Navigation
        
17. April 2014 - Uhr
 
Startseite Die Geschichte von MY REVELATIONS Verlosungen News Das Neuste auf MY REVELATIONS Konzertdatenbank CD Reviews DVD Reviews Film Reviews Live Reviews Lesestoff Die Kolumne Interviews Die schlimmsten Cover aller Zeiten! Die schlimmsten Poser wo gibt! My Revelations @ Facebook YouTube-Channel Kontakt Das Team von MY REVELATIONS Links zu Metal bezogenen Websites Radiosender Links zu Liveclubs Links zu Festivals Link zu uns

672 Reviews in der Datenbank
Billing POISONBLACK, BATTLE BEAST
Ort Weinheim, Cafe Central
Datum 01.12.2011
Autor Thorsten Ritter
>> Als E-Mail versenden

Mir sollte ein langes Wochenende bevorstehen, denn einen Tag spter ging es ab nach London, einen Freund besuchen und DIARY OF DREAMS beiwohnen. Ich hatte mir also viel vorgenommen und fuhr direkt im Anschluss an die Arbeit zum Flughafen, die bereits gepackten Koffer einchecken und danach machte ich mich auf den Weg nach Weinheim. Das Cafe Central, in welchem die heutigen Aktivitten stattfinden sollten, war mir bisher nicht bekannt, aber die nicht allzu groen Rumlichkeiten strahlten eine angenehme, gemtliche Atmosphre aus. Ich fand die Lokalitt jedenfalls sympathisch und auch die niedrigen Getrnkepreise stellten eine angenehme berraschung dar. Als ich vor Ort eintraf war noch nicht viel los und es sollte im Laufe des Abends nur unwesentlich voller werden. Ich freute mich jedenfalls auf die Show von Ville Laihiala und seinen Mannen, denn nachdem mich die letzten Alben nicht hundertprozentig berzeugen konnten, blieben die Nummern vom aktuellen Werk "Drive" endlich mal wieder in meinen Gehrgngen hngen. Der Opener BATTLE BEAST wurde mir zwar wrmstens ans Herz gelegt, aber leider kam ich im Vorfeld nicht dazu, in die Songs vom Erstling "Steel" rein zu hren. Also, abwarten und erstmal eine Cola schlrfen.

Battle Beast Battle Beast

Kurz vor 21 Uhr gingen dann BATTLE BEAST an den Start und nach den ersten Tnen fllten sich auch die bisher leeren Reihen vor der Bhne. Die noch verdammt junge finnische Truppe bot im Anschluss einen Querschnitt ihres Debts, welches 2012 durch Nuclear Blast erneut verffentlich wird. Musikalisch ging es in die Richtung U.D.O. meets epische W.A.S.P., allerdings mit einer Frau am Mikro. Sngerin Nitte Valo erinnerte mich rein optisch entfernt an Jutta Weinhold von ZED YAGO, wobei ihr Organ jedoch ein anderes Kaliber war. Sie teilte sich mit Gitarrist Anton Kabanen, welcher kreischte wie Udo Dirkschneider zu seinen besten Zeiten, den Gesang. Die traditionellen Metal-Klnge strotzen nur so vor Klischees - innovativ ist sicherlich anders, aber wenigstens ging das Sextett ambitioniert und hoch motiviert zu Werk und poste, als gb es kein Morgen mehr. Der Spa war der jungen Combo sichtlich anzumerken und es herrschte stndig Bewegung auf der kleinen, engen Bhne. Als strend empfand ich lediglich den an EUROPE erinnernden Keyboard-Sound. Die Fan-Reaktionen hielten sich jedoch in Grenzen und mehr als ein Nicken war vielerorts nicht auszumachen. Nichtsdestotrotz erntete die Band mehr als reinen Hflichkeitsapplaus und so vergingen die 45 Minuten wie im Fluge. Trotzdem muss ich gestehen, dass rein musikalisch nicht viel hngen blieb und BATTLE BEAST bei mir vor ein paar Jahren sicher besser angekommen wren. Zudem empfand ich den stilistischen Bruch zum Headliner fr ein wenig zu gro und hoffe, dass die Sechs im Vorprogramm von NIGHTWISH 2012 besser ankommen bzw. mehr Zuspruch erhalten.

Setlist Battle Beast:

  • Justice And Metal
  • The Band Of The Hawk
  • Cyberspace
  • Steel
  • Armageddon Clan
  • Iron Hand
  • Victory
  • Enter The Metal World
  • Show Me How To Die

Kurz nach 22 Uhr war es dann soweit und POISONBLACK kamen - fr die letzte Show dieser Tour - auf die beengte Bhne. Mit dem Opener des aktuellen Longplayers "Drive" wurde der Set erffnet und die Zeit fr ein wenig dsteren Rock 'n' Roll hatte begonnen. Leider wurde es nicht merklich voller als zu BATTLE BEAST, doch die kleine Lokation zusammen mit der Light-Show sollte trotzdem fr einen schweitreibenden Gig sorgen. Das Augenmerk des heutigen Abend lag zum Einen natrlich auf der aktuellen Verffentlichung als auch auf "Lust Stained Dispair", auf welchem Gitarrist Ville Laihiala erstmalig auch den Gesang bernommen hatte. Poisonblack Poisonblack Ich fand es wie immer ein wenig enttuschend, dass das Debt so strflich vernachlssigt wurde, doch glcklicherweise durfte ich die Band vor Jahren in Erstbesetzung erleben, so dass sich dieses Manko vernachlssigen lie. Das Quintett war jedenfalls gut aufgelegt und Snger/ Gitarrist Ville Laihiala als auch Bassist Antti Remes gaben ordentlich Gas, whrend Keyboarder Marco Sneck teilweise dauerbangte. Die Nummern kamen live eher rockig und bei weitem nicht so melancholisch wie auf CD rber, wobei dies dem Publikum egal war, da die Performance von den Anwesenden eher andchtig bestaunt wurde; Rock 'n' Roll ist sicher anders. "The Living Dead", "Love Infernal" und "Scars" stachen - fr mich jedenfalls - aus dem Set heraus, denn diese doch eher ruhigen Songs kamen deutlich besser an, als die vergleichsweise Rockigeren. Nun gut, Geschmackssache. Die Frage nach "Dead Moon Rising" von SENTENCED wurde mit der Auskunft Wrong Band" kurz und knapp ad acta gelegt, wobei "Buried Alive" nichtsdestotrotz dem toten SENTENCED-Gitarristen Miika Tenkula gewidmet wurde. Fr einen Lacher sorgte zwischenzeitliche die Frage, welches Getrnk Ville denn haben wolle. Htte er gewusst, dass er auf seine Antwort tatschlich ein Glas Milch bekommt, htte er sich sicher anders entschieden, denn gerade im Hinblick auf die whrend des Auftritts stetig steigenden Temperaturen, wre Wasser hchstwahrscheinlich die bessere Alternative gewesen. Gegen Ende war es so warm, dass der Schwei bei den Musikern nur so tropfte, wobei das Cafe Central fr diesen Umstand bekannt sein soll, wie man mir bereits im Vorfeld versicherte. Leider vergingen die 70 Minuten bis zum ersten Ende wie im Flug, aber mit zwei weiteren Songs wurde glcklicherweise nochmal nachgelegt. Wre es nicht schon so spt gewesen und htte ich nicht unbedingt noch etwas Schlaf haben wollen, so htte mir der Sinn durchaus nach noch einem weiteren Nachschlag gestanden. Unter diesen Umstnden war ich aber zufrieden und verlie mit weiteren glcklichen Fans das Cafe Central.

Setlist Poisonblack:

  • Piston Head
  • Casket Case
  • A Good Day For The Crows
  • Sycophant
  • The Living Dead
  • Left Behind
  • Love Infernal
  • Buried Alive
  • Raivotar
  • Scars
  • Nothing Else Remains
  • Maggot Song
  • Invisible
  • Soul In Flames
  • Bear The Cross

  • Zugaben:
  • Mercury Falling
  • Rush





Battle Beast Battle Beast Poisonblack Poisonblack Poisonblack Poisonblack



<< vorheriges Review
METALFEST WINTER EDITION - Gieen, Hessenhalle
nchstes Review >>
AMORPHIS, LEPROUS, THE MAN-EATING TREE - Aschaffenburg, Colos-Saal



Zufällige Reviews