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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing DEATH ANGEL, ACCU§ER
Ort Aschaffenburg, Colossaal
Datum 10.07.2011
Autor Thorsten Schwalbach / Sabine D.
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DEATH ANGEL waren im Vorfeld des "BANG YOUR HEAD" - Festivals für eine kleine Headlinertour in Europa unterwegs. Und weil die energiegeladenen Gigs dieser Band immer eine Reise wert sind ging es auf nach Aschaffenburg. Natürlich haben DEATH ANGEL auch hier wieder begeistert und die Fans auf eine Reise in die goldenen Zeiten des Bay Area - Thrash Metals mitgenommen. Die Fünf aus dem wunderschönen San Francisco zählen definitiv zu den Bands, die einen mit der Zeit live immer noch ein bisschen mehr in ihren Bann ziehen.

ACCU§ER ACCU§ER

Als Vorband spielten im Colossaal die Siegener ACCU§ER, die mit ihrem vom Bay Area - Stil geprägtem melodischen Thrash Metal einfach perfekt passten. Die Jungs um Sänger / Gitarrist Frank Thoms sind live noch immer so agil wie vor 20 Jahren, setzten ihre Songs gekonnt um und schafften durch ihre sympathische Art Bindung zum Publikum. Die Spielfreude und gute Stimmung der Band, die sich auch auf die Fans übertragen haben, waren bei älteren Songs wie dem dynamischen Opener "Rotting From Within" genauso begeisternd wie bei den Songs vom neuen Album "Dependent Domination", das ACCU§ER kurz nach dem Konzert veröffentlichten. Frank überzeugte durch kraftvollen Gesang, präzises Gitarrenspiel und coole Ansagen wie zum schnellen vom Publikum begeistert mitgesungenem Knaller "Who Dominates Who?". Seine Frage, ob auch über Vierzigjährige anwesend wären, die den Song noch aus jüngeren Zeiten kennen würden zeigte, wie lange es diese Band jetzt schon gibt. Zum Abschluss gab es das neue relativ vertrackte "Escape From The Oath", das von den Fans sehr gut aufgenommen wurde. Dieser Gig war für ACCU§ER mit Sicherheit ein Erfolg. Kurz danach mischten sich die Jungs unters Publikum, wobei sie durch ihr zwangloses kontaktfreudiges Auftreten zusätzliche Pluspunkte sammelten. (Thorsten Schwalbach)

Setlist ACCU§ER:

  • Rotting From Within
  • Repent
  • Beneath Your Dignity
  • Who Dominates Who?
  • Desolate Shape
  • Unite / Devide
  • Escape From The Oath

Nach einer kurzen Umbaupause war es dann wieder so weit. Die fünf Bay Area - Thrasher enterten die Bühne und eröffneten den Abend mit dem powervollen "I Chose The Sky" von ihrem letzten, im Herbst 2010, erschienenen Album "Relentless Retribution". Seit dieser CD ist die Band auch mit neuem Lineup unterwegs. Mit Drummer Will Carroll (ex - VICIOUS RUMORS) und Basser Damien E. Sisson, der mich so irgendwie an Cliff Burton erinnert, haben sich DEATH ANGEL umformiert, was beim ersten Mal Zusehen, im Januar diesen Jahres, zwar gewöhnungsbedürftig war, aber eigentlich gut passt und mittlerweile für mein Empfinden auch so o. k. ist. DEATH ANGEL DEATH ANGEL Weiter ging es mit den drei Klassikern "Evil Priest", "Buried Alive" und "Mistress Of Pain" und obwohl der Colossaal an diesem Abend eigentlich gar nicht so gut gefüllt war tobte die vorhandene Menge und es gab auch einen "etwas kleinen" Moshpit. Gitarrenmeister Rob Cavestany überzeugte dabei in "Buried Alive" mit einem seiner typischen Soli absolut. Sänger Mark Osegueda erinnerte danach in einer sehr emotionalen Ansage an den unvergessenen Ronnie James Dio, der an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte.

Danach folgte das aktuelle "Claws In So Deep" und dann "Seemingly Endless Time" vom Album "Act III". Die nächsten 3 Songs vom aktuellen Album "This Hate", "Relentless Revolution" und das obergeniale "Truce" wurden auch sehr freudig abgefeiert. Nach dem angespielten Instrumental "Purgatory" kam dann zum ein wenig Entspannen "Veil Of Deception". Anschließend folgte mein persönliches Highlight vom aktuellen Album "Opponents At Sides" und folgend wurde zum Gedenken an Ronnie James Dio "Heaven And Hell" in "Bored" integriert. Und oh ja dieses Cover wurde wieder megagenial himmlisch umgesetzt. Wir durften es ja im Januar diesen Jahres schon einmal beim "70.000 Tons Of Metal" - Festival auf dem Pooldeck eines Kreuzfahrtdampfers bestaunen, wo die Kulisse natürlich unschlagbar war... Aber man kann ja nicht alles haben. Und nun sollte leider erst einmal Schluss sein, aber natürlich nicht ohne die Zugaben, die auch selbstverständlich mit "Lord Of Hate", "River Of Rapture" und nach dem angespieltem "The Ultra - Violence" mit dem abgefeierten "Thrown To The Wolves" als würdigem Abschluss folgten. Alles in allem eine wie immer zuverlässig geniale absolut energiegeladene DEATH ANGEL - Show so wie sie sein soll, bei der die erfreulicherweise zahlreich vertretenen aktuellen Songs sehr gut mit den alten Klassikern harmonierten. Ich freute ich mich schon mit einem breiten Grinsen auf das "BANG YOUR HEAD" - Festival am nächsten Freitag, wo die Band natürlich wieder begeisterte. Doch dazu später mehr... (Sabine D.)

Setlist DEATH ANGEL:

  • I Chose The Sky
  • Evil Priest
  • Buried Alive
  • Mistress Of Pain
  • Claws In So Deep
  • Seemingly Endless Time
  • This Hate
  • Relentless Revolution
  • Truce
  • Purgatory / Veil Of Deception
  • Opponents At Sides
  • Bored / Heaven and Hell
  • Zugaben:
  • Lord Of Hate
  • River Of Rapture
  • The Ultra - Violence / Thrown To The Wolves





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