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01. November 2014 - Uhr
 
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693 Reviews in der Datenbank
Billing MOTÖRHEAD, SKEW SISKIN, MUSTASCH
Ort Köln, Palladium
Datum 06.12.03
Autor Johannes Giesen
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Am 06.12.03 sind wir nach Kölle zu Lemmy Kilmister und Co. ins Palladium gefahren. Letztes Jahr wollten wir auch schon Motörhead am Nikolaustag in Kölle sehen, aber damals war Sturmwarnung auf den Straßen, deshalb haben wir uns den Weg nach Kölle samt langer Fahrt geschenkt.
Als wir in Mülheim ankamen, erwischten wir direkt einen kostenlosen Parkplatz. Das Konzert sollte zuerst im E-Werk stattfinden, wurde aber wegen der großen Nachfrage leider ins Palladium, welches sich direkt gegenüber dem E- Werk befindet, verlegt. Angekündigt waren für diesen Abend Mustasch, Skew Siskin und Motörhead. Es war 18:30 Uhr, von dem Parkplatz aus gingen wir auf die Schanzenstraße und standen schon bald in einer Schlange von mehreren hundert Metaljüngern. Laut Karte sollte es um 19:00 Uhr beginnen. Doch wir warteten und warteten. Kurz nach 19:00Uhr hörten wir, dass drinnen Mustasch die erste Band anfing. Um 19:30 waren wir endlich in der Halle. Wir wollten zu den Garderoben und quälten uns bis kurz vor die Treppe, wo es zu den Toiletten und den Garderoben herunter geht. Dort stand dann jemand vom Personal und versperrte uns den Weg bis es sich im unteren Stockwerk etwas gelehrt hatte. Dieser Zustand ist unzumutbar, man bezahlt 30 Euro und hat noch nicht mal die Möglichkeit zu scheißen, wenn man muss! Das Tollste ist noch; wenn man vom Klo kommt muss man wieder warten, weil ja wieder neue Leute von oben kommen, die auch auf die Toiletten wollen. Als wir jetzt endlich auf der Empore des gut gefüllten Palladiums waren, hatte die zweite Band des Abends Skew Siskin schon ihren halben Set rum. Es war zwar noch nicht die Stimmung wie bei Lemmy, aber die Siskins rockten das Publikum mit ihrem dreckigem AC/DC - lastigen Hard Rock richtig gut durch. Dies wurde durch lautstarke Ovationen vom Publikum bestätigt. Nach einer längeren Umbaupause (vielleicht hatten Motörhead ja auch Probleme zum Klo und wieder zurück zu kommen) enterten Mickey Dee, Phil Campell, und Lemmy die Bühne, worauf sie frenetisch von ihren Fans begrüßt wurden. Los gelegt wurde mit „We are Motörhead“. Während des Songs muss wohl irgend was auf die Bühne geflogen sein, denn anstatt die Leute zu begrüßen machte Mr. Kilmister eine deftige Ansage, mit der Ankündigung sofort die Bühne zu verlassen wenn man das nicht unterließe.
[Wer weiss, daß Lemmy mal von einer scharf gefeilten Münze als Wurfgeschoß eine riesige Narbe am Arm zu verdanken hat, was viel schlimmer hätte ausgehen können, der versteht diese Ansage besser- Anmerk. von Thor] Zum Glück ging der Gig dann so weiter, wie alle sich das gewünscht hatten. Es ist unbeschreiblich, Lemmy stellt sich breitbeinig vor die Menge, hämmert auf den Bass, und mit dem Kopf zum Mikro gereckt, röhrt er seinen dreckigen Rock´n Roll. So bringt er, ohne große Showeinlagen die Menge in Extase. Neben vielen Krachern wie „God save the Queen“ und „Bomber“, welche die Band uns Hammer- mäßig in die Gehörgänge meißelte, beglückte uns Drummer Mickey Dee mit einem gigantischen Drum Solo. Der Kerl bearbeitet seine Kessel einfach nur sensationell. Mit „Ace of Spades“ glaube ich, verabschiedete man sich von einem glücklichen Publikum. Die Fans bedankten sich mit Ovationen, so dass Lemmy einmal ganz kurz lachend und glücklich im Kreis tanzte. Es war ein geiler Abend. Die Crew vom Palladium sollte sich aber dringend mal Gedanken um die Klosituation machen, in diesem riesigen Gebäudekomplex ist bestimmt noch Platz für ein paar Toiletten. Lobend muss ich noch, den erhöhten und abgetrennten Bereich für Menschen mit Rollstuhl erwähnen, die so auch zu einem tollen Konzertgenuss kamen. Aber hinten ist die Sicht leider schlecht, was durch ein paar Tribünen hinteren Bereich kompensiert werden würde. Es kostet schließlich viel Geld so ein Konzert!
[Die Abzocke bei den T- Shirt Preisen von 30 € und den Kapu Preisen von 60 € sind auch eine Unverschämtheit, so daß sich die Band über zahlreiche Bootlegshirts nicht wundern muss! – Anmerk. von Thor]
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