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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing ROCK HARD FESTIVAL 2011
Ort Gelsenkirchen, Amphitheater
Datum 10.-12.06.2011
Autor Torsten Butz
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Viele Besucher des "Rock-Hard-Festivals" werden sicherlich frh genug Urlaub eingereicht haben, um das Geschehen von Anfang an genieen zu knnen.Ich selbst hatte dies leider versumt. So bin ich mit gepackter Tasche zur Arbeit, fieberte dem Feierabend entgegen, um dann endlich in den Wagen zu springen und mich im Galopp Richtung Gelsenkirchen zu bewegen. Nach kurzem Stopp in unserer in Essen befindlichen und mit 21 Personen voll besetzten Kurzzeit-Metal-WG machte ich mich zu Fu auf den Weg zu dem zwei Kilometer entfernten Festival-Gelnde. Ein heftiger Schauer ging wohl kurz vor meinem Eintreffen auf das Gelnde nieder und es sollte nicht der letzte des Festivals gewesen sein.

Primordial Primordial PRIMORDIAL

Mein Ziel war pnktlich zu Primordial vor der Bhne zu stehen und genau so war es dann auch. "Are you ready? Are you with us?" fragte Snger Nemtheanga und Gelsenkirchen war mit den Iren und ihrem kunstblutberstrmten Snger. Bislang ist die Band immer wieder an mir vorbeigezogen und endlich hatte ich Gelegenheit mir ihre Musik genau anzuhren. Die Songs sind nicht sehr zugnglich, brauchen ihre Zeit und ich wei bis heute noch nicht, ob ich die Band von der grnen Insel jetzt gut finde oder nicht. Doch die Songs "As Rome Burns" und "Empire Falls" blieben im Gedchtnis, was bald aufgefrischt werden will. Auf jeden Fall war es ein guter Einstieg ins Wochenende.

ENSLAVED

War die Band zuvor schon ein wenig sperrig, so blieb mir der Zugang zu Enslaved verwehrt. Nach einigen Songs verlie ich den Bereich vor der Bhne, um alte Bekannte zu treffen und auf das Wiedersehen anzustoen.

TRYPTIKON

Mit Triptykon endete dann auch schon der erste Festivaltag. Die aus den frheren Celtic Frost hervorgegangene Band spielte auch einige Songs dieser ra, zur Freude vieler Zuhrer. Doch weder die eine noch die andere Band trifft meinen Geschmack und so verlie ich das Festival-Gelnde nach fnf, sechs Stcken und machte mich auf Schusters Rappen zur Metal-WG, um dort bei einem leckeren Getrnk den Abend ausklingen zu lassen.

EPICA

Mit dem neuen Album "Design Your Universe" im Gepck beehrten die Symphonic-Metaller rund um Frontfrau Simone Simons die Bhne am Rhein-Herne-Kanal. Die Bhnen-Crew hatte bei starken Wind etwas mit dem Backdrop zu kmpfen, was den Musikern wohl nicht weiter auffiel. Immerhin bentigte man bei dem Wind keine Ventilatoren, um die Haare fliegen zu lassen. Dafr lie der Keyboarder das Keyboard wie wild auf dem Halter rotieren, was ihm wohl ganz schn viel Spa bereitete. Die sympathische Sngerin war ein angenehmer optischer Gegensatz zu blutberstrmten Musikern. Singen kann sie wirklich und ihr klarer Gesang stand im starken Kontrast zu den dsteren Growls von Bandboss und Gitarrist Mark Jansen. Ein kurzweiliger Gig, der fr mich ein netter Einstieg in den zweiten Festivaltag war.

BULLET

Um die schwedischen Rocker bildet sich fast so etwas wie ein Kult, zumindest erschien es mir so. Zahlreiche Fans hatten sich vor der Bhne eingefunden, um ganz eng mit den Schweden abzurocken. Beim Snger musste ich mit einem Schmunzeln an Messiah Mercolin denken, was fr mich als alten Candlemass-Fan nicht bse gemeint ist. Die Jungs machten Laune, strotzten vor Begeisterung und in bester AC/DC Manier wurde die Arena zum Quadrat gemacht und die allgemeine Stimmung hob sich ganz gewaltig.

MORGOTH

Das RHOA ist immer wieder fr eine berraschung gut. Dieses Mal war es Morgoth, eine der ersten deutschen Death-Metal-Kapellen, die nach 15 Jahren Pause wieder auf der Bhne stehen. Und was frher Death-Metal war, ist es heutzutage auch noch. Es drehte sich um das "Cursed"-Album und die "Death Metal Resurrection" schlugen genauso ein wie das Gewitter, das sich stimmungsvoll ber dem Amphitheater entlud. "Wir sind zurck!" brllte Snger Marc Grewe und lie seinerseits ein Stahlgewitter auf das Publikum herabregnen.

AMORPHIS

Leider hatte es zum Beginn der Performance von Amorphis noch nicht zu regnen aufgehrt. So waren die Reaktionen etwas verhalten, als die Finnen die Bhne betraten. Doch das Wetter hatte ein Einsehen und zu dem grandiosen "Sky Is Mine" lachte die Sonne durch die Wolken. Das neue Album "The Beginning Of Times" war gerade erschienen und mit "You I Need" wurde bereits ein Song dieser Platte zum Besten gegeben. Snger Tomi Joutsen mit seinem futuristischen Mikrofon lie stndig seine beeindruckende Matte kreisen und die bestndigen Amorphis-Sprechchre lieen ihn und die Band nicht unbeeindruckt. Es folgten noch mehr Hammer-Songs: ""From The Heaven Of My Heart", "Against Widows", "Silverbride" und das Publikum tobte. Sichtlich begeistert verneigte sich Tomi vor dem Publikum und die Band verlie schlielich unter tobenden Applaus die Bhne. Zum Glck werde ich die Band bald in Andernach auf dem Summers End Open Air wiedersehen, einen Termin den man sich merken muss!

Iced Earth ICED EARTH

Iced Earth sind auf Abschiedstour, Snger Matthew Barlow verlsst wohl endgltig die Band. Somit war es die letzte Gelegenheit, die Band in dieser Konstellation zu sehen. Die Amis hatten schon so manchen Snger, doch Mat ist einfach die Stimme mit der sie die grten Erfolge feierten und die, an die man denkt, wenn man von Iced Earth spricht. Und es ist nicht nur die Stimme, Mat ist einfach ein Frontmann wie ihn sich jede Band nur wnschen kann. Somit war ich sehr froh die Band nach vielen Jahren noch einmal mit ihm am Mikro erleben zu drfen. Bandboss Jon Schaffer war bester Laune und geno wohl die letzten Shows mit Mat. Das Amphitheater war brechend voll, ich kann mich nicht daran erinnern es schon einmal so gefllt gesehen zu haben. Als endlich das Intro ertnte, brauste ein Jubel los, der gar nicht mehr enden wollte. Die Amis hatten etliche Hits im Gepck, welche ohne Rcksicht auf empfindliche Ohren in das Theater geschmettert wurden. "Vengeance Is Mine", "Violate", unzhlige Male rotierte die "The Dark Saga"-CD schon in meinem Player, hier hrte ich die Songs noch einmal Live. Zahllose Nacken wurden belst strapaziert. Doch nach "Travel In Stygian" taten sich erneut die Schleusen auf und Liter um Liter ergoss sich in das Theater. Fr viele gewiss eine angenehme Abkhlung, fr andere einfach nur bld. Der kurze, heftige Schauer war schnell vergessen und Iced Earth veredelten die Setlist mit der "Something Wicked"-Trilogie. Grandios und unvergesslich.

Setlist: ICED EARTH

  • 1776
  • Burning Times
  • Declaration Day
  • Vengeance Is Mine
  • Violate
  • Watching Over You
  • Last December
  • Travel In Stygian
  • I Died For You
  • Jack
  • The Hunter
  • Melancholy
  • Prophecy
  • Birth Of The Wicked
  • The Coming Curse
  • Colors
  • My Own Savior
  • Iced Earth

ATLANTEAN KODEX

Nachdem ich vor Wochen das Album der Sddeutschen hrte, war es mir ein Wunsch die Band sobald wie mglich live zu sehen. In Gelsenkirchen wurde mir dieser Wunsch erfllt und so stand ich am sonnigsten Tag des Festivals mit vielen Fans vor der Bhne, um mit "From Shores Forsaken" begrt zu werden. Mit dem Applaus der auf diesen Song folgte hatte die Band wohl nicht gerechnet und man sah speziell Snger Markus an, wie angetan er war. Whrend er etwas nervs wirkte, so war Gitarrist Manuel wohl das, was man fr die Bhne geboren nennt. Absolut cool spielte er den Gig und htte er einen Zylinder getragen, man htte meinen knnen Slash stehe leibhaftig auf der Bhne. Als das Publikum den Refrain zu "The Atlantean Kodex" mitsang, bildete sich bei Markus ein Grinsen, welches wohl nur noch operativ entfernbar war. Eine tolle Vorstellung, kleine technische Probleme geschickt verpackt, kurz "Battle Hymns" angespielt, groe Spielfreude gezeigt, die bei den Gsten unverdnnt ankam, kurzum: Fr mich ein Highlight des Festivals.

Setlist: ATLANTEAN KODEX

  • From Shores Forsaken
  • Pilgrim
  • Marching Homeward
  • The Atlantean Kodex
  • Temple Of The Katholic Magick

METAL INQUISITOR

Die Koblenzer Rabauken von Metal Inquisitor fanden in Gelsenkirchen ein dankbares Publikum und berzeugten nicht nur durch ihren authentischen 80er Jahre Metal sondern auch durch rheinischen Dialekt und gelegentlich flachen Wortwitz. Mit mittlerweile drei Alben in der Tasche konnten die Anhnger und Verfechter des NWOBHM auf eine stattliche Zahl an Hits zurckgreifen und spielten diese mit Hingabe und Enthusiasmus. Allen voran Snger El Rojo der mit seiner Stimme und seiner Ausstrahlung dafr sorgte, dass die Musik nicht im geringsten angestaubt klang, auch wenn die 80er die hier gehuldigt wurden bereits ein paar Jahre zurckliegen. Mit Songs wie "Doomsday For The Heretic" waren schnell Sympathiepunkte gewonnen und das die fnf vor und nach ihrem Auftritt stets im Auditorium zu sehen und zu sprechen waren, wird so manchem Fan gefallen haben. Auch wenn die Frisuren immer krzer werden, mit Metal Inquisitor muss man auch in der Zukunft rechnen.

Setlist: METAL INQUISITOR

  • Extinction
  • Doomsday For The Heretic
  • Persuader
  • Betrayed Battalion
  • Quest For Vengeance
  • Casuality Evacuation
  • Restricted Agony
  • Daze Of Avalon
  • Take Revenge

ANACRUSIS Anacrusis

Nachdem ich diese Band erst im letzten Jahr fr mich entdeckte, obwohl es sie bereits seit Jahrzehnten gibt, 15-jhrige Schaffenspause inbegriffen, war der Auftritt fest im Terminkalender vermerkt. Die bereits etwas ergrauten Herren standen auf der Bhne um mehr Fans fr ihren vertrackten, progressiven Thrash-Metal zu gewinnen. Viele Songs waren mir nicht bekannt, ein deutliches Zeichen dass mehr Musikmaterial beschafft werden muss. Der Opener "Paint A Picture" zeigte klar die Richtung an und vielen muss klar gewesen sein, dass das hier kein gemtlicher Spaziergang wird. Aber wer will schon spazieren gehen. Die vier Musiker aus St. Louis spielten sich die Finger wund, doch bis auf einen harten Kern, zwar einen groen Kern, konnten sie nicht den gewnschten Erfolg beim Publikum erzielen. Schade. Songs wie "Terrified" oder "Butcher's Block" sind klasse, aber wenn man sie zuvor noch nicht gehrt hat, ist es schwierig dort einzusteigen. Zum Schluss hatte der Snger etwas mit der Stimme zu kmpfen, was meinen Konzertgenuss aber nicht sonderlich trbte. Klasse Gig dieser Band mit einem coolen Namen. Verdammt, wieso habe ich mir kein Shirt gekauft?

Setlist: ANACRUSIS

  • Paint A Picture
  • I Love The World
  • Release
  • My Souls Affliction
  • Something Real
  • Terrified
  • Far Too Long
  • Grateful
  • Sound The Alarm
  • Butcher's Block
  • Explained Away
  • Brotherhood
  • This Killer In My House

VICIOUS RUMORS

Was hat Geoff Thorpe mit seiner Band nicht schon fr Hhen und Tiefen erlebt. Manch einer wird ihn in den vergangen Jahren schon abgeschrieben haben, doch Geoff hlt den Kopf stets ber Wasser, ist sehr prsent, oft auf Tour und auch auf Festivals immer ein gern gesehener Gast. Mit Brian Allen hat er nun bereits den dritten Snger in fnf Jahren im Boot und ich muss zugeben, dass dieser hier mit seiner Gestik und Optik fr Kurzweile sorgte. Mit einer Masse an Songs im Sckel und einer starken neuen Scheibe starten VR mit einem Klassiker des Power-Metal: "Digital Dictator"! Ein gelungener Einstieg und das Auditorium bejubelte die sympathischen Amis. Bandleader Geoff war fr die Ansagen zustndig, whrend Brian sich auch schon mal auf dem Boden wlzte. Sein Gesang war manchmal sehr schrill, so dass es in den Ohren klingelte. Das war etwas weniger schn, vielleicht war seine Stimme bereits etwas angeschlagen, das Resultat der Tour vor den Festivals. Mit sichtlich groer Begeisterung spielten sie sich durch das Set, packten noch einige Songs des "Digital Dictator"-Albums mit hinein und sorgten fr zahlreiche begeisterte Gesichter. Geoff, viel Erfolg fr euren weiteren Weg.

Setlist: VICIOUS RUMORS

  • Digital Dictator
  • Men To Kill
  • Murderball
  • Razorback
  • Dust to Dust
  • Out Of The Shadow
  • Abandoned
  • World's And Machines
  • Lady Took A Chance
  • Hellrazor
  • War Soldiers
  • Don't Wait For Me

OVERKILL Overkill

Die New Yorker sind doch immer wieder eine Macht. Die Energie ihrer Songs und die Live-Performance bereichern jedes Festival und auch in Gelsenkirchen sollte es nicht anders sein. Eine Special-Klassiker-Show war angekndigt und Klassiker hrt man ja immer wieder gerne, vor allem wenn es da so gute gibt wie Overkill sie nun mal haben. Doch auch die neue Scheibe ist groes Kino und mit dem Opener dieser Platte begrten sie das Publikum, welches sich nicht lumpen lie und die Band gehrig abfeierte und unzhlige Crowdsurfer zur Bhne schickte. Ein Brecher folgte dem anderen und schlielich auch zwei uralte Songs vom 83'er "Power In Black"-Demo. "In Union We Stand", "Hello From The Gutter", wo man auch hinsah, dass Publikum feierte die Band ab und sang lauthals mit. Bobby, einem Wirbelwind gleich, ist auf der Bhne stets in Bewegung und seine Posen, seine Gestik ist einzigartig im Musik-Biz. Die Show riss mich wirklich unglaublich mit und als schlielich "Elimination" angespielt wurde, dachte ich die Wrecking Crew reit gleich das Theater ab. Schade, viel zu schnell war der grandiose Auftritt vorber. "Fuck You" ist der bereits traditionelle Rausschmeier der Band. Doch halt: der Fanclub "Skullcrusher" berreicht der Band noch eine sehr groe...groe, also sie berreichen etwas Groes. Die Band bedankt sich sprbar gerhrt, verabschiedete sich von einem begeisterten Publikum und ich war sicher gerade die wirklichen Headliner des Sonntags gesehen zu haben.

Setlist: OVERKILL

  • The Green And Black
  • Evil Never Dies
  • Rotten To The Core
  • Give A Little
  • Bring Me The Night
  • Hello From The Gutter
  • Ironbound
  • Death Rider
  • The Beast Within
  • In Union We Stand
  • Skullcrusher
  • Old School
  • Elimination
  • Fuck You

DOWN

Die sogenannte Supergroup rund um den ehemaligen Pantera-Fronter Phil Anselmo wollte ich schon immer mal gesehen haben. Auf dem RHOA hatte ich endlich die Gelegenheit und Down waren auch zugleich die letzte Band des Festivals. Nun gut, nach Overkill war es schwierig noch einen drauf zu setzen. Doch irgendwie hatte ich das Gefhl, dass die Band nicht die rechte Lust hatte und das Konzert wirkte sehr aufgesetzt. Von Snger Phil gewann ich den Eindruck, dass die Zuschauer geflligst ihn unterhalten sollen und nicht umgekehrt. Gut, dass war mein Eindruck, gefallen hat mir der Auftritt nicht, doch zahlreiche Besucher sahen das anders und feierten die fnf Musiker aus New Orleans ganz gut ab. Man mag es mir verzeihen, ich zog mich ein wenig zurck, lie das Festival noch mal Revue passieren und machte mich in der Nacht wieder auf den Heimweg.

Manchmal ist es doch nur schwer zu verstehen, wie schnell drei Tage vergehen knnen. Das "RHOA" ist ein Festival, zu dem ich immer wieder gerne fahre und das kommende ist bereits im Terminkalender vermerkt. Gerade die angenehme Gre gefllt, riesige Festivals wie Wacken muss ich mir nicht mehr antun. Eine Bhne, Umbaupausen die Zeit zum Essen, Trinken und Unterhalten lassen, ein berschaubares Gelnde und nicht zuletzt tolle Bands, dass sind die Fakten die mir gefallen. Vor dem Festival ist nach dem Festival und ich sage: "Auf Wiedersehen, bis zum nchsten Jahr".

Setlist: DOWN

  • Hail The Leaf
  • Lysergic Funeral
  • Lifer
  • Losing All
  • No Is A Dying Whore
  • Pillars Of Eternity
  • Ghosts Along The Mississippi
  • Temptations Wings
  • Eyes Of The South
  • Stone The Crow
  • Bury Me In Smoke

Bilder: Torsten Butz, Diana Mennicke





Amorphis Amorphis Amorphis Anacrusis Atlantean Codex Atlantean Codex Atlantean Codex Bullet Bullet Bullet Bullet Down Down Down Enslaved Iced Earth Iced Earth Metal Inquisitor Metal Inquisitor Metal Inquisitor Morgoth Morgoth Morgoth Overkill Overkill Overkill Tryptikon Vicious Rumors Vicious Rumors Fans Fans Fans



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