fr eines entscheiden sollte, da ich mich immer ein wenig im roten Faden gestrt fhle. Aber das ist Geschmackssache. Hier stimmte dann auch wieder das Zusammenspiel der Band, und der Sound wurde wieder besser, auch wenn er nicht mehr ganz an den Vortag heranreichen sollte. Geknallt hat es aber trotzdem! (Mario Loeb)

SETLIST: THE FLESH TRADING COMPANY

  • Obey The Cown
  • Possessed By Fire
  • Knochenmann
  • Hhe Toter Mann (le mort-homme)
  • Rise Of The Fleshgod
  • Reborn In Death
  • Burn The Witch
  • The Light Within
  • Erlsung
  • Freund Hein






PRIPJAT

Auf dem ACFM habe ich bis jetzt, seitdem ich 2014 als Schreiberling das erste mal dabei war, immer eine Band gehabt, die mich besonders geflasht hat. Im ersten Jahr war das die wilde und hungrige Band Namens Incertain, im zweiten Jahr eine nicht weniger hungrige Band namens Shredhammer und dieses Jahr ist das ganz klar Pripjat. "No-Mercy-Showing-Thrash-Metal". Besser, als so kann man den Stil wohl auch nicht beschreiben. Wie kann man eine Band, die eine Ballade mit dem Namen "Born To Hate" im Programm hat, die sich dann nach der Ankndigung aber eher als nagelbesetzter Baseballschlger entpuppt und dster und kompromisslos einfach in die Fresse haut, nicht lieben? Ich sage Euch, solche Leute finden auch Justin Bieber s und trinken Bier aus Plastikflaschen. Sptestens nach diesem Stck waren die Moshpits nicht mehr aufzuhalten und auch dem letzten an der Imbissbude wird es seine Bratwurst aus dem Brtchen geblasen haben. Das machte sich dann auch zum Glck im Zelt bemerkbar, was wieder gut besucht war. Pripjat waren von Anfang an wie eine rostige Kettensge, die alles niedermetzelte. Trotz der Geschwindigkeit, waren sie immer auf den Punkt und sehr verspielt. Wer denkt, dass es hier nur um rohe Gewalt ging, sieht sich getuscht, denn die Band kommt immer wieder mit raketenschnellen, gefhlvolle melodischen Riffs um die Ecke. Die Vocals von Fronter Kirill Gromada klingen dabei ein wenig wie Gerre (Tankard) auf Speed. Auch die Gitarrensoli: einfach eine Wucht! Bei der ganzen Wucht wre fast untergegangen, dass Pablo Tapia, der neue Basser, das erste Mal gemeinsam mit der Band auf der Bhne stand. Gehrt hat man das nicht. Der Mann ist brigens aus Chile. Doch Pripjat ist nicht nur international besetzt (D, UKR,CL), sondern spielt auch auf internationalem Niveau. Ich will mehr davon!!!!!!!!! (Mario Loeb)

SETLIST: PRIPJAT

  • Saw
  • Seed
  • Acid Rain
  • Brick By Brick
  • Just A Head
  • Born To Hate
  • Sons Of Tschernobyl
  • Toxic

CROSSPLANE

Vor zwei Jahren zhlten CROSSPLANE zu meinen persnlichen Highlights beim ACFM und das mssen einige Leute ebenfalls so empfunden haben, denn die Band war in diesem Jahr auf einen relativ spten Platz im Billing gerckt. Snger/Gitarrist Celli konnte man bereits den ganzen Tag gut gelaunt auf dem Gelnde beobachten, wie er mit Handy und Selfiestick breitgrinsend, lustige Filmchen drehte. Die Band fhlte sich offensichtlich wohl in Andernach und das merkte man dann auch sogleich auf der Bhne. Mit viel Spa in den Backen und vom Publikum frenetisch begrt, starteten die vier Essener in ihr Set. Nach der vollen Thrash Metal Breitseite des bisherigen Tages, sorgte der schnoddrige, leicht an MOTRHEAD angelehnte, HardrocknRoll fr die ntige Abwechslung und wurde entsprechend abgefeiert. Die Band an sich ist einfach nur sympathisch und Songs wie "Is It Me", "The Battle In Me" oder "Get The Rhythm" treten live auch einfach nur in den Arsch. So wurde frhlich gebangt, gelacht und gefeiert. Gegen Ende des Sets durften dann noch zwei ziemlich junge Kids auf der Bhne mit rocken und so outen sich CROSSPLANE als Spa fr die ganze (Metal-) Familie. Zu Recht so hoch im Billing und sicher wieder eines der Highlights 2016. (Patrick Weiler)

SETLIST: CROSSPLANE

  • Bring The Fire
  • Brave New World
  • Real Life
  • In My Veins
  • Is It Me?
  • Take It Or Leave It
  • The Battle In Me
  • I Will Be King
  • Killing Machine
  • The King Of Rock'n'Roll Demons
  • Balls
  • Rollin
  • Easy Lay

SECUTOR

Nach der kurzen Verschnaufpause mit CROSSPLANE, war nun wieder Thrash Metal Sperrfeuer angesagt. PRIPJAT hatten die Messlatte am Nachmittag ja bereits sehr hoch gelegt und so galt es jetzt fr die Lokalmatadoren SECUTOR nachzuziehen. Und das taten die Koblenzer mit ordentlich Schmackes. Bobby Bald und seine Truppe haben in den letzten drei Jahren eine riesige Entwicklung hingelegt und berzeugten an diesem Tage vollends. Bei sehr gutem Sound donnerten die Herrschaften durch alte und neue Nummern wie "Thrash Or Die", "Stand Defiant", "Raise Your Tankard", oder die Bandhymne "Secutor". Besonders Frontmann Bobby konnte mit seinem tierischen Organ berzeugen und hatte die feiernde Meute vor der Bhne fest im Griff. Der Mann hat sich mittlerweile zu einem richtig guten Bandleader gemausert und SECUTOR fest im Underground etabliert. Die Kollegen stehen ihm qualitativ aber in nichts nach und so wurde der Gig an zu einem kompletten Triumphzug fr die Band. Fr mich persnlich hatten PRIPJAT an diesem Tag zwar die Nase noch ganz leicht vorne, aber die Koblenzer gingen locker als Nummer zwei bei den Thrash Metal Bands ber die Ziellinie. Was den Zuschauerzuspruch anging, waren sie gefhlt sogar der Sieger. SECUTOR muss man im Auge behalten. Weiter so. (Patrick Weiler)

SETLIST: SECUTOR

  • Thrash Or Die
  • Bastards From Hell
  • Metal Addict
  • Use Of Booze
  • Bleed For Me
  • Stand Defiant
  • Wargod
  • Raise The Tankard
  • Detonator
  • Secutor

TORMENT OF SOULS

Nun war es Zeit fr eine Band die man ebenfalls schon als ACFM Veteranen und Abrumer aus der Vergangenheit bezeichnen kann. TORMENT OF SOULS aus Bitburg gaben sich die Ehre, um uns die Ohren mit ihrem znftigen Zombie Death Metal durchzupusten. 2014 fr mich das Festivalhighlight, taten sich die Band dieses Jahr etwas schwer Stimmung ins Zelt zu bekommen. Zum einen war der Sound nicht sonderlich gut (+ technische Schwierigkeiten), zum anderen war der Publikumszuspruch gefhlt nicht ganz so gro wie vor zwei Jahren. Gut mglich, dass es auch einfach an den ersten Ermdungserscheinungen bei den Festivalbesuchern lag, dass der Funke dieses Mal nicht so richtig berspringen wollte. Die Band gab sich mit Gassenhauern wie der "Die Hure"-Triologie, "Every Bone Broken", "Zombie Barbecue" oder dem Undergroundhit "The Walking Dead" redlich Mhe alle zufrieden zu stellen. Trotzdem lichteten sich die Reihen im Laufe der Show etwas. Da kann auch der verlorene Wetteinsatz von Jan Mller (eine groe Pizza) oder die tatkrftige Untersttzung durch Liane und ihrem Teilzeitvertreter Mirco von INCERTAIN (bei "Die Hure 2") nicht mehr allzu viel ndern. Unterm Strich ein solider Auftritt, aber TOS habe ich insgesamt schon besser erlebt. (Patrick Weiler)



SETLIST: TORMENT OF SOULS

  • The Walking Dead
  • Zombie Barbecue
  • Die Hure 1
  • Beneath A Dark Mind
  • Every Bone Broken
  • Abgehackt
  • Die Hure 2
  • Intro
  • Bone Stone Brain
  • Die Hure 3

STALLION

STALLION hatten es im Anschluss ebenfalls nicht leicht das Publikum zu begeistern. Das Zelt fllte sich zwar wieder bis gut hinter das Mischpult in der Mitte, aber die Leute waren anfangs merklich ausgelaugt. Dennoch schafften es die fnf Herren, die verbliebene Meute im Laufe des Auftritts auf ihre Seite zu ziehen. Die Mucke war sehr partytauglich und die Optik der Jungs bis ins letzte Detail auf Achtziger getrimmt, inklusive Wolfgang-Petry-Gedchtnis-Rotzbremse beim Gitarristen. Die Mischung aus True-, Speed- und einer kleinen Prise Glam Metal kam gut an und ging schnell in die Beine. Die Band ist prima aufeinander eingespielt und so steigerte sich die Stimmung von Song zu Song. Die Nummern "Stigmatized", "Give It To Me", "The Right One", "Wild Stallions oder "The Devil Never Sleeps" vom Debt "Rise And Ride konnten allesamt berzeugen und unterstrichen die Songwritingkompetenz der Baden-Wrttemberger. Nach den obligatorischen Mitsingspielchen beim klug gewhlten ROCK GODDESS Cover "Heavy Metal Rock'n'Roll" waren die meisten im Publikum dann vollends von STALLION berzeugt, sodass die Band nach einer Zugabe fast nicht von der Bhne gelassen wurde. Aber leider war das Ende der Spielzeit erreicht und somit auch das Finale des zehnten A CHANCE FOR METAL FESTIVALS. STALLION waren ein wrdiger Headliner und ich denke man kann sich mit Recht auf das neue Album der Band freuen, welches bald erscheint. (Patrick Weiler)

SETLIST: STALLION

  • Killing Time
  • Wild Stallions
  • Watch Out
  • The Right One
  • Rise And Ride
  • Wooden Horse
  • Give It To Me
  • Stigmatized
  • The Devil Never Sleeps
  • Heavy Metal Rock'n'Roll
  • Canadian Steele
  • Shadow Run

Alle Bilder vom ACFM 2016 - Tag 2 findet ihr hier:

www.facebook.com/myrevelations

Alle Videos des Tages gibt es hier:

www.youtube.com/user/MyRevelations1

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