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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing WITH FULL FORCE X
Ort Lbnitz/Leipzig
Datum 04.06.2003
Autor Markus Sausen
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X. WITH FULL FORCE FESTIVAL Der wilde Osten, unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des Bestial Warlord of Doom and his two mighty Warriors in ihrem Desastermobil. Wir gehen dorthin, wo nur wenige Wessis vor uns je waren.
Logbucheintrag, Sternzeit 56253,3243563734227
Zum zweiten Mal startete ich unseren Kreuzzug gen Osten. Neben der Besetzung des Desastermobils, (den Burgener Anhang nahm ich nicht mehr mit, dafr aber zwei umso mchtigere Defenders) hatte sich in diesem Jahr etwas grundlegend gendert:

WIR WAREN V.I.P.

Vom letzten Jahr vorgewarnt, wollten wir das groe Stauinferno auf der Zufahrt zum Festivalgelnde vermeiden und fuhren schon Donnerstagmittag nach kurzer Einkauf-Action los. Die Fahrt verging in Windeseile, so dass wir gegen 12 Uhr in Bitterfeld unser Nachtlager an einem Baggersee aufschlugen. Nach einem kurzen Dmmerschoppen, verbunden mit einem delikaten Nachtmahl betteten wir uns zur Ruhe.
In aller Herrgotts-Frhe wurden wir von lautem Gehupe geweckt, da unser Nachtlager als nchtliche Teststrecke fr Fhrerscheinbesitzer in spe diente. Allzu Lange konnte uns dann die morgendliche Idylle nicht an unserem Lagerplatz halten, denn wir mussten noch einen Groeinkauf starten. Diesen hielten wir kurz in Bitterfeld ab, so dass wir schon gegen 10 Uhr mit der Akkreditierung am Presse-Container standen um unsere V.I.P-Bndchen in Empfang zu nehmen. Statt zum Haupteingang wurden wir direkt zum Presse-Zeltgelnde hinter der Hauptbhne durch gewunken. Dort angekommen bauten wir erstmal unser Heerlager auf, dinierten, verkosteten unser kstliches Oettinger und warteten auf die groe Schlacht. Gegen kurz nach drei war es dann so weit und die Defenders of Metal verlieen ihr Heerlager um die Arena zu betreten.
Um 15.15Uhr sollten eigentlich die Murderdolls auf der Hauptbhne spielen, wurden aber von ihren Genre-Kollegen The Spook vertreten. Auch diese waren wie die Murderdolls vollends geschminkt auf der Bhne. Wie im Vorjahr war die Spielzeit fr The Spook etwas zu frh angesetzt, denn die anwesende Meute war wegen fehlendem Alkoholpegel oder Anfahrtsstress noch nicht richtig in Partystimmung.
Jetzt sollte niemand geringeres als Napalm Death die Bhne entern. Leider war man nicht ganz vollstndig, was sich teilweise bei den neueren Songs schwer bemerkbar machte. Klampfer Jesse Pintado blieb ebenso zu Hause wie Drummer Danny Herrera. Letzterer wurde glcklicherweise von Nick Barker (Dimmu Borgir, Lock Up) vertreten und so startete man als Quartett. Fr viele war es das erste Mal Shouter Barney mit kurzen Haaren zu sehen. Auch war wegen einer Knieverletzung etwas angeschlagen, lie es sich aber nicht nehmen, wie fuchsteufelswild, ohne Rcksicht auf Verluste auf der Bhne herum zu springen. (Das Knie wird's ihm danken) Gezockt wurden viele alte Songs wie "The Kill", "Deceiver" oder "Scum". Bei den neueren Songs machte sich wie schon oben erwhnt, die fehlende Klampfe bemerkbar, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Den Schluss machte das Cover des Dead Kennedys Klassiker "Nazi Punks Fuck Off".
Als das Grind-Core Inferno ein Ende hatte, ging ich noch kurz ins Hard-Bowl wo Roger Miret & Disasters spielten. Mr. Miret scheint bei Agnostic Front nicht so ganz ausgelastet zu sein, weshalb er sich jetzt bei den Disasters probiert. Die Mucke der Combo ist genauso belanglos wie die letzten Agnostic Front Alben. Irgendwie wollte hier keine rechte Stimmung aufkommen, so dass ich nach einigen Schnappschssen mich wieder in mein Heerlager begab.
Hatebreed hatten gerade ihr Set begonnen, als die Crew wieder die Arena betrat. Die Combo vereinte an diesem Nachmittag die Hardcore Fans mit der Metalgemeinde. Binnen weniger Minuten hatten Hatebreed mit ihrem brachialen Metal-Core den ganzen Mob zum Kochen gebracht. Man htte meinen knnen, dass man sich in einem Kickbox Film befindet. Trotz der Aggressivitt zeigte sich der Frontmann nett, bedankte sich immer und zeigte, dass ein Toughguy nicht unbedingt mit Proletentum gleich zu setzen ist. Um Slayer zu huldigen, spielte man noch deren "Raining Blood".
Hatten Hatebreed fr manche nicht genug den Knppel aus dem Sack geholt gaben Six Feet Under jetzt ihr bestes. Die Mannen um Chris Barnes spielten ein dickes Set aus Klassikern wie "Lycantrophy" oder "Victim of the paranoid". Auch die neue Platte wurde promoted. So wurde aus "Bringer of the Blood" auf Deutsch "Bringer des Blutes". Auch "TNT" vom "Graveyard Classics" Album wurde zum Besten gegeben. Als Zuhrer fragt man sich jedes Mal, wie der kleine Chris Barnes solch ein Stimmvolumen her bekommt. Ohne dass man wei wie er aussieht, knnte man meinen, er wre ein 2.5 m groes Monster das 3,5 t wiegt und dass Pavarotti ein Spargeltarzan gegen ihn ist. Der kleine Chris und seine Mannen hatten es jedenfalls heraus die Massen zu begeistern.
Six Feet Under Pnktlich zur Prime-Time luden die vier Kasseler Hardcore-Recken namens Rykers zu ihrem 85. Reuniongig nach der 2000. Auflsung. Eine Stunde wurde die Tentstage mit Hits wie "Cold lost sick", "My justice" und zu guter letzt "You'll never walk alone" bombardiert. Die Eurocore-Veteranen lieen eine extrem energetische Show vor tobendem Publikum ab. Keine Sekunde ruhten die Vier um auch dem Letzten im Zelt in den Arsch zu treten und mitzureien. Trotz Babypause scheint alles beim alten geblieben zu sein. [B.W.]
Um den Abend noch besonders lustitsch ausklingen zu lassen, hatte man niemand geringeres als die Rosa Armee Fraktion von JBO angeheuert, die es sehr gut verstanden das Publikum mit ihrem Lrm zu terrorisieren, was aber fr unser Nerven zu viel des guten war, weshalb wir uns pennen legten, um pnktlich zur Knppelnacht fr Amon Amarth wieder fit zu sein.

SAMSTAG

Leider hrten die Crew und ich den Wecker nicht, weshalb die Knppelnacht fr uns ins Wasser fiel und wir erst morgens gegen 9Uhr wach wurden.
Weil im Hard-Bowl mit Born from Pain, Most precious Blood und Troopers nur Prollcore am Start war, gnnten wir uns den sanitren Luxus des V.I.P Zeltplatzes. Debris inc. und Disharmonic Orchestra interessierten uns auch weniger als das mitgebrachte Oettinger.
Gegen 14.35 Uhr sollten die ostdeutschen Lokalmatadore von Manos spielen, die mir (uns) vllig unbekannt waren, beim restlichen Publikum aber anscheinend mit ihrem kranken Komik-Trash Kultstatus besitzen, weshalb uns Gott und die Welt zu einem Konzertbesuch von Manos riet. Stattdessen ruhten wir uns lieber noch etwas auf dem Zeltgelnde aus.
Fr 15.30Uhr hatten sich Entombed angekndigt, was man sich keinesfalls entgehen lassen konnte. Diese wirkten ziemlich angeschlagen. So zum Beispiel sa Gittarist Uffe Cederlund whrend des kompletten Sets wegen einer Fuverletzung auf einem Schemel. Trotz der Handicaps rockten die Jungs wie die Sau. Der Opener war "Chief Rebel Angel" genau richtig gewhlt. Entombed whlten mchtig in ihrem Repertoire und zauberten einige Hits wie "Supposed to Rot", "Damn Deal Done" oder "Out of Hand". Mit "Retaliation" wurde auch ein Song des neuen Albums vorgestellt. Der ungekrnte Knig des Gigs war der zweite Gittarist Alex Hellid, der schon gut getankt hatte und lauter "belste Kost" am rumposen war. Ihr grandioses Set beendeten sie mit "Left Hand Path". Bis zum Slayer-Auftritt hatte wohl ein Groteil der Besucher seinen Favoriten hier gefunden.
Entombed Als Entombed ihr Set beendet hatten, fluchste ich zur Tentstage, wo auch schon die mchtigen Kassierer am Spielen waren. Pnktlich zu "Saufen, Saufen" kam ich im Zelt an und begab mich sofort in den Fotograben um einige Bilder von Wlfi & Co zu erhaschen. Nachdem ich diese im Kasten hatte, verschwand ich schleunigst von dort, ehe Wlfi sich ganz ausgezogen hatte und den Bhnengraben als Toilette umfunktionierte. Ob es noch so weit kam kann ich nicht sagen, denn um 16.25 Uhr spielten Madball auf der Hauptbhne, weswegen ich nur "Sex mit dem Sozialarbeiter" und "Mein Vati war ein Hurenbock" mitbekam. Die Setlist ist bei den Kassierer eh immer dieselbe, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Weil Discharge nicht anwesend waren, spielte dann Roger Miret and Disasters zum zweiten mal auf und fr heute hatte sich dann Freddy Cricien von Madball angekndigt. Anfangs war die Stimmung nicht so berauschend, war ein Groteil der Leute doch nur wegen Discharge gekommen. Gespielt wurde fast derselbe Kram wie am Vortag, nur wurden spter noch einige Agnostic Front Songs zum Besten gegeben. Eben bei diesen wurde eine Mega haste nicht gesehen Unity Show abgezogen wo von Most Precious Blood ber Madball bis hin zu Discipline jeder auf die Bhne kommen durfte sein Instrument oder seine Stimme zur Verfgung stellte und tierisch herumprolletierte.
Fr 20.45 Uhr standen Destruction auf dem Programm. Schmier und Co stellten ihr neues Album vor, aber auch die Klassiker wie "Trash till Death" oder "Mad Butcher" wurden zum Besten gegeben und frenetisch abgefeiert. Die Pyroeffekte durften genauso wenig wie Schmiers obligatorische Poserei fehlen. Hier werden mit Sicherheit die meisten Headbanger Nackenschmerzen bekommen haben.
Destruction Weil manche Leute nicht genug vom Lrm der "kulturellen Liedgut-Zerstckler" von JBO bekommen und sich die Combo grter Beliebtheit erfreut, durften diese dann dem Festival ein Geburtstagsstndchen spielen. Eigens fr den Abend hatte man ein Birthday-Special komponiert, das sich komplett vom Set des Vortags unterschied. Da wir uns fr JBO schon am Vorabend nicht interessieren konnten, blieben wir auch am heutigen Abend diesem Event fern.
Nach lngerer Ruhepause auf dem Zeltplatz sollte fr uns dann der eigentliche Hhepunkt des Abends kommen. Niemand geringeres als der Gewinner des "Jugend musiziert" Wettbewerbes 1982, der einzigartige, legendre, oft kopierte doch nie erreichte Mambo Kurt hatte die Freunde der Heimorgel zu einer kleinen Nachtmusik in die V.I.P Lounge geladen. Auf dem Weg dort hin konnten wir noch ein Feuerwerk der extra Klasse erleben, das eigens zum 10. Geburtstag abgefeuert wurde. Im Zelt war der Maestro schon zu Gange und wusste die Meute mit seinen Samba und Mambo Versionen von Metallicas "Enter Sandman" oder Slayers "Raining Blood" zu begeistern. Bis zum Abwinken spielte er sich durch smtliche Dekaden der Musikgeschichte und brachte das Zelt so in Wallung, dass er vor lauter Zugaben nicht mehr hinter seiner Heimorgel hervorkam. Erst ein kurzer Stromausfall befreite den Maestro von der tobenden Meute. Als Mambo Kurt verstummt war, begaben wir uns wieder ins Heerlager.
Mambo Kurt Da uns Mambo Kurt gerade erst so richtig in Fahrt gebracht hat, blieb uns nichts anderes brig als unsere berschssigen Energien bei den Real McKenzies im Zelt abzulassen. "Saturday Night Fever" stand auf dem Programm. Trotz der frhen Morgenstunde platzte das Zelt aus allen Nhten. Die schottischen Dauertourer zogen ihre altbewhrte Show voller Mitgrl-Hits und Schniedelausbreitung ab. Die Lachsparade begleitet von Dudelsack Traditionals und einschlgigen PunkRock-Riffs berzeugte bis zur letzten Minute. Es wurden hauptschlich ltere Hits wie "Bastards" und "Whiskey 'n Scotch" zum Besten gegeben. Doch auch die neue Scheibe galt es vorzustellen, deren Songs nicht weniger vom Publikum abgefeiert wurden Gegen fnf hatte auch dieses Set ein Ende, so das es uns in unsere Betten trieb. [B.W]

SONNTAG

Freunde der Heimorgel hie es dann auch am Sonntag auf der Hauptbhne, wo Mambo Kurt mit seinen "Bosssa Babes" den Reigen sachte erffnete, den Slayer dann am Abend blutig enden lassen sollten. Da ich schon am Vorabend die Ehre hatte den Maestro an der Heimorgel kennen zu lernen, konnte mich der in Gold gekleidete Tastenknig nicht all zu schockieren. Wie schon im Pavillon heizte Mambo Kurt auch auf der Mainstage die Meute mit heimorgelfrisierten Samba- und Mamboverwurschelten Klassikern quer durch die Rock- und Popwelt ein. Nach anfnglichem Alleingang stieen zur Hlfte des Konzerts drei grazile Wesen namens Bossa Babes zur instrumentalen Verstrkung hinzu. Von nun an kannte selbst die gerade erst erwachte Menge kein Halten mehr. Massenpolonaise und Stage-Diving waren die ersten Anzeichen dafr, wie dieser grandiose Auftritt enden wrde. Mambo Kurt, the godfather himself stieg bei "Musik ist Trumpf" hchstpersnlich auf die Absperrung und lie sich wie vor ihm kein anderer ber den gesamten crowd reichen. [B.W.]
Rawside spielten zwar schon recht frh, doch wuten die Sddeutschen Anarchos schnell mit ihrer rasanten Mixtur aus Punk, HC und ein wenig Crust das Publikum zu begeistern. Nach ein paar Fotos wurden dann aber erst mal die Merchandising Stnde aufgesucht.
Pyogenesis sahen wir uns nicht an, da die Mucke der Combo seit dem Wechsel einiger Mitglieder zu Liqido zunehmest fr'n Arsch ist. Bis zum Auftritt von Sodom hielten wir wegen der Folgen unseres Frhschoppens erst mal einen Mittagsschlaf.
Nachdem sich die Crew vom Saufgelage am Morgen und den Exzessen der letzten Nacht erholt hatte, ging sie vollstndig zur Hauptbhne, wo die hungrige Meute bereits auf Sodom wartete. Onkel Tom, Bobby und Bernemann ballerten dem etwas erschpften Publikum ein wahres "Best of Programm" vor den Latz. Songs wie "Wachturm", "Outbreak of Evil", "Blasphemer" oder "The Saw ist the Law" wurden wie wild abgefeiert, so dass die Menge tobte. Einzig und allein mit "Napalm in the Morning" hatte sich ein Stck neuerer Machart ins Programm eingeschlichen. Kurz vor Ende des Sets lie es sich Onkel Tom nicht nehmen, ohne Bass, dafr aber mit seiner stummen Ursel im Bhnengraben herum zu springen. Als Zugabe durfte zum Schluss "Bombenhagel" keinesfalls fehlen. Wie immer hat es die Truppe geschafft die richtige Partystimmung zu verbreiten.
Wie eine Herde hyperaktiver, sprangen die Jungs von SOIA (mit Ausnahme des Schlagzeugers) anschlieend auf der Bhne herum. Das Rumgehopse hatte ansteckende Wirkung, so dass schon nach wenigen Minuten der ganze Pit wie wild am springen war. "Fuck Everything" machte den Opener, direkt gefolgt von "Relentless" und "Can't wait to quiet", zwei Stcken des neuen Albums. Weil sie schon auf dem 1. Full Force gespielt hatten, kamen die Jungs nicht umher, die Songs von damals zu spielen, was begeistert aufgenommen wurde. Das obligatorische "Braveheartspiel" durfte natrlich nicht fehlen. Allerdings scheint es immer noch Leute zu geben, die dieses nicht kennen, sonst htten sie sich nicht in die Mitte der beiden aufeinander zu strmenden Massen gestellt. Den Schluss machte, wie sollte es anders sein, natrlich "Step down".
Sick of it all Laut Programm hatten Youth of Today nun ihren einzigen Deutschlandauftritt, was aber nicht ganz stimmte, weil die Band eine Woche frher auf dem Pressure Festival gezockt hat. Nach zig Jahren Live-Abstinenz mit Youth of today, zeigten Ray Cappo und seine Gefhrten, dass noch nichts verlernt haben. (Dies wre auch eine Kunst, bei der Menge an Bands, die die Mitglieder von Youth of Today noch nebenbei so am laufen haben.) Ray Cappo selbst hielt es keine Minute auf der Bhne, er suchte sich direkt seinen Platz bei den Fans. Porcell und der Rest waren nicht weniger mde und rockten wie die Sau. Zwischen durch hatte man das Vergngen, Rays halbes Leben erzhlt zu bekommen, sowie seine Auffassung von Straight Edge. Die 7 Seconds lobte er in hchsten Tnen und widmete ihnen "Positiv Outlook". Mit "Break down the walls" wurde noch ein Klassiker serviert, der zur Unity aufrief, was die meisten aber nicht sehr interessierte. Hauptsache Youth of today hatten ihren Mythos nicht selbst zerstrt.
Nach so vielen Belehrungen ber Straight Edge verlangte es die ganze Mannschaft nach Bier. Mit wieder angefeuchteten Kehlen gingen wir zurck zum Festivalgelnde, wo dann Slayer uns den restlichen Abend versen sollten. Schon das ganze Wochenende waren die "Slayooooor" oder "Schlayer" Rufe zu hren, doch jetzt wollte die Schreierei gar kein Ende mehr nehmen. Wie im Vorjahr schien die Umbaupause eine halbe Ewigkeit zu dauern. Endlich war es so weit. Die Herren betraten die Bhne und preschten sofort los. Hauptschlich wurden Klassiker wie "Dead Skin Mask" zum Besten gegeben und Slayer walzten wie eine auf Highspeed getunte Dampfwalze alles platt. Die Oberhmmer "Angel of Death" sowie "Raining Blood" durften natrlich nicht fehlen. Wegen eines Vollspacken, der Kerry King einen Becher berwarf, konnte man die vom Publikum sehr geforderte Zugabe auch haken. (vielen Dank auch)
Zu den Klngen von Rocklady Doro wurden wir im Anschluss sanft in den Schlaf gewogen.

Montag

This is the end.
Gegen 10 Uhr in der Frhe verlie die Crew das Gelnde, so dass wir um 16 Uhr wieder wohlbehtet im Mosel County ankamen.

Fazit: Alles in allem ein wieder sehr gelungenes Festival. Jede Musikrichtung war vertreten. Auch die Preise waren sehr human und haben sich zum Vorjahr nicht verndert. Einziges Manko ist der zunehmende braune Mob, der sich den Finger in den Arsch stecken kann und bitte zu Hause bleiben soll.

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