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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing VII. AMPHI FESTIVAL, THE ORKUS OPEN AIR
Ort Kln, Tanzbrunnen
Datum 16.-17. Juli 2011
Autor Jennifer Laux
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16.000 schwarz und bunt gekleidete Festivalbesucher fanden in diesem Jahr den Weg zum VII. AMPHI FESTIVAL in den abermals ausverkauften Tanzbrunnen der Millionenstadt Kln. Fans aus der ganzen Welt feierten gemeinsam zwei Tage mit ber 40 Knstlern auf drei Bhnen: Die Mainstage im Auenbereich, das Staatenhaus und natrlich dem Theater. Samstag Morgens ging es dann frisch gestylt und gut gelaunt mit dem Auto von Koblenz nach Kln. Die passende Musik auf der Fahrt stimmte dem entsprechend ein und die Vorfreude war nicht mehr von der Hand zu weisen, die stand uns nmlich frmlich ins Gesicht geschrieben. Nur der kritische Blick gen Himmel, der sich hier und da immer wieder verdunkelte, drckte ein wenig aufs Gemt und warf die Frage auf, wie gut es Petrus wohl an diesem Wochenende mit uns meinen wrde. Kurz vor der Ankunft standen wir dann noch auf der A59 etwas im Stau, der sich aber recht schnell wieder auflste, also verkraftbar. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, war das Wohlfhl-Ambiente zurck, denn berall tummelten sich freudige Anhnger des Amphis, die alle erwartungsvoll Richtung Eingang strmten.

Zeraphine Zeraphine

Bereits ab der Mittagszeit versammelten sich zahlreiche Besucher vor der Bhne wo das Duo Band [X]-RX das Festival mit Industrial-Klngen einlutete. Das Theater bot fr alle wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm an Vortrgen wie vom altbekannten Dr. Mark Benecke, Buchvorstellungen wie zum Beispiel von der Szene-Fotografin Annie Bertram und ruhigeren Konzerten. Da war wieder fr jeden Geschmack etwas dabei. Auch das neue Amphi Festival Caf im Staatenhaus und der schn angelegte Beachclub direkt am Rheinufer luden zum Entspannen ein und wurde mit Zufriedenheit angenommen.

ZERAPHINE

Eine super Resonanz bekamen auch ZERAPHINE, die Formation um Sven Friedrich, die kurz vor 14 Uhr die Mainstage einnahmen. Die Jungs wie gewohnt in relativ lssiger Manier und eher unscheinbarem Outfit, aber voller Motivation. "Out Of Sight" oder "Be My Rain" schlugen ein und tausende der Fans sangen begeistert mit. Besondere emotionale Berhrtheit und Zuspruch der Fans war bei dem Song "Tomorrows Morning" zu spren. Die fnf Berliner beeindruckten mit ihrem Dster-Rock und der Eingngigkeit der Songs.

KLANGSTABIL

Im gut gefllten Staatenhaus posierten derweil Maurizio Blanco und Boris May mit ihrer berzeugenden Electro-Show. Die Mikrofone wechselnd, Maurizio ergriff bei "Perdere Per Vincere" das Mikro, lieferten die beiden einen gelungen und ausdrucksstarken Auftritt ab, der durch bestimmte Gesten, wie barfuss ber die Bhne laufend und Hosen rutschend, hngen bleibt. Das Publikum auf dem Siedepunkt, bewegte sich begeistert zu Titeln wie "Math And Motion" und "Lauf, Lauf". Die Interpretation der einzelnen Songs lie einfach spren, dass die beiden ihre Musik leben.

ROME

Auf der Bhne im bestuhlten Theater, wo eher die ruhigeren Konzerte ausgetragen wurden, leuchteten die Scheinwerfer leider nur eintnig (wo bitte haben sie diesen Lichtmann aufgegabelt?) auf die Neofolker von ROME. Mit ihrem Akustikset verbreiteten sie viel Atmosphre und Entspannung. Leider wurde diese durch einige Timing-Probleme unter den Musikern etwas gestrt, die Jungs wirkten teilweise etwas "durch den Wind". Dies zeigte sich auch in den netten Ansagen des Sngers, die meist etwas aufgesetzt oder schlecht improvisiert klangen. Zum Beispiel wurde auf der Bhne darber diskutiert, welche Songs man nun noch spielen sollte, damit nicht berzogen werde. Dies dauerte eigentlich auch zu lang, so dass sich der Snger dafr entschuldigte. Songauswahl wre hhere Mathematik und bedarf an entsprechender Zeit - sorry, sowas macht man vor dem Konzert! Fr zwei neue Titel, deren Titel leider verschwiegen wurden, verlieen dann die meisten Musiker die Bhne mit dem Kommentar, man knne sich nur fr eine halbe Stunde Set alle Musiker leisten, nur der Keyboarder knne bleiben, da er billig sei (haha). Trotzdem war es ein schnes Konzert, da am Ende mit Standing Ovations im Publikum gehuldigt wurde. Ich persnlich hatte mir aber mehr erhofft.

SAMSAS TRAUM

Zeitgleich verunsicherten SAMSAS TRAUM die Hauptbhne, vor der sich ein gehriger Auflauf bildete. Frontmann Alex K. wirkte auf mich whrend des Auftritts jedoch eher unmotiviert und abwesend. Er wirft mittendrin sogar eine volle Wasserflasche in die Menge, was dem Ganzen aber nicht zu schaden schien, denn die Meute feierte ihn und ging klatschend mit. Gewohnt hart im Gesang und spendabel verschenkte Alex whrend des Gigs CDs und Shirts, was den Fans natrlich imponierte.

Persephone Persephone

PERSEPHONE

Ein wirkliches Schmankerl bot die Band um Sonja Kraushofer, der Frontfrau von L`AME IMMORTELLE, die mit ihrem Projekt PERSEPHONE gegen 17.30 Uhr die Zuhrer in ihren Bann zog: Mal abgesehen von den lauten Rckkopplungsgeruschen vor Konzertbeginn, standen die Musiker still auf der Bhne und genossen verneigend schon den ersten Applaus. Im 3/4 Takt beginnend, in Begleitung eines Akkordeons, gespielt von dem talentierten Neuzugang Benedikt Kuhn (unter anderem auch Bassist bei Opalessence), fhlte man sich zeitlich erst einmal zurckversetzt. Eine phantasievolle Atmosphre, gezaubert durch Streicher, Klavier, Percussions und dem hchst emotionalen Gesang, machten die ganze Darbietung zum Erlebnis und stellenweise war man den Trnen nahe. Eingesetzte Effekte, wie Wind oder Wasser wurden via Percussions "handgemacht", ohne Hilfe von Synthies. Whrend die Frontfrau sehr krperbetont agierte erstarrten jeweils die Musiker, die in diesem Moment nicht spielten. Eine todtraurige, aber wunderschne Darbietung, fast schon einem Musical gleich.

DIE KRUPPS

Merkbar vom Publikum erwartet - da kann auch das Wetter keinen Abriss schaffen - nehmen kurz vor 19 Uhr die EBM-Urgsteine DIE KRUPPS ihren Bhnenplatz ein. Harte Gitarrenriffs gepaart mit Electrobeats zeichnen ihre Songs aus. Die Combo lieferte ein gut abgestimmtes Best Of-Set, mit brandneuen Songs wie "Beyond" oder die absoluten Klassiker "To The Hilt" und "Fatherland" und deckte so auch all ihre bekannten Hits ab, die man einfach hren wollte. Gewohnt hart und energiegeladen schlugen die Songs auf die Besucher ein. Live einfach immer wieder ein Genuss.

Entgegen der guten Wetterprognosen fr Samstag verwandelte sich am spten Nachmittag der Himmel zum wolken behangenen Etwas und lie dann gehrige Mengen khlen Nass' auf die Besucher prasseln. Im Nu verkaufte der X-tra-X-Stand auf dem Plateau in der Mitte des Brunnens viele Regenschirme. Ponschos wurden bergestreift und der wenn vorhandene Reiverschluss an der Jacke noch einmal zugezogen. Das Gelnde schien mit einem Mal sehr leergefegt, da sich die meisten sicherlich in die berdachten Locations flchteten. Das wre ein passender Auftritt fr die WEATHER GIRLS geworden.

DEINE LAKAIEN

Das absolute Highlight war fr mich an diesem Tag zweifelsfrei der einzig wahre mit der unverkennbaren Stimme, trotz Erkltung an diesem Tage: Alexander Veljanov. Klar, der Regen wollte einfach nicht abreien und fr diese fiese Wetterlage war die Stimmung gut, was ntzt da Trbsal blasen? In diesem Fall lautete die Devise dicht zusammen kuscheln, um die Pltze unter den Pilzen vor der Mainstage ergattern. Dies hatte passend zu vielen Songs von DEINE LAKAIEN auch etwas Romantisches. Das Publikum, doch eher verhalten, lauschte den Klngen und lie sich tragen, ganz ohne Stress. Ausgewhlte Songs wie "Reincarnation" und der Hit "Love Me To The End" durften natrlich im Set nicht fehlen und lieen die ohnehin durch die abfallenden Temperaturen sichtbare Gnsehaut nochmal ansteigen. Wie jedes Jahr wurden dann pnktlich um 22 Uhr die Regler runter gefahren. Wie nicht anders zu erwarten wieder ein gelungener Auftritt eines wunderbaren Knstlers.

Setlist:
1. On Your Stage Again
2. Into My Arms
3. Over And Done
4. Where You Are
5. Gone
6. Europe
7. Forest
8. One Night
9. Blue Heart
10. Return
11. Colour-Ize (Z)
12. Fighting The Green (Z)
13. Reincarnation (Z)
14. Love Me to the End (Z)

Durchnsst, mde aber zufrieden ging es dann zurck ins Auto, whrend sich diejenigen, die noch nicht genug hatten, mit HOCICO im Staatenhaus vergngten und sich die Nacht bis in die Morgenstunden mit diversen DJs auf der After-Show-Party um die Ohren schlugen.


Tag 2

Also dieser Petrus wei auch nicht was er will und diese Meteorologen ndern auch stndig ihre Meinung. Da soll Frau sich vor dem Kleiderschrank mal entscheiden, was sie bei einem Open Air Festival tragen soll? Wieder entgegengesetzt der Wettervorhersage, aber diesmal im positiven Sinne, verirrten sich zu Anfang nur noch wenige Regentrpfchen ber dem Festivalgelnde. So prsentierte sich uns ein wirklich schner Tag mit Sonnenschein im Gepck und man konnte sogar die Sonnenbrille zcken.

SHE'S ALL THAT

Den Anfang machten an jenem Mittag SHE'S ALL THAT, die mit ihrer etwas anderen Bhnenshow die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Mit Masken, press ans Gesicht gesaugt, wild herumspringend und berwiegend verzerrtem Gesang, lieferten die Jungs guten Alternative Rock. Mit von der Partie war auch ein weibliches Wesen, das sich zur Aufgabe machte, die Meute noch mehr aufzuheizen. Wirklich sehenswert.

DIORAMA

Im Staatenhaus gastierten derweil DIORAMA, die Band um Torben Wendr. Fr mich persnlich einer der Highlights auf dem diesjhrigen Amphi. Ihre gelungene Mischung und Darbietung aus Rock und elektronischen Klngen brachte das Publikum in Hochstimmung. Schwei durchnsst und legere im Anzug bedankte sich Mastermind Torben, dass die Fans trotz des ja nun regenfreien Himmels in der Halle eingefunden hatten. Songs wie "Ignite", "Advance" und "Synthesize Me" schlugen, wie auch andere Titel, bombig ein und wurden gefeiert. Wenn ich ehrlich bin, zauberte die Musik mir stellenweise wahre Gnsehaut und das ein oder ander Trnchen rann ber die Wange. Aber wenn man sich so umschaute, stand man nicht allein da. DIORAMA verabschiedeten sich mit dem eher aggressiven "The Girls" und empfingen einen tosenden Applaus fr ihren ergreifenden Auftritt.

Setlist:
1. Child of Entertainment
2. Prozac Junkies
3. Ignite
4. Home to Millions
5. Advance
6. Erase Me
7. Synthesize Me
8. The Girls

DREADFUL SHADOWS

Die Halle wieder verlassend, lachte uns erst einmal die Sonne an, whrend man die Klnge der DREADFUL SHADOWS auf der Hauptbhne schon hren konnte. Sven Friedrich steht an diesem Wochenende bereits zum zweiten Mal auf der Bhne. Viele Anhnger huldigten die bekannten Goth-Rocker und Hits wie "Buried Again" oder "Beyond The Maze" erhielten eine enorme Resonanz. Ihre Musik hat die Szene bereits in den 90ern geprgt und dieser Auftritt hat gezeigt, dass sie noch immer zu den ganz Groen gehren.

Dreadful Shadows Dreadful Shadows

AGONOIZE

Eine groe Masse der Fesivalbesucher, viel Cybergewusel, suchte sich den Weg vor die Mainstage, die nach einer kurzen Umbaupause fr AGONOIZE gerumt wurde. Es gab, wie nicht anders zu erwarten, einen auffallenden Andrang. Die Augen der Fans nach oben gerichtet, erblickten sie einen in einer Zwangsjacke schwebenden Chris L. und schon drckte sich ein druckvoller Sound aus jeder noch so kleinen Boxenpore. Alle, die sich in die erste Reihe gedrngt hatten, wurden quasi getrnkt, nmlich in Kunstblut, denn damit sparten die Jungs nicht. Ein wahres Horrorszenario mit treibenden Bssen wurde hier abgeliefert, aber vom Feinsten. Der Gig endete dann mit dem inszenierten Selbstmord des Chris L. Wirklich filmreif.

DAS ICH

In den Betonmauern ging es dann mit DAS ICH weiter. Bruno klrte die Zuhrer gleich zu Beginn darber auf, das Snger Stefan Ackermann durch eine schwere Krankheit leider nicht anwesend sein kann, er aber hoffe, dass trotzdem gefeiert wird, damit er die Energie spren knne. Ersatzweise griff man auf den Snger von THE FAIR SEX zurck, aber auch Sven Friedrich und Vic Anselmo halfen aus. Leider hatten DAS ICH schwer mit dem Sound zu kmpfen: Stndige Rckkopplungen, und ein schlecht abgemischter Gesang machten das Zuhren teilweise sehr anstrengend und nach und nach verlieen die ein oder anderen auch die Vorstellung, sehr schade eigentlich. Bei dem Hit "Kindgott" und "Destillat" war die Masse dann wieder sprbar motivierter. Von hier aus auch nochmal gute Besserungswnsche an Stefan.

SALTATIO MORTIS

Das war mal eine bomben Show mit allem was dazugehrt und jeder Menge mittelalterlichem Flair. Die Spielfreude und Energie der Musiker schwappte von der ersten Sekunde an frmlich ber. Frontschnauze Alea powerte bis zur letzten Sekunde durch, verstand es, die jubelnde Menge bis in die letzten Reihen zu motivieren und animierte beachtlich, denn die Menschen gingen ausnahmslos darauf ein. Einfach ein lustiges Gelage, begleitet von einer Menge Sonnenschein. Bei der Ansage des Titels "Falscher Freund" rumte Alea ein, dass wir keine falschen Freunde seien und "unterwarf" sich mit diesen Worten seinen Fans, die ihn auf ihren Hnden vom Bhnenrand aus bis zum anderen Ende und wieder zurck trugen und so eine kleine "Festivalfhrung" mit ihm veranstalteten. Er hingegen sang die ganze Zeit seinen Song - und das fehlerfrei! Die Stimmung kochte. Unter tosendem Applaus und einer Menge Zugabe-Rufe bedankten sich die Spielmnner fr dieses "Hammer Konzert".

SUBWAY TO SALLY

Um kurz nach halb neun war es dann aber auch an der Zeit fr den Headliner des Sonntages. Wer nach SALTATIO MORTIS noch nicht genug hatte, der freute sich auf SUBWAY TO SALLY. Zahlreiche Anhnger hatten sich vor der Bhne versammelt. Gleich zu Beginn des Sets lieferten Sie eine sehenswerte Pyroshow, die das Bhnenbild in ein Lichtermeer verwandelte und immer wieder ber die ganze Show hinweg begleitete. Beliebte Songs wie "Henkerbraut" oder "Knochschiff" reichten aus, um die Besucher zum mitsingen und mittanzen anzustecken. Ein Ohrenschmaus, den Song "Julia und die Ruber" aus dem Mund eines Tausendpublikums zu hren und das sogar ber die vorgeschriebenen Sperrstunde von 22 Uhr hinaus. Wenn das mal kein Beweis fr einen gelungenen Auftritt war?

COVENANT

Im Staatenhaus zndeten COVENANT das diesjhrige Schlusslicht an. Eingeleitet vom Titelsong "Modern Ruin" ihres neuen Albums, lieen die Schweden auch ihre alt bekannten Klassiker nicht in der Schublade. All das zusammen, gehllt in ein schnes Lichtspektakel und einen bombastischen Sound, ergab einen nachhaltig brennenden und perfekten Gig. Das war auch dem Publikum anzumerken, das nach der gut 90-mintigen Einlage vllig geflashed die Hallen verlie. Ein toller Abschluss.

Auch wenn sich in diesem Jahr wieder einige interessante Bands berschnitten, oder gar parallel liefen, tat das der gesamten Stimmung und dem Feeling keinen Abriss. Das wirklich durchwachsene Wetter konnte nichts vermiesen. Das AMPHI FESTIVAL 2011 war, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder super organisiert und konzipiert. Die Atmosphre ist und bleibt einmalig. Mein Dank gilt dem Veranstalter und all denen, die fr dieses Event verantwortlich sind und damit einer Menge Freunde der schwarzen Szene ein unvergessliches Wochenende beschert haben. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen auf dem AMPHI FESTIVAL 2013, mit bekannten Bands wie den SISTERS OF MERCY, CAMOUFLAGE, MONO INC., COPPELIUS und vielen anderen. Bis dahin, goth on, eure Jennifer.





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