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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing BANG YOUR HEAD !!! 2011 - FESTIVAL
Ort Balingen, Messegelnde
Datum 15./16.07.2011
Autor Thorsten Schwalbach
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Das diesjhrige "BANG YOUR HEAD !!! - Festival" lockte mit einem abwechslungsreichen Billing voller Hochkarter. Hardrock, melodischer Heavy Metal, Melodic Rock, einige Thrasher und sogar eine Black Metal - Legende, da war wirklich fr jeden was dabei. Und da auch noch einige Bands auf dem Billing standen, die man nicht an jeder Ecke sieht, gab es keine Grnde mehr, dieses Festival auszulassen. Voller Vorfreude ging es Mitte Juli in Richtung Schwbische Alb. Da dieses Jahr auch das Wetter mitspielte (das waren bestimmt die schnsten Tage im Juli), wurde die Vorfreude nicht enttuscht und das "BANG YOUR HEAD !!!" war wieder mal ein richtiges Knallerwochenende mit jeder Menge Highlights.

Freitag, 15.07.2011:

Crimson Glory Crimson Glory

Da auch die Gastronomen in Balingen mittlerweile mitgekriegt haben, dass sich an diesem Wochenende im Juli schn Geld verdienen lsst haben die Hotelpreise ganz schn angezogen. Der Betrag fr ein Doppelzimmer ist in einigen Hotels noch immer ungefhr der Gleiche wie in 2000, nur steht da leider jetzt eine andere Whrung dahinter. So entschlossen wir uns, erst freitags morgens anzureisen. Und es war mal wieder einiges los auf Deutschlands Straen, weshalb wir leider die ersten Bands HUMAN ZOO, PORTRAIT, CHRISTAL VIPER und STRORMWARRIOR komplett verpassten. Sind alles nicht wirklich meine Bands, weshalb das zu verkraften war. Glaubt man aber den Anwesenden, haben alle Vier einen ordentlichen Job gemacht, schon einige Fans vor die Bhne gezogen und die Freunde ihres jeweiligen Stiles berzeugt. Von den Niederlndern LEGION OF THE DAMNED haben wir auch nur noch die letzten Songs mitgekriegt, aber die gingen ordentlich nach vorne los. Die Death Metaller zeigten, dass sie sich zu einer kompakten Liveband entwickelt haben, die Freunden dieses Stils ordentlich einen auf die Rbe geben, was dann auch mit einem kleinen Moshpit gedankt wurde. Die guten Reaktionen auf LEGION OF THE DAMNED zeigten, das auch solche hrteren Bands mittlerweile beim eher traditionell orientierten Publikum in Balingen gut ankommen.

CRIMSON GLORY

Die folgenden CRIMSON GLORY waren dann eine der Bands, auf die ich am meisten gespannt war. Gerne erinnere ich mich an den Orkan, den diese Band 1989 beim "METAL HAMMER - Festival" in Dortmund abgezogen hat. Natrlich konnten CRIMSON GLORY dieses Erlebnis nicht steigern, aber auch in Balingen lieferten sie vor einem sehr schnen Backdrop von "Transcendence" einen begeisternden Auftritt ab. Snger Todd La Torre kam dem unvergessenen Midnight schon sehr nah und traute sich an die extrem hohen Passagen ran. Dass ihm am Ende ein bisschen die Puste ausging und einige Stellen doch ein bisschen "geqult" wirkten sei ihm dabei verziehen. Gitarrist Jon Drenning kam sehr sympathisch rber, lchelte die ganze Zeit freundlich zu den Fans, die vor der Bhne schon recht zahlreich versammelt waren und begeisterte mit seinen melodischen virtuosen Leads und Soli. Auch der Rest der Band, die noch um Keyboarder John Zahner von JON OLIVA'S PAIN aufgestockt war, lieferte eine absolut berzeugende Performance ab. CRIMSON GLORY beschrnkten sich in Balingen auf ihre ersten beiden LPs, wobei in der ersten Hlfte die Songs vom Debt dran waren und die zweite Hlfte komplett aus Stcken von "Transcendence" bestand. Erster Hhepunkt des Sets war das atmosphrische "Azrael", das frenetisch beklatscht wurde. Im folgenden "Queen Of The Masquerade" bauten CRIMSON GLORY einen lngeren Mitsingpart ein, der freudig vom Publikum aufgenommen wurde. In "Masque Of The Red Death" wurde das Tempo angezogen, was sehr gut ankam und am Ende legte sich die Band beim abgefeirten "Red Sharks" einschlielich der Schreie nochmal richtig ins Zeug. Ein toller Auftritt einer Band, von der hoffentlich nochmal was kommt, der auch verdient abgefeiert wurde. Irgendwie fehlt ja doch noch ein wrdiges Nachfolgealbum zu "Transcendence"...

Setlist CRIMSON GLORY:

  • Mayday
  • Valhalla
  • Dragon Lady
  • Azrael
  • Queen Of The Masquerade
  • Where Dragons Rule
  • Masque Of The Red Death
  • In Dark Places
  • Red Sharks

DEATH ANGEL

Death Angel Death Angel

Danach zeigten DEATH ANGEL zum wiederholten Mal, dass sie einfach eine der besten Livebands sind und ihre Energie und Spielfreude bei einem Open Air und Tageslicht vor einigen Tausend Fans genauso rberbringen wie bei einem gemtlichen Clubkonzert. Vor der Bhne war es inzwischen ziemlich voll geworden und DEATH ANGEL wurden von Beginn an abgefeiert. Die Band legte mit dem schnellen "I Chose The Sky" von ihrem aktuellen Album "Relentless Retribution" gut los und hatte die Fans von Anfang an auf ihrer Seite. Mit "Mistress Of Pain" oder "Seemingly Endless Time" gingen die Trasher aus San Francisco zurck in ihre Vergangenheit. Diese Klassiker harmonierten prima mit neuen Songs wie "Claws In So Deep". Die ganze Band war wieder total agil und nutzte den Bewegungsfreiraum der groen Bhne freudig aus. Snger Mark Osegueda sang kraftvoll wie immer, die Gitarristen bangten was das Zeug hielt und auch der perfekt integrierte Basser Damien Sisson war pausenlos unterwegs. Und die musikalischen Leistungen der Jungs litten dabei kein bisschen unter dieser Bewegungsfreude. Bei "Claws In So Deep" lie die Band das Akustikoutro aus der Konserve durchlaufen, um sich selbst und den Fans eine kurze Verschnaufpause zu gnnen, um danach wieder Gas zu geben. In "Bored" wurde wieder das dem legendren Ronnie James Dio gewidmete und sehr gut umgesetzte "Heaven And Hell" integriert, was auch hier sehr gut ankam. Zum Ende gaben Band und Publikum in "Thrown To The Wolves" nochmal alles. Ein mitreissender Auftritt einer der Gewinner dieses Festivals. Aber das war ja auch so zu erwarten...

Setlist DEATH ANGEL:

  • I Chose The Sky
  • Mistress Of Pain
  • Claws In So Deep
  • Seemingly Endless Time
  • Relentless Revolution
  • Truce
  • Opponnents At Sides
  • Lord Of Hate
  • Bored / Heaven And Hell
  • The Ultra - Violence / Thrown To The Wolves

QUIET RIOT

Die folgenden QUIET RIOT wurden im Vorfeld von "Bang Your Head !!!" - Veranstalter Horst Franz ziemlich gro angepriesen, was sie nicht ganz halten konnten. Aber hier wurden vielleicht einfach zu groe Erwartungen geweckt, denen die Band mit ihrem grundsoliden Hardrockset nicht gerecht werden konnte. So wurde es vor der Bhne gegenber DEATH ANGEL auch deutlich leerer. Trotzdem hat mich die Band aus Los Angeles um ihren neuen Snger Mark Huff mit seiner rockigen mittelhohen Stimme in Balingen echt berzeugt. Mark poste mit Gitarrist Alex Grossi um die Wette und baute auf freundliche Art Kontakt zum Publikum auf. Nachdem QUIET RIOT mit "Run For Cover" recht flott loslegten brachten sie bereits als drittes Stck mit "Mama We're All Crazy Now" einen ihrer grten Hits, der vom Publikum freudig aufgenommen wurde. Vor "Thunderbird" kam Drummer Frank Banali (auch mal bei W.A.S.P.) an den Bhnenrand und erinnerte auf emotionale Weise an die verstorbenen Ex - Mitglieder Randy Rhoads und Kevin DuBrow. Irgendwie richtig groes Kino und danach wurde "Thunderbird" fr mich zu einer Hymne dieses Festivals, die mich in Gedanken wieder zu einem der berhrensten Orte dieser Welt fhrte, der Grabsttte von Randy Rhoads. Wer da war weiss was ich meine. Dafr vielen Dank an QUIET RIOT und nochmal Danke fr diesen Song. Bei den von den Fans enthusiastisch mitgesungenen "Cum On Feel The Noise" und "Metal Health (Bang Your Head)", das trotz seines Titels nicht zur neuen Festivalhymne wurde, gab die Band am Ende nochmal richtig Gas und erhielt dafr verdienten Beifall. Aber ich fand "Cum On Feel The Noise" eh besser. Auch wenn QUIET RIOT nicht bei Allen richtig gut ankamen waren sie fr mich einer der Gewinner. Einfach eine tolle Band, die man nicht an jeder Ecke sieht.

QUIET RIOT:

  • Run For Cover
  • Slick Black Cadillac
  • Mama We're All Crazy Now
  • Love's A Bitch
  • Condition Critical
  • Thunderbird !!!!!
  • Sign Of The Times
  • Battle Axe
  • Let's Get Crazy
  • Cum On Feel The Noise
  • Metal Health (Bang Your Head)

OVERKILL

OVERKILL sind ja live so was wie eine Bank, auf die immer Verla ist. Deswegen schauten wir uns auch nur die ersten Songs von Weitem an. Auch in Balingen machten die Jungs keine Gefangenen. Mit "The Green And The Black" vom aktuellen Album "Ironbound" mit seinem eingngigen Chorus legte die Band recht zgig los und wurde von Beginn an zelebriert. Danach folgte mit dem vom Publikum gerne mitgesungenen "Rotten To The Core" der erste Klassiker in der Setlist. Auch das folgende "Wrecking Crew" wurde freudenvoll aufgenommen. Da der Abend noch lang werden sollte entschlossen wir uns dann zu eine gemtlichen Abendessen in der Balingener Fussgngerzone. Muss ja auch mal sein. Jede Menge Fans haben aber anschlieend besttigt, dass OVERKILL auch whrend ihres restlichen Auftritts gut abgerumt haben.

IMMORTAL

Als wir zurckkamen stellte sich bei IMMORTAL natrlich die Frage, ob Black Metal beim "BANG YOUR HEAD !!!" in der Abendsonne funktionieren kann. Ja, er kann. Das lag natrlich auch an der sympathischen fast schon selbstironischen Art von IMMORTAL, die mit Corpsepaint bis zu den Fingerspitzen zwar evil wirken wollten, aber dazu fast schon freundliche Grimassen zogen und so einfach fr Unterhaltung sorgten. Aber auch musikalisch berzeugten die Jungs. Im Opener, dem Titeltrack "All Shall Fall" ihres letzten Albums gaben IMMORTAL zunchst mal Gas. Abbath knarzte gensslich vor sich hin und legte mit seinen geradlinigen Riffs ein solides Fundamet fr diesen Song. Danach wurde es in "Sons Of Northern Darkness" ein wenig mystischer, was super zum gigantischen Backdrop mit schneebedeckten Bergen, Wasserfall und Sonnenfinsternis passte. Im folgenden "The Rise Of The Darkness" fackelten IMMORTAL jede Menge Pyros ab. Zum Ende kramte die Band mit "The Sun No Longer Rises" auch noch tief in ihrer Vergangenheit. IMMORTAL schafften es in Balingen, die Stimmung zwischen den hier eher passenden OVERKILL und ACCEPT nicht zu sehr abfallen zu lassen, was bei diesem Festival fr die Band als Erfolg zu werten ist und wurden zum Abschluss von den Fans fr ihren absolut berzeugenden Auftritt verdient abgefeiert. Durch ihre energievolle Performance und ihre coole Art haben IMMORTAL in Balingen sicher ein paar neue Freunde gewonnen.

Setlist IMMORTAL:

  • All Shall Fall
  • Sons Of Northern Darkness
  • The Rise Of Darkness
  • Damned In Black
  • Solarfall
  • Call Of The Wintermoon
  • In My Kingdom Cold
  • Tyrants
  • One By One
  • The Sun No Longer Rises

ACCEPT

Accept Accept

Da ich die Jungs auf ihren Touren dieses Jahr verpasst habe und ihr Comeback "Blood Of The Nations" ja eins der absoluten Highlights in 2010 war stellten ACCEPT fr mich einen der Hauptgrnde dar, dieses Jahr zum "BANG YOUR HEAD !!!" zu fahren. Und meine Hoffnung auf einen Killerauftritt wurde nicht enttuscht. Was ACCEPT bei diesem Festival abgezogen haben kann man eigentlich nur als den "Orkan von Balingen" bezeichnen und war definitiv eins der besten Konzerte, die ich bis jetzt bei diesem Festival erlebt habe. Mittlerweile war es richtig voll auf dem ganzen Festivalgelnde. Nach einem kurzen Intro aus "Shades Of Death" legte die Band mit "Teutonic Terror" direkt richtig los. Ihre typischen Kosackenchre kamen auch von Anfang an sehr gut rber. Snger Mark Tornillo war von Anfang an sehr gut bei Stimme und fhrte souvern durch die Show. Wolf Hoffmann glnzte mit seinen typischen melodischen leicht klassisch geprgten Leads und Soli und bildet mit Herman Frank mittlerweile ein richtig starkes Gitarrenduo. Wolf war einfach der Gitarrist dieses Festivals, natrlich neben Rob Cavestany und halt Weikie / Sascha Gerstner. Nach dem schnellen "Bucket Full Of Hate" vom neuen Album kramten ACCEPT mit "Starlight" den ersten Klassiker aus, der so richtig bejubelt wurde. Peter Baltes formierte sich mit den beiden Gitarristen mehrfach zum typischen ACCEPT - Ballet, zu dem sich teilweise auch noch Snger Mark bangend hinzufgte. Einfach nur schn. Auch die Ansagen von Mark saen und so schaffte er auf sympathische Art Bindung zum Publikum. In "Metal Heart" sorgte das bekannte klassische Solo fr Gnsehaut und "Princess Of The Dawn" wurde strmisch mitgesungen. Mit "No Shelter" beendeten ACCEPT ihren regulren Set mit einem weiteren neuen Stck und werden dann erstmal so richtig abgefeiert. Die schnell folgende Zugabe hatte es dann nochmal so richtig in sich. "Fast As A Shark" mit Intro, das neue "Pandemic" mit seinem Killeresolo sowie das vom ganzen Gelnde mitgesungene "Balls To The Wall" setzten diesem genialen Auftritt die endgltige Krone auf. Danach war dann Schluss, ACCEPT kamen geschlossen nach vorne und wurden unter frenetischem Jubel verabschiedet. Als Veranstalter Horst Franz danach auf die Bhne kam und ankndigte, dass ACCEPT gerne wiederkommen wollen wenn man sie will ging der Jubel direkt wieder los. Einfach der Hammer als Abschluss dieses Tages. Ich freu mich schon jetzt auf die Nachlese in Form einer DVD, die ACCEPT wohl beim "BANG YOUR HEAD !!!" mitgeschnitten haben.

Setlist ACCEPT:

  • Shades Of Death (Intro)
  • Teutonic Terror
  • Bucket Full Of Hate
  • Starlight
  • Breaker
  • New World Comin'
  • Restless & Wild
  • Son Of A Bitch
  • Metal Heart
  • Neon Knights
  • Bulletproof
  • Loosers And Winners
  • Aiming High
  • Princess Of The Dawn
  • Up To The Limit
  • No Shelter
  • Fast As A Shark
  • Pandemic
  • Balls To The Wall

Samstag, 16.07.2011

ASTRAL DOORS

Nach dem grandiosen ACCEPT - Gig am Vorabend gnnte man sich noch den einen oder anderen Absacker und trotzdem begann der zweite Tag des "BANG YOUR HEAD !!!" schon mit ASTRAL DOORS. Vorher gab es IVANHOE, die wohl die wenigen Anwesenden schon sehr frh berzeugen konnten und METAL INQUISITOR, die nach Ohrenzeugen mit ihrer direkten Art und ihrem klassischen Heavy Metal Punkte beim schon etwas zahlreicheren Publikum sammeln konnten. Bei ASTRAL DOORS war dann auch schon gut was los fr die noch relativ frhe Uhrzeit und die Schweden stiegen mit "Evil Is Forever" schnell in ihren Set ein. Frontmann Patrick Johannson berzeugte mit kraftvollem Gesang der auch schon mal etwas hher wurde und hatte sein Outfit mit Lederjacke und schwarzer Jeans dem einer Metal - Band angepasst. Machte ihn wesentlich sympathischer als die Poserhemdchen, mit denen er sich frher prsentierte. ASTRAL DOORS spielten live nur noch mit einer Gitarre, wodurch das Keyboard deutlich prgnanter wurde, was sehr gut zum klassischen Hardrocksound der Band passte. "New Revelation" berzeugte mit coolem Riff, im Midtempostampfer "Of The Son And The Father" wurde es etwas dsterer und nach rd. 45 Minuten beendeten ASTRAL DOORS mit dem schnellen riffbetonten "Cloudbreaker" die Sache auch schon wieder. Natrlich sind ASTRAL DOORS von RAINBOW, BLACK SABBATH und DIO beeinflusst. Aber Patricks kraftvolle Stimme klingt eigenstndig genug und ist wesentlich mehr als eine Kopie von Ronnie James Dio, als die er gerne eingestuft wird. Auch wenn die Band sicher noch an ihrem Stageacting arbeiten kann (eigentlich war nur Patrick in Bewegung) war dieser Auftritt fr ASTRAL DOORS ein Erfolg, bei dem sie vor grerem Publikum zeigen konnten, dass sie eigenstndige dynamische Hardrocksongs im Gepck haben.

Setlist ASTAL DOORS:

  • Evil Is Forever
  • Time To Rock
  • New Revelation
  • Of The Son And The Father
  • Black Rain
  • Slay The Dragon
  • Power And The Glory
  • Cloudbreaker

TYGERS OF PAN TANG

Tygers of Pan Tang Tygers of Pan Tang

Die folgenden TYGERS OF PAN TANG waren auch eine der Bands, auf die ich sehr gespannt war und die nicht enttuschten. Die TYGERS rockten von Anfang an gut ab und prsentierten sich als agile sehr gut eingespielte Liveband, die mit "Euthanasia" direkt dynamisch in ihren Set einstieg. Inzwischen war es deutlich voller vor der Bhne und die TYGERS wurden von Anfang an euphorisch aufgenommen. Snger Jacopo Meille hat eine ausdrucksstarke Stimme, die gut zum klassischen "britischen" Sound der Band passt. Das einzige verbliebene Originalmitglied Robb Weir bildete mit Dean Robertson ein gleichberechtigtes harmonisches Gitarrendoppel. Beide Gitarristen begeisterten durch gefhlvolles Spiel, legten auch mal schneller los und ergnzten sich perfekt. Zusammen mit Jacopo waren sie stndig in Bewegung und lieen die Show auch optisch nicht langweilig werden. "Tyger Bay" wurde relativ straff gespielt und sehr gut aufgenommen, in dem Midtempostampfer "Rock And Roll Man" baute die Band einen freudig angenommenen Mitsingpart ein und zum Abschluss wurde in dem Klassiker "Hellbound" nochmal richtig Gas gegeben. Ein furioser Auftritt einer noch immer sehr agilen Band, der ihre personelle "Auffrischung" sehr gut getan hat. Dafr gab es natrlich den verdienten Applaus. Jungs, kommt bitte mal wieder, gerne auch zu ein paar Clubshows in kleinerem Rahmen. Ich wre dabei.

Setlist TYGERS OF PAN TANG:

  • Euthanasia
  • Take It
  • Tyger Bay
  • Hot Blooded
  • Gangland
  • Suzie Smiled
  • Don't Stop By
  • Rock And Roll Man
  • Don't Stop By
  • Raised On RocK
  • Hellbound

D.A.D.

Machen wir es kurz, die folgenden D.A.D. waren nie mein Fall, woran sich auch in Balingen nichts gendert hat. Der Humor der Band und ihre schrge Bhnenoptik sind einfach nicht meins. Trotzdem muss ich zugeben, dass die Jungs auch hier wieder gut abrockten und beim Publikum sehr gut ankamen. Die Songs werden sehr wohlwollend aufgenommen und mitgesungen und sptestens beim Hit "Sleeping My Day Away" gehen die Fans so richtig aus sich raus. Fr D.A.D. sicher ein Erfolg, fr ihre Fans eine Freude und mir war es eigentlich egal....

Setlist D.A.D.:

  • Evil Twin
  • Bad Crazyness
  • Girl Nation
  • Scare Yourself
  • Ridin' With Sue
  • Monster Philosophy
  • Jihad
  • The Road Below Me
  • Sleeping My Day Away
  • Reconstrucdead

HARDCORE SUPERSTAR

Mit HARDCORE SUPERSTAR folgte danach eine dieser fr das "BANG YOUR HEAD !!!" typischen Poserbands, die regelmig absolut vom Publikum abgefeiert werden und mir echt gar nix geben. Zum Glck hielt sich die Anzahl dieser Bands dieses Jahr in sehr kleinen Grenzen. Eigentlich gilt fr diese Band bei mir das gleiche Fazit wie bei D.A.D. vorher. Aber whrend der "HARDCORE SUPERSTARS" mussten (durften) wir zur Listening - Session der neuen Songs von ASTRAL DOORS und haben "leider" nur den letzten Song zum Teil mitgekriegt. Das nennt man wohl perfektes Timing. Auch diese Band kam natrlich super an und wurde vom ziemlich vollen Messegelnde richtig abgefeiert. Zu mehr Schilderungen reicht meine Anwesenheit "leider" (war halt Listening Session...) nicht.

PSYCHOTIC WALTZ

Mit PSYCHOTIC WALTZ war dann absolutes Kontrastprogramm angesagt. Whrend dem Auftritt dieser Band konnte man das Publikum grob in zwei Teile aufteilen. Zum einen die "Jnger" dieser Band, die zum grten Teil direkt vor der Bhne aber auch ber das Gelnde verteilt andachtsvoll genlich den Songs ihrer Lieblinge lauschten. Und dann waren da noch die Festivalbesucher, die mit dieser Band eher weniger anfangen konnten und eigentlich teilweise fragend, teilweise auch gelangweilt vor sich hin schauten. PSYCHOTIC WALTZ war das aber ziemlich egal. Die Band zog konsequent ihre Sache durch und besonders Snger Devon "Buddy Lackey" Graves versprhte starke Ausstrahlung, hypnotisierte seine Fans und sang sehr emotional. Zwischendurch griff er zur Querflte und zeigte, dass er auch dieses Instrument sehr gefhlvoll beherrscht. Ich bin jetzt nicht der Oberfan von PSYCHOTIC WALTZ, aber die Band hat mich in Balingen bei strahlendem Sonnenschein mit ihren komplexen aber stets gefhlvollen Songs wirklich berzeugt. Es war schon beeindruckend, wie sich die beiden Gitarristen Dan Rock und Brian McAlpin in den "hrteren" Songs wie "Northern Lights" oder "Freakshow" die Riffs und Melodien zuspielten und das kompakte Fundament fr Buddys ausdrucksstarken Gesang legten. In den eher "ruhigen" Stcken wie "Into The Everflow" oder "I Remember", bei dem Dan zur Akustikgitarre griff, zeigten die Beiden, dass sie auch sehr gefhlvoll spielen knnen. Verdient wurde die Band am Ende von ihren Fans gefeiert, whrend der Rest des Publikums weiter vor sich hin sah. Aber vielleicht waren die in Gedanken auch noch in rosa Trumen von HARDCORE SUPERSTAR. PSYCHOTIC WALTZ sind bestimmt nicht die Festivalband, haben aber gezeigt, dass sie auch dort zumindest ihre Fans (und auch kleine Teile vom restlichen Festivalpublikum) begeistern knnen.

PSYCHOTIC WALTZ:

  • Mosquito
  • Locust
  • Northern Lights
  • Haze One
  • Freakshow
  • Into The Everflow
  • I Remember
  • Morbid
  • Halo Of Thorns

JEFF SCOTT SOTO

JSS JSS

Eigentlich sollten anschlieend PRETTY MAIDS spielen. Deren Snger hatte aber seinen Flug verpasst und kam erst spter an, weshalb JEFF SCOTT SOTO, der spter in der in das Gelnde integrierten Volksbankarena spielen sollte einfach die Pltze tauschten. Das wurde auf dem Gelnde gut publik gemacht, weshalb es nur die wenigsten wunderte, das jetzt halt Herr Soto mit seinen Mitmusikern auf die Bhne kam. Wie einige Tage vorher bei der Headlinershow im Colossaal konnte mich JEFF SCOTT SOTO beim "BANG YOUR HEAD !!!" genauso wenig berzeugen. Das lag nicht an der Stimme von Jeff, der in Balingen klar und kraftvoll wie immer gesungen hat und sehr agil unterwegs war. Nein, seine Begleitmusiker schafften es einfach nicht, seine Songs zum Leben zu erwecken. Ok, laut Aussage von Jeff hatte man nicht viel Zeit, um zusammen zu proben. Aber die Umsetzung einiger Riffs und Melodien im Instrumental "Memorial" (einer Ansammlung angespielter Klassiker von krzlich verstorbenen Gren) oder in den gespielten Songs von AXEL RUDI PELL zeigte, dass die Jungs ihrer Aufgabe einfach nicht so ganz gewachsen waren. Auch die Songauswahl war nicht wirklich optimal. Hardrock und Heavy Metal sind nur ein Teil des musikalischen Backgrounds von JEFF SCOTT SOTO. Aber bei einem Festival mit dem funkigen "21st Century" mit Samples einzusteigen, das sorgte nicht unbedingt fr Stimmung im Publikum. Diese wurde deutlich besser wenn Jeff eher rockige Songs wie "Drowning" oder halt "Fool Fool" und "Warrior" jeweils von AXEL RUDI PELL spielte. "I'll Be Waiting" mit seinem eingngigen Chorus vershnte am Ende dann ein bisschen. Insgesamt war das leider nix. Wre nicht weiter schlimm wenn Jeff es nicht besser knnte. Die schnen Erinnerungen an die mitreissenden Shows, die Jeff schon mit einem charismatischen Knner wie Howie Simon an der Gitarre abgezogen hat machten diese Show aber irgendwie noch schlimmer.

Setlist JEFF SCOTT SOTO:

  • 21st Century
  • Blissfull Gardens
  • Drowning
  • I Want To Take You Higher
  • Soul Divine
  • Fool Fool
  • Warrior
  • Stand Up And Shout
  • Memorial (Songs von GARY MOORE / Y & T / DIO / GOTTHARD / MICHAEL JACKSON)
  • I'll Be Waiting

SONATA ARTICA

Nach soviel abwechslungsreicher Musik und der mittlerweile ganz gut brennenden Sonne machte sich vor SONATICA ARTICA eine leichte Mdigkeit breit. Deshalb haben wir uns diese Band auch nur am Anfang kurz aus der Ferne angesehen. Vor der Bhne war es wieder deutlich voller als bei JEFF SCOTT SOTO und SONATA ARTICA legten mit dem schnellen "Flag In The Ground" gut los. Der melodische keyboardlastige Metal kam natrlich sehr gut beim Publikum an und der Song wurde freudig mitgesungen. Im nachfolgenden "Blinded No More", das nicht weniger gut ankam, wurde das Tempo dann etwas zurckgenommen. Damit hatten wir dann genug von dieser Band gesehen, da ja noch ein spannendes Abendprogramm anstand. Aber was wir gesehen haben hat gereicht, um SONATA ARTICA eine berzeugende Leistung bei diesem Open Air zu besttigen.

HELLOWEEN

Frisch gestrkt ging es dann zu HELLOWEEN, einem meiner Alltime - Faves. Und auch wenn die Band im Internet schon Einiges an Kritik fr ihren Auftritt beim "BANG YOUR HEAD !!!" einstecken musste, mich haben die Jungs auch hier wieder begeistert. Nach ihrem schon von der Tour bekannten Intro legten HELLOWEEN mit "Are You Metal?" vom aktuellen Album "7 Sinners" mutig los und wurden freudig auf dem jetzt richtig vollen Messegelnde empfangen. Auch das nachfolgende "Eagle Fly Free" kam sehr gut an. Ok, der Song ist nicht unbedingt fr Snger Andi Deris geschrieben, aber er singt ihn jetzt schon seit einigen Jahren auf seine eigene ehrliche Art, was mir gut gefllt. Danach begrte er die Fans freundlich bevor "March Of Time" sehr gut von den Fans aufgenommen wurde. Die Band war sehr agil und beweglich, Basser Markus flitzte eigentlich ununterbrochen ber die Bhne und auch Weikie lief mal Amok und stampfte mit starrem Blick von einer Seite zur Anderen. Dabei litt die musikalische Umsetzung kein bisschen unter dieser Bewegungsfreude. Zusammen mit Sascha Gerstner bildet Weikie ja auch live eines der derzeit besten Gitarrenduos. Die Beiden ergnzten sich auch hier perfekt und glnzten besonders in den typischen zweistimmigen Lufen der Band. Die "Longtracks" der Band wurden wieder in einem Medley zusammengefasst, was gut ankam. Danach war dann die Zeit der groen Hits der Band wie "Dr. Stein". Das wird von einer Band wie HELLOWEEN auf einem Festival halt erwartet. Die freudig angenommenen Mitsingparts in "Future World" und "I Want Out" wurden etwas in die Lnge gezogen, was Spass gemacht hat. HELLOWEEN haben in Balingen einen spielfreudigen typischen Festivalauftritt abgeliefert und wurden am Ende mit verdientem Beifall verabschiedet. Deswegen verstehe ich die ganze Meckerei im Internet darber berhaupt nicht. Und das der Andi gerne labert (was aber immer wieder unterhaltsam ist) drfte sich eigentlich auch inzwischen rumgesprochen haben. Dafr beide Daumen hoch!

Setlist HELLOWEEN:

  • Intro
  • Are You Metal?
  • Eagle Fly Free
  • March Of Time
  • Gitarrensolo Sascha Gerstner / Where The Sinners Go
  • Schlagzeugsolo / I'm Alive
  • Medley (Keeper Of The Seven Keys / The King For A 1.000 Years / Halloween)
  • Future World
  • Dr. Stein
  • I Want Out

SLAYER

Slayer Slayer

Noch bevor SLAYER loslegten zeigte sich auf der Bhne, wer die Chefs des Samstags beim "BANG YOUR HEAD !!!" waren. Ein riesiges Backdrop, das auch in den hintersten Reihen des Festivals noch gut zu erkennen war und links und rechts jeweils eine gigantische Marshall - Wand. So sieht der Bhnenaufbau eines Festivalheadliners aus. Und als die Band raus kam wurde von Anfang an klar dass SLAYER in Balingen keine Gefangenen machen wollten. Das Inferno der beiden Gitarristen drhnte glasklar, schneidend und laut aus den Boxen. Auch in Balingen wurde Jeff Hannemann wieder von EXODUS - Gitarrist Gary Holt vertreten, der sich sehr gut in das gesamte Gefge auf der Bhne einfgte. Gary und Gitarrentier Kerry King waren ziemlich agil, wechselten auch mal die Seiten und ergnzten sich perfekt. Besonders Kerry bangte sich dabei in eine andere Welt. So bildeten sie einen Kontrast zu Tom Araya, der eher der ruhende Pol in der Bhnenmitte war, mit seinem Bass ein grundsolides Fundament der Songs lieferte und sich kraftvoll durch die Songs screamte und brllte. SLAYER stiegen recht schnell mit dem Titelstck von "World Painted Blood" in ihr Set ein und wurden von Anfang an gefeiert. Im Publikum ging es gut ab und die Fans bangten was das Zeug hielt. Die Band hatte fr Balingen eine ziemlich homogene Setlist zusammengestellt. Total heftige Songs wie "Silent Scream" oder das sehr agressiv gespielte "The Antichrist" wechselten sich ab mit eher hymnischen Sachen wie "Dead Skin Mask" oder "Mandatory Suicide". Nach "Snuff" war erstmal Schluss, SLAYER wurden frenetisch gefeiert und kamen schnell zurck, um zur Abschlusskeule auszuholen. Diese hatte es in sich. Die prgnanten Riffs von "South Of Heaven" gingen richtig durch und beim finalen "Angel Of Death" gaben Band und Fans nochmal richtig Gas. SLAYER haben in Balingen einen energiegeladenen Set abgeliefert, der von Ihren Fans bejubelt wurde und auch einen "neutralen" Nichtfan wie mich begeistert hat. Wirklich nochmal groes Kino zum Abschluss eines genialen Festivals, das anschlieend verdientermaen sehr ausgiebig abgefeiert wurde.

Setlist SLAYER:

  • World Painted Blood
  • Hate Worldwide
  • War Ensemble
  • Postmortem
  • Silent Scream
  • Spirit In Black
  • Skeletons Of Society
  • Dead Skin Mask
  • Hallowed Point
  • The Antichrist
  • Mandatory Suicide
  • Chemical Warfare
  • Ghost Of War
  • Seasons In The Abyss
  • Snuff
  • South Of Heaven
  • Raining Blood
  • Black Magic
  • Angel Of Death

Nach SLAYER kam dann Veranstalter Horst Franz auf die Bhne, um sich bei den Fans freundlich fr ein gelungenes Festival zu bedanken. Dabei erinnerte er auch daran, dass am Vorabend ein Fan auf dem Weg zum Campingplatz einen schweren Unfall erlitten hat und mahnte freundlich an, bitte vernnftig und unalkoholisiert nach Hause zu fahren. Dabei wnschte er diesem Fan natrlich alles Gute. Wie Horst inzwischen ber die Festival - Homepage wissen liess geht es ihm zum Glck schon wieder besser. Auch von dieser Seite alles Gute zur weiteren Genesung. Das Lob, das Horst den Fans zollte, kann man eigentlich nur an die Organisatoren zurckgeben. Das "BANG YOUR HEAD !!!" war mal wieder ein super Festival mit jede Menge genialer Bands und zwei absolut wrdigen Headlinern. Die Hhepunkte waren fr mich ACCEPT (Killershow!), CHRIMSON GLORY, DEATH ANGEL, QUIET RIOT, TYGERS OF PAN TANG und HELLOWEEN. Und dann liessen wir das Festival gemtlich bei einigen Bierchen ausklingen. Bei solchen Bands kommen wir gerne wieder in die Alb.

Trotz all dem Lob gib es einen kleinen Kritikpunkt, der noch erwhnt werden muss. Seit einiger Zeit ist ja die Volksbankarena ("Halle") auf dem Messegelnde auch mit Konzerten in das Festival integriert. Nachdem wir uns den Freitag in der Halle komplett geschenkt hatten, wollten wir uns nach HELLOWEEN eigentlich dort die PRETTY MAIDS ansehen. Leider war aber keine Chance mehr reinzukommen da die Halle voll war. Ok, das konnte niemand vorhersehen, die Band sollte eigentlich auf der groen Bhne spielen und bei JEFF SCOTT SOTO wre es bestimmt leerer gewesen. Aber bei LORDI, die nach SLAYER planmig in der Halle spielen sollten ergab sich das gleiche Spiel. Wenn eine Band auf dem Billing spielt, die bestimmt nicht umsonst ist und von Allen mitgezahlt wird sollten auch Alle die Mglichkeit haben, diese Band zu sehen. Leider gehen aber nur ein paar Tausend Fans in die Halle, weshalb das bei Bands wie LORDI, in die mehr Leute zumindest mal reinschnuppern wollten, einfach nicht funktioniert. Dieses Konzept sollte dringend berdacht werden. Und mal ehrlich, niemand hat beim "BANG YOUR HEAD !!!" vehement eine zweite Bhne gefordert. Und das bei diesem Festival um 23:00 Uhr Schluss ist haben die Fans auch akzeptiert. So wre es doch sicher am einfachsten, auf die "zustzlichen" Bands in der Halle zu verzichten. Aber ich bin zuversichtlich dass Horst und sein Team auch dieses Problem zufriedenstellend lsen werden. Und wenn man das Festival gesamt betrachtet ist das eigentlich Jammern auf hohem Niveau. Also, hoffentlich bis nchstes Jahr...





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