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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing KROKUS, SHAKRA
Ort Andernach, JuZ
Datum 21.09.2003
Autor Thorsten Dietrich
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Circa 250 Leute waren an einem Sonntag Abend gekommen, um die Schweizer Hard Rock Legende Krokus zu sehen. Als Vorband hatte man die Landsleute von Shakra dabei. Krokus haben ein Comeback, da mit Marc Storace wieder der Originalsnger mit an Bord ist, was viele Fans freute. So ist Gitarrist Fernando von Arb nicht mehr das einzige Originalmitglied bei den Eidgenossen. Das Konzert war mal eines jener Veranstaltungen, wo ich zu den jngeren Besuchern gehre und obskure Hte und Bandanas waren nichts Ungewhnliches.
Krokus Los ging es mit Shakra, die eine verdammt gute neue Platte namens "Rising" aufgenommen haben und mit Mark Fox einen neuen, jungen Snger in der Band haben. Laut ging es in die Vollen mit Songs vom aktuellen Album wie "Done Me Wrong", "Now Or Never" oder "To good For Me". Aber es kamen auch Hits der Vorgnger zu Tage. Shakra schienen anfangs nicht sehr eingespielt. Snger Mark Fox klang stimmlich etwas angeschlagen, machte seine Sache aber noch gut, wirkte dabei sehr nervs, da es ja auch die erste Tour mit der Band fr den Ex-Mundartsnger war. Solide und engagiert wirkte die tighte Krokus Rhythmusfraktion(Oliver Lindner & Roger Tanner) und der zweite Gitarrist Thomas Muster, der mit Enthusiasmus, Bewegung und schwingender Matte auf sich aufmerksam machte. Nur Produzent und Gitarrist Thom Blumier wirkte seltsam zurckhaltend und hftsteif, irgendwie auch schchtern.Zwischen den Gute Laune Rockern, welche vom Publikum erstaunlich gut aufgenommen wurden, kam mal einer Ballade zum Verschnaufen undes zeigte sich, dass Shakra mit andauernder Spielzeit besser, souverner und lockerer wurden. Nach einer Dreiviertelstunde ging die Band von der Bhne, kam aber fr Zugaben zurck und war nach einer fetten Stunde Spielzeit mit dem Programm zu Ende. Nur das Auftreten der Band und des Sngers sollte sich etwas verndern, so dass sie eine Einheit bilden und mehr Party machen. Das kann auch die Routine einer Tour bringen.
Shakra Danach ging es nach kurzem Umbau direkt weiter. Krokus, von denen ich nur eine Platte aus den 80ern habe, legten direkt spielfreudig und engagiert los. Ihr Hard Rock ist weniger modern und im Gegensatz zu Shakra sind Krokus alte Hasen,die das Publikum im Griff haben und mit Marc Storace die lebende Antwort auf Bon Scott in den Reihen haben. Auch wenn er und Shakra Gitarrist Fernando van Arb jenseits der 40 sind, wissen sie noch wie man rockt. Das gilt auch fr die junge Begleitband, bei der vor allem der Bassist (ist der nicht auch bei Gotthard?) hervorstach, der schon mal ein Solo hinlegte, was in eine Jamsession mit Drums und Gitarre mndete. Auch Gitarrist Fernando bekam fter mal einen Solospot, wo er zeigte, dass er nicht zu den seelenlosen Griffbrettwichsern gehrt. Witzig und heute nicht mehr alltglich war das Duell zwischen Snger Marc und Gitarrist Fernando, welches frher auch gerne Bands wie Deep Purple zelebrierten. Da es ein warmer Tag war,wurde es verdammt hei im JuZ, so dass Krokus richtig nass Shakra wurden, da sie auch hart auf der Bhne arbeiteten. Dass Krokus rocken zeigen auch die Songtitel wie"Rock City", "Easy Rocker" und "Rock 'n' Roll Tonight"! 90 Minuten Hard RockPower ohne Ausflle beweisen, dass Krokus noch lange nicht am Ende sind! Seltsamwar, dass am Ende die Reihen sich merklich gelichtet haben, dabei wurde die Band die ganze Zeit abgefeiert. Na ja vielleicht will mancher an Sonntagen mal frherins Bett gelangen...
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