Navigation
        
20. Dezember 2014 - Uhr
 
Startseite Die Geschichte von MY REVELATIONS Verlosungen News Das Neuste auf MY REVELATIONS Konzertdatenbank CD Reviews DVD Reviews Film Reviews Live Reviews Lesestoff Die Kolumne Interviews Die schlimmsten Cover aller Zeiten! Die schlimmsten Poser wo gibt! My Revelations @ Facebook YouTube-Channel Kontakt Das Team von MY REVELATIONS Links zu Metal bezogenen Websites Radiosender Links zu Liveclubs Links zu Festivals Link zu uns

696 Reviews in der Datenbank
Billing TERREMOTO FESTIVAL 2003
Ort Weeze, Flughafen
Datum 29.-31.08.2003
Autor Mariska Krssel
>> Als E-Mail versenden

Das Terremoto Festival 2003, oder wo geht's denn hier bitte schn aufs Festivalgelnde?
Vllig frustriert fuhren wir um 14 Uhr bei strmendem Regen los, auf zum Terremoto Festival nach Weeze. Das kann ja heiter werden, dachte ich so bei mir. Wir hatten 2 Stunden fr die Fahrt Paradise Lost - Klick! eingeplant und somit noch genug Zeit, bis um 17.45 Uhr Paradise Lost an den Start gehen sollten. Falsch gedacht!!! Wegen dem starken Regen brauchten wir eine halbe Stunde lnger, als geplant, und kamen somit erst um 16.30 Uhr in Weeze an. Aber noch war ich frhlich gestimmt und dachte so bei mir, ist ja noch genug Zeit. Wieder Falsch gedacht! Richtung Flughafengelnde, wo das Terremoto statt fand, waren schon mal komplett alle Strassen dicht. Im Schneckentempo ging es Richtung Parkplatz. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, Mensch, das wird langsam knapp. Die Parkplatz Situation war ein einziges Chaos. Als wir endlich fndig geworden waren, war es schon 69 Eyes - Klick! 69 Eyes - Klick! fast 17.30 Uhr. Mit den Fssen im Schlamm versinkend, stand man nun vllig orientierungslos da. Und wo bitte schn, ist nun das Festivalgelnde? Planlos rannte man erst mal in eine Richtung, die einem richtig schien, bis wir dann einen Ordner nach dem Weg fragten. "Einen Kilometer in die Richtung msst Ihr!" AHHHH!!!! Na Klasse! Natrlich quer ber den Zeltplatz. Zwischendurch musste man auch noch an einem Zelt, sein Band abholen, was auch noch wieder wertvolle Minuten gekostet hat. Und weiter ging es, quer ber den gesamten Zeltplatz und was wei ich noch wo berall lang. Dann noch diese schei Kontrolle am Einlass. Die Digicam hatten wir wohlweilich in ein Tetrapack versteckt. Die stellen sich ja mittlerweile extrem an, auf den Festivals. Eigentlich darf man ja gar nichts mehr mit reinbringen, auer sich selbst. Und dann - Geschafft! Ich bin drin! Schnell zu Stage 1 hechten, um wenigstens noch etwas von Paradise Lost mitzubekommen. Als ich dann endlich an der Bhne angekommen war, fiel mir dann auch mal auf, dass es aufgehrt hatte, zu regnen. Ich nahm das als gutes Omen.
69 Eyes - Klick! Paradise Lost waren dann auch schlecht, wie immer. Was fr mich keine berraschung gewesen ist, denn ich durfte sie ja schon fter live erleben. Das erste Mal vor 12 Jahren. Damals hat Nick Holmes noch nicht mal ansatzweise versucht zu singen. Eigentlich hat er nur ins Mikro geschrieen, das einem hinterher, die Ohren wehtaten. Heute versucht er zu singen, mehr schlecht als recht. Aber er wird ja immer so leise gedreht, dass es gar nicht so auffllt. Ich finde sie ja auch eigentlich ganz gut. Mir gefllt der Sound, und ich schau sie mir auch immer wieder gerne an. Die Stimmung war super, was vielleicht auch daran lag, dass es nicht mehr am regnen war. Was ich wirklich bemngeln muss, ist dass Paradise Lost fast ausschlielich Stcke von der SYMBOL OF LIFE gespielt hat. Das fand ich schon ziemlich de. Ab und zu gab es zwar mal ein anderes Stck, aber durchweg haben sie glaub ich die komplette neuste CD durchgespielt. Ein bisschen einfallslos, muss ich schon sagen. Wenn man bedenkt, wie viele Platten die mittlerweile schon raus gebracht haben. Da htte ich dann schon ein bisschen mehr erwartet fr mein Geld.
Aber um 19.15 Uhr, kam dann die Band, fr die sich das Tagesticket von 49 Euro, definitiv gelohnt hat. 69 Eyes gingen an den Start. Eine grandiose Live Band, muss ich schon sagen.
Alleine schon vom Aussehen her, absolut sehenswert, obwohl ich es total schade finde, dass Jyrki sein schnes langes Haar geschnitten hat. Dafr macht er jetzt anscheinend einen auf Andrew Aldritch, von SISTERS OF MERCY. Nicht nur, dass er jetzt so aussieht, Nein, er bewegt sich auch so! Hat irgendwie was von einem Bewegungslegastheniker. Und der Drummer Jussi ist der absolute Megaknaller. So was habe ich noch nicht gesehen. Wie der sein Schlagzeug bearbeitet, erinnert sofort an "Das Tier" von den MUPPETS. Man sieht eigentlich die ganze Zeit nur rudernde Arme und fliegende Sticks. Ich frage mich, wie der das durchhlt ein komplettes Konzert lang sich so zu verausgaben. Aber der absolute Hit war dann noch, als die Sticks im Publikum verteilt wurden. Ich habe noch nie in meinem Leben Weiber so ausflippen sehen, wie da. Dass die sich nicht noch mit den Ordnern geprgelt haben war auch alles. Und das alles nur wegen so einem ramponierten Stick. Geht die Welt davon unter??? Nein Mdels, sie dreht sich weiter. Schnen Gru an die Tussi vor mir, die einem Schreikrampf nahe war, nur weil der Ordner den Stick jemand anderem gegeben hat. Ansonsten war die Show einfach super. Es wurden komplett von allen drei Alben Songs gespielt. Titel wie "Brandon Lee", "Gothic Girl" und "Wasting The Dawn" durften nicht fehlen. Super Stimmung im Publikum und Jyrki, natrlich mit Sonnenbrille, musste auch noch mal eben alle weiblichen Fans auf eine wichtige Sache hinweisen. "Don't show me your Tits! I don't need this!" Komischerweise hielten sich auch alle daran. "69 Eyes" wrde ich mir auf jeden Fall jederzeit wieder anschauen. Es war fr mich die beste Live Band an diesem Tag.
Weiter ging es dann mit HIM. Die hab ich ja nun wirklich schon oft gesehen, aber noch nie so schlecht, wie an diesem Tag. Vor vier Jahren sah ich sie mal, bei uns im Jugendzentrum. Da kannte sie noch keine Sau und sie spielten vor ungefhr 300 Leuten. Aber es war das beste Konzert, dass ich jemals von HIM gesehen habe. Ein Jahr spter, als dann "Join Me" in den Charts war, spielten sie dann nur noch in Hallen und machten einen auf arrogant. Auf dem 69 Eyes - Klick! Terremoto konnten die Finnen auf keinen Fall berzeugen. Der Sound war so grottenschlecht und bersteuert, dass man teilweise Villes Gesang gar nicht hren konnte. Bei einigen Liedern musste man echt raten, was das nun fr ein Song ist. Eigentlich msste man sein Geld zurck verlangen und ich will auch nicht den Jungs von "His Infernal Majesty" die Schuld geben. Aber auf so einem groen Festival, wo man dermaen viel Schotter bezahlt, sollte so etwas eigentlich nicht vorkommen. Aber ich habe eh noch kein so schlecht organisiertes Festival wie dieses erlebt.
Ansonsten lieferte Ville wieder seine bliche Performance auf der Bhne. Man kann es dann auch irgendwann nicht mehr sehen, weil's langweilig wird. Kippe im Mund und Arsch rausstrecken, ja, so kennt man ihn. GHN! Dass die Weiber da immer noch so bei ausflippen mssen.
Die letzte Band an diesem Tag war dann Palcebo. Die hatten mich ja schon auf dem Mera Luna berzeugt. Auch wenn man kein Fan ist, leftkann man sich diese Band mit gutem Gewissen anschauen. sie hatten zwar auch mit Sound Schwierigkeiten zu kmpfen, aber dennoch einfach professionell, wie die ihr Programm durchziehen. Ich hatte sogar das Gefhl, dass Brian an diesem Tag, besonders gut drauf war. Natrlich durfte das stetige Gitarre wechseln wieder nicht fehlen. Die Song Liste war auch zum Glck nicht die gleiche wie auf dem Mera Luna, und sie hatten diesmal schwarze Anzge statt weie an. Die Krnung kam dann zum Schluss, denn als Zugabe wurde "Where Is My Mind" von den PIXIES gespielt. War wirklich klasse, denn ich liebe diesen Song und Brians Stimme passt dazu auch hervorragend.
69 Eyes - Klick! Rckblickend muss ich sagen, dass so dermaen groe Festivals nichts fr mich sind. Die Organisatoren waren vllig berfordert. Es spielen insgesamt an drei Tagen, 60 Bands auf drei Bhnen. Mir hat auf jeden Fall der eine Tag vollkommen gereicht. Die Park- und Campingsituation war ein absolutes Chaos. Die Getrnkepreise waren total berzogen. Einzig die Essenspreise waren noch in Ordnung. Und zu den Ordnern muss ich noch eins sagen. Ich wei nicht ob die extra im Amerika im "Boot Camp" ausgebildet worden sind. Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Bei jeder falschen Bewegung, wurde man sofort zusammen geschrieen. Wahrscheinlich ging denen dabei so richtig einer ab, weil sie endlich mal was zu sagen hatten.
Und zum Schluss, einen schnen Gru an die beiden Pflzer Andreas und Ralf, die so nett ihre Getrnke mit mir geteilt haben!

<< vorheriges Review
SUMMERS END OPEN AIR 2003 - Andernach, JuZ
nchstes Review >>
KROKUS, SHAKRA - Andernach, JuZ



Zufällige Reviews