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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing IRON SAVIOR, TEMPLE OF YOUR SOUL
Ort Siegburg, Kubana Club
Datum 22.02.2014
Autor Rainer Hugo
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Temple Of Your Soul

Nach Jahren der live Abstinenz von Iron Savior im sdwestdeutschen Raum wurde es mal wieder Zeit, dass sich die Mnner um Piet Sielck die Ehre erwiesen und in Siegburg spielen. Anlass war die Erscheinung des neuen Lonplayers "Rise Of The Hero". Die Messlatte fr diese Scheibe haben sich die Hamburger Power Metaller mit "The Landing" von 2011 sichtlich selbst hoch gelegt und, ich nehme es vorweg, auch gehalten. Mit einem Dreierpack bestehend aus Temple Of Your Soul, The Mystery und Iron Savior war es also im Kubana Club zu Siegburg angerichtet. Leider fiel The Mystery kurzfristig wegen Kranhkeit aus.


Temple Of Your Soul betraten pnktlich die Bhne um fr Iron Savior einzuheizen. Leider waren zu diesem Zeitpunkt nicht all zu viele Headbanger vor Ort, und die Mannen um Sngerin Karoline Drechsel bemhten sich, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Man merkte allerdings, dass der Groteil der Fans wegen Iron Savior da waren und der Funke der Lokalmatadore aus Kln mit ihrer Mischung aus Power und Heavy Metal nicht richtig berspringen wollte. Nichts desto trotz konnte sich TOYS whrend des Gigs sichtlich steigern. Alles in allem ein durchschnittlicher Gig, der bei mehr Zuschauern vielleicht besser ausgefallen wre.



IRON SAVIOR

IRON SAVIOR Nach kurzem Umbau betraten die eisernen Retter sichtlich gut gelaunt die Bhne und zeigten gleich, wer in Sachen Powermetal in der Champions League spielt. Nach dem Intro "Ascendence" und dem Song "Last Hero", von der neue Scheibe, welche bis dato ja nur in Japan erschien, ging es gleich mit Volldampf zur Sache. Mittlerweile hatten sich ca. 100-120 Zuschauer eingefunden. Mit "Starlight", "The Savior" und "Revenge of The Bride" war dann klar wohin die Reise geht und dass dies kein Kuschelabend werden wrde. Piet Sielck, der schweitechnisch stark an Fuballer Zinedine Zidane erinnerte, griff immer wieder zum Handtuch um mit einem glnzend aufgelegten Bassisten Jan S. Eckert die Headbanger weiter zu befeuern. "Break The Curse" und "Burning Heart" wurden zum Besten gegeben und Drummer Thomas Nack bearbeitete sein Kit so genial das kein Kopf im Publikum still stehen blieb und das groe Headbangen begann. Mit "Mind over matter", kurzerhand von Jan wegen der Karnevalszeit in "Mainz Over Matter" umgetauft, brachte nun auch den letzten Zuschauer in Entzckung. Sichtlich bester Laune, wegen der guten Stimmung, gab es mit "Hall Of The Heroes", "RU Ready", "Condition Red" und "I've Been To Hell" weiterhin voll auf die Zwlf. Man sah und sprte wie viel Bock Piesel, Piet, Thomas und Jan hatten. Immer wieder wurde das Publikum einbezogen, Scherze gemacht und natrlich spieltechnisch gezeigt, "wo Barthel den Most holt". Mit "Heavy Metal Never Dies", "Coming Home" und einem Medley aus "Iron Savior" und "Watcher In The Sky" sollte das Konzert offiziell enden, aber Piet erklrte kurzerhand sich das Zugabegedns zu ersparen und feuerten mit "Atlantis Falling" und dem Priest Cover "Breaking The Law" ihre letzten Raketen ab. Eigentlich hatte man das Gefhl, dass sowohl die Zuschauer als auch Band noch wollten. Aber man soll ja aufhren wenn es bekanntlich am Schnsten ist. Nach ca. 15 Minuten kamen die Hamburger Power Metaller zu ihrem Publikum, machten fleiig Fotos, gaben Autogramme und unterhielten sich mit den Fans. Geile Show, geile Band, geile Location. Was will man mehr?



Setlist: Iron Savior
    IRON SAVIORIRON SAVIOR
  • Ascendence
  • Last Hero
  • Starlight
  • The Savior
  • Revenge Of The Bride
  • Break the Curse
  • Burning Heart
  • Mind (Mainz) Over Matter
  • Hall Of The Heroes
  • R U Ready
  • Condition Red
  • I've Been To Hell (Hlle Alaaf)
  • HM Never Dies
  • Coming Home
  • Iron Savior / Watcher In The Sky Medley
  • Atlantis Falling
  • Breaking the Law

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