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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing MACH 1 FESTIVAL
Ort Flugplatz Montabaur
Datum 23. - 25.6.2011
Autor Christoph Fllenbach
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Da beschwert man sich jahrelang das es in der Heimat keine ordentlichen Festivals gibt, verflucht stundenlange An- und Abreisen zu den bekannten Wallfahrtsorten im hohen Norden und dann so was. Das "Mach 1Festival" im beschaulichen Montabaur fhrt dieses Jahr ein Lineup auf, welches sich, vor allem bei einem Preis von 38 Euro frs Ticket, nicht hinter den groen Namen verstecken muss. After the Burial Bleed From Within Gut, die 13 Euro die beim Einlass noch einmal extra fr Camping und den seit Jahren blichen Mllpfand draufgeschlagen werden, ignorieren wir jetzt einfach mal, da dieses Spiel ja auch bei den anderen Festivitten Gang und Gebe ist. Also: Pils und Zelt ins Auto und auf geht's zur wohl krzeste Anreise aller Zeiten ... so htte es zumindest lauten knnen, wre da nicht die etwas mige Anfahrtsbeschilderung gewesen - Das geht besser. Nach einer kleinen Odyssee endlich auf dem Gelnde angekommen, stachen einem direkt ein paar weitere kleine Schnitzer ins Auge. So bildete sich eine Riesenschlange am Einlass zum Zeltgelnde - ja, auch hier hatte man sich leider dafr entschieden Camping und Parken zu trennen - da hier nur ein einziger Durchgang vorhanden war. Schade, aber so blieb auch mehr Zeit um ein khles Blondes zu genieen. Der Zeltplatz an sich war ordentlich, aber nicht selten hrte man die Frage, warum zum Teufel man nicht Parkplatz und Zeltgelnde getauscht hatte, um so den Fuweg schtzungsweise um die Hlfte zu krzen. Nun gut, der Veranstalter wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Der Donnerstag berraschte mit angenehmem Wetter und so zeigt sich das sehr durchmischte Publikum, sowohl musikalisch als auch im Alter, bester Laune und startete mit einer krftigeren Feierei ins heftiges Wochenende.
Der Freitag grte mit einem Mix aus Sonne und Regen, was die meisten Leute jedoch nicht davon abhielt, sich gegen Nachmittag auf den langen Weg Richtung Festivalgelnde zu machen.


AFTER THE BURIAL

Auch wir schlossen uns der Pilgerreise an und kamen pnktlich zu AFTER THE BURIAL im Moshpit an. Die Jungs aus Minnesota gaben sich redlich Mhe die doch recht beachtliche Menge vor der Bhne zu begeistern, was ihnen auch stellenweise mit einem immer wieder aufbrodelndem Moshpit gedankt wurde. In diesem zeigten die Bandana tragenden Schlgerkollegen dann kurzzeitig was sie knnen, ohne jedoch die Energie sehr lange am Leben zu halten. Gerade Anthony am Gesang machte mit seiner mchtigen Stimme auf sich aufmerksam und brachte die Stcke verdammt gut rber. ber die Gitarrenarbeit der beiden Herren an den 8 - Saiten -man muss ja zeigen was man kann - mssen nicht viele Worte verloren werden, da sie bekanntermaen auf sehr hohem Niveau spielen und dieses auch live locker halten konnten. Zu erwhnen wre jedoch, dass beide bei ihrer Arbeit etwas gelangweilt drein schauten und zumindest ich mir doch ein wenig mehr Enthusiasmus auf der Bhne wnschen wrde.


BLEED FROM WITHIN

Nach dem kurzen Set gaben sich auf der kleineren der beiden Hauptbhnen BLEED FROM WITHIN aus dem schnen Glasgow die Ehre. Bekannt fr kernigen Deathcore, der gerne auch an THE BLACK DAHLIA MURDER erinnert, servierten die Jungs ein Set welches es in sich hatte. Der Sound war wunderbar klar, was gerade den teils recht komplexen Gitarrenlufen sehr zu gute kam. Hier waren die Gitarristen alles andere als gelangweilt, stattdessen wurden die Haare geworfen und bse Miene zum guten Spiel gemacht. So sollte es sein, das Publikum dankte indem der Druck auf den Wellenbrecher vor der Bhne stetig zunahm. Immer wieder beeindruckend, finde ich den Gesang, den sich Snger Scott aus dem sehr schmchtigen Krper zieht. Der Junge mag zwar aussehen wie zwlf, schreit dafr aber besser als manch erfahrener Altrocker - Hut ab.

TERROR

Pnktlich zu den "Keepers Of The Faith" brach die Sonne auch vollends durch die Wolken, was der positiven Energie, die bei dem Konzert der Hardcore - Legenden freigesetzt wurde, nur noch zu gute kam. Gleich zu Beginn des Auftritts war klar, dass das was sich da gerade Abspielte, etwas absolut besonderes war. Nur eine andere Band hat es in den zwei Tagen geschafft, die Massen so zum kochen zu bringen. Das Schne dabei war, dass sich das Ganze, obwohl vermeintlich dumm brutalem Bandnamen, sehr "friedlich" abspielte. Grund mgen die wenigen Kickboxer mit ihrer Ein - Mann - Show gewesen sein. Dafr kam eine beeindruckend Gesamtdynamik in Schwung, die whrend der ganzen Show nicht einriss. Snger Scott bewegte sich wie ein Duracellhase ber die Bhne und peitschte das Publikum immer mehr an. TERROR schafften es mit ihrem Tough - Guy - Hardcore, der glcklicherweise nicht so stupide wie etwa bei HATEBREED rberkommt, die verschiedenen Lager des Festivals in einen tobenden Mob vor der Bhne zu vereinigen und verlieen nach einer Stunde Spielzeit geschafft, aber sichtlich zufrieden die Bhne.
Deez Nuts Suicide Silence

DEEZ NUTS

Der inhaltliche Kontrast konnte nun nicht grer sein. JJ Peters, seines Zeichens ehemaliges Mitglied von I KILLED THE PROM QUEEN, hat mit DEEZ NUTS eine absolute "Dicke - Hose - Band" aus der Tasche gezaubert. Mglichst tief gestimmte Gitarren ergeben mit simpelstem Schlagzeuggewerkel ein Beatdowngewitter wie es im Buche steht. Von mir wenig gefeiert, wurde die Band vom mittlerweile sehr jungen Publikum in den Himmel geschrien. Der Sound ist simple und wei die 2 - Step - Akrobaten zum Tanzen zu animieren, was sie sich auch kein zweites Mal sagen lieen. Die Menge tobte und sang mit. Nachdem JJ passend zu seinem Geburtstag einen krftigen Schluck aus der Tequila - Flasche eingeworfen hatte und der Gassenhauer "I Hustle Everyday" gelaufen war, begab ich mich langsam in die hinteren Reihen, da mir die Aussage der Band einfach zu hohl wurde und sich die musikalische Abwechslung langsam der Null annherte. Das Publikum feierte jedoch immer noch weiter. Ebenso schien die Band sich auch selber zu feiern und kamen so zumindest in meinen Augen ein wenig eingebildet rber.


SUICIDE SILENCE

bernommen wurde das Ruder im Anschluss von SUICIDE SILENCE, die sich ihrem Status mehr als bewusst waren, ohne dabei berheblich zu wirken. Hatte man vorher mal einen Blick auf die getragenen Bandshirts geworfen, war schnell klar, dass die Krachmaschine aus den Staaten einen sehr hohen Stellenwert bei den Fans hatte. Dementsprechend heftig ging es auch im Pit zur Sache. Jeder der hassgeladenen Songs wurde bis aufs Blut abgefeiert und den schon fast nervig hufigen Aufforderungen zum Circle Pit immer wieder stattgegeben. Der mittlerweile einer Echse hnlich sehende Snger Mitch stampfe immer wieder ,wie wild geworden, mit den Fen auf den Boden, als ob sie es wren, die den heftigen Subbass auslsen wrden. Der Sound drckte wie verrckt und brachte dadurch die saftigen Stcke der Truppe sehr gut rber. Wuchtig walzten sich die jungen Deathcorer durch ihr Set und begeisterten dabei das ebenso sehr junge Publikum. Die lteren Zuschauer schienen nach einer gewissen Zeit das Interesse zu verlieren. Kein Wunder, mgen die Songs auch noch so brachial klingen, irgendwo scheint die Abwechslung auf der Strecke geblieben zu sein.


EMIL BULLS

Als Co - Headliner des Abends gaben sich im Anschluss die Mnchner die Ehre. Mir waren sie bis zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt nur durch ihr "Take On Me" Cover bekannt. So berraschten sie mich doch umso mehr mit einer energiegeladenen Show. Sicher, die Songs und auch das Auftreten erinnerte an die spten Neunziger mit ihrer Crossover Attitde. Dies tat der Qualitt der Musik jedoch absolut keinen Abbruch. Die ganze Truppe zeigte sich aufgedreht und konnte auch das Publikum von sich berzeugen. Egal ob Christoph am Gesang vor seinem kleinen Mini - Mikrostnder in die Knie ging oder die instrumentale Fraktion einen moshenderen Part anstimmte, alles wurde sehr willig von den Fans angenommen und abgefeiert. So muss ich ehrlich zugeben, dass die EMIL BULLS eine der sympathischsten Live - Bands sind, die ich bis dato gesehen habe. Vllig anders dagegen wirkte der in meinen Augen etwas deplatzierte Headliner des ersten Abends.


BLACK LABEL SOCIETY

Mit der Marshall - Wand im Rcken betrat Mr. Zack Wylde die Bhne und riss ein Programm an der Gitarre ab, das seines gleichen suchte. Dabei blieb es dann aber auch. Sicher, der Mann mag ein Gott an seinem Instrument sein, dass dabei aber der Publikumskontakt vllig auf der Strecke bleibt und seine Bandkollegen, die nun wirklich keinen interessieren, dabei hochnsig ber die Bhne stolzierten, zerstrte doch sehr das Bild desbodenstndigen Rocks. Die Posen wirkten viel zu einstudiert, als das man den Funken htte berspringen sehen knnen. Schade, ich hatte mir deutlich mehr von der Gruppe erhofft. So gings auf mden Beinen und mit einem leckeren (und gnstigen!) Stck Pizza in der Hand zurck Richtung Zeltplatz.
Mischte sich am Freitag noch ein wenig Sonne zwischen die Wolken, so hatte sich die Gute am Samstag vllig zurckgezogen und berlie dem Landregen das Feld.

WAR FROM A HARLOTS MOUTH

Wettertechnisch wenig motiviert ging es in Richtung Bhne. Die Berliner Mathcore - Granaten wussten aber trotz des schbigen Wetters die Meute zu begeistern. Wer sich denkt, dass die vertrackten Songs der Truppe live nicht wirken, hat sich sehr getuscht. Die Menge vor der Bhne war zwar relativ klein, zeigte sich jedoch Takt- und Textsicher und hatte sichtlich Spa. Als Snger Nico dann zu den Jungs in den Matsch sprang, waren diese kaum noch zu bremsen und es sah kurzzeitig so aus, als wollten sie den Fronter einfach auseinander nehmen. Dieser berlebte aber glcklicherweise und beendete eine verdammt ordentlich Show, die wieder einmal zeigte, dass auch die komplizierteste Musik live funktionieren kann, solange sie denn mit Herzblut vorgetragen wird.


CALLEJON

Die Truppe ist mir schon seit der ersten Scheibe "Zurck Ins Beerdigungscafe" ans Herz gewachsen und ich hatte auch vor dem Mach1 schon einmal die Chance ihre Live - Show zu genieen. Auch dieses Mal sollten sie ihre Fans nicht enttuschen. Fr Auenstehende mag das wilde und emotionale Rumgezappel von Basti vielleicht etwas verstrend ausgesehen haben, wer die Band aber kennt, wei, dass dies sein ganz normales Bhnenverhalten ist. Prsentiert wurde eine bunte Mischung aus den drei bis jetzt verffentlichen Longplayern, wobei natrlich auch alte Gassenhauer wie "Snake Mountain" nicht gefehlt haben. Insgesamt hat mir die Zusammenstellung der Stcke sehr gut gefallen. Anderes muss ich leider zum Sound sagen. Dieser war uerst matschig und stellenweise komplett undifferenziert und nur noch als Krach wahrnehmbar. Schade, dass es gerade diese Jungs getroffen hat, denn sonst war der Sound auf beiden Bhnen nie schlecht. Einziges Manko der Show war fr mich das Cover von "Schrei nach Liebe". Wieso covert man bei soviel eigenen Songs so einen Krempel? Ehrlich gesagt stand ich damit jedoch ziemlich alleine an der Meckerfront, denn dass auch hier eher junge Publikum hat den Song wie verrckt zelebriert.

HIS STATUE FALLS


Im Anschluss eroberten die Saarlnder die Bhne und boten ihren Pop - Screamo dar. Dem ein oder anderen sind die Jungs vielleicht aus dem Vorprogramm von ENTER SHIKARI bekannt, mir waren sie vor dem Auftritt jedoch noch nie unterkommen. Poppige, klar gesungene Refrains mit elektronischer Untermalung und heftig gebrllten Strophen scheinen im Moment echt absolut in Mode zu sein. So sammelte sich auch bei diesen Buben, trotz immer noch sehr bescheidenem Wetter, eine ordentliche Meute vor der Bhne, die auch ihren Spa hatte. Die Songs mgen sehr einfach aufgebaut sein, aber zum Feiern hat die Musik alle mal angeregt. Einziges Manko am Auftritt war etwas, wofr die Band selbst gar nichts konnte. Die letzten Stcke des Sets wurden dermaen vom Soundcheck der Schwedenmetaller von Soliwork zerstrt, dass man sich echt fragt, wer so einen Mist verbockt hat. Glcklicherweise wurde bei den nchsten Checks besser drauf geachtet.


SOILWORK

Weiter ging es dann logischerweise auch mit den eben genannten Altmeistern ihres Genres. Die Herren um Bjrn wissen einfach wie man Metal der schwedischen Schule schreibt und prsentiert. Die Stcke wirkten perfekt, ja fast wie von Platte. Sepultura Soilwork Dazu ein Sound der sich absolut gewaschen hatte. Perfekt abgestimmte Instrumente, alles herrlich differenziert - wunderbar. Das Ganze wurde begleitet von einer Band, die sichtlich Lust an dem hat, was sie tut. Kein lahmes Gitarrengepose mit Fu auf der Box, sondern Action auf der Bhne. Das Publikum dankte mit vielen Pommesgabeln in der Luft. Ehrlich gesagt htte ich nicht gedacht, dass SOILWORK ein von jungen "Bollo - Kidds" durchsetztes Publikum so gut anheizen knnte, aber ich wurde dann doch eines besseren belehrt.

ESKIMO CALLBOY

Als absolutes Kontrastprogramm spielten auf der Monster - Bhne gleichzeitig die Jungs von ESKIMO CALLBOY. Beeindruckend - war das erste Wort was mir durch den Kopf ging, als ich den Menschenauflauf vor der winzigen Bhne sah. Die Jungs gelten als Geheimtipp was Elektro - Party - Metal angeht und eben genau den haben sie auch prsentiert. Bis ins extrem gestimmte Gitarren treffen auf bretterharten Technosound, oder auch mal auf die Titlemelodie der "New Kids", bei der die Menge schier ausgerastet ist. Generell war die Stimmung im Publikum wahnsinnig. Ein einziger Pulk von sich bewegen den Menschen feiert die wenigen Songs bis ins Extrem ab. Der Gipfel der Performance war dann mit "California Gurls" erreicht, als die Bhne vollstndig vom Publikum geentert wurde und alles zu einem riesigen Auflauf verschmolz. Sicher, ber die musikalische Langlebigkeit kann man bei der Musikrichtung streiten, nicht jedoch ber den Partyfaktor.

SEPULTURA

Deutlich oldschooliger ging es danach zur Sache. Die alten Mannen sind zur Zeit unterwegs um ihre aktuelle Scheibe "Kairos" anzupreisen, was man auch bei diesem Auftritt nicht berhren konnte. Die dunkle Bhnenbeleuchtung mit jeder Menge Nebel untermalte die teils sehr mystische Wirkung der Songs wunderbar. Dazu hier und da mal ein paar extra Trommeleinlagen von Derrick, der ja eigentlich den Gesangspart bernimmt und fertig ist eine typische Sepultura/Soulfly - Show. Neu ist das Konzept nicht, aber solang es immer noch berzeugen kann, was es tat, warum dann etwas daran verndern? Auch bei dieser Truppe hat man das Gefhl, dass die Musiker Spa an dem haben, was sie tun. Irgendwie scheint sich dieses Bild eher bei den Leuten durchzupausen, die schon lnger im Geschft sind. Nicht nur die Band hatte Spa, sondern natrlich auch die sehr zahlreich vertretenen Fans, welche sie bei den wirklich alten der Songs der Truppe nur noch schwer im Zaum halten lieen.


THE BLACK DAHLIA MURDER

Nun ging es weg vom groovenden Metal der spten Neunziger und hin zum modernen, brachialen Geholze. Ohne groe Vorwarnung holten die Amis die Hlle auf Erden. Mit ihrem melodisch angehauchten Death Metal schafften sie es wie kaum eine anderen Band das Publikum zu begeistern. Schon nach den ersten Songs forderten die sichtlich gut gelaunten Fans Trevor dazu auf, doch endlich seine bekannte Plauze auszupacken, wozu er sich auch nicht zweimal auffordern lie. Die ohrwurmverursachenden Gitarrenlufe der Truppe waren dank exzellentem Sound auch live wunderbar mitzuverfolgen und so war der Auftritt ein einziger Genuss. Wahnsinniges Geballer, dass dank gekonnter Arbeit an den Instrumenten aber nicht abgestumpft wirkte oder gar langweilig wurde. Ein sichtlich aufgedrehter Snger, bei dem ich zwischenzeitlich Angst hatte, dass er sich vor lauter Gezappel die Arme auskugelt, was glcklicherweise jedoch nicht passiert ist, untermalte das Bild einer perfekten Liveband.

HEAVEN SHALL BURN

Nach diesem Brachialwerk sollte nun der unangefochtene Headliner des Festivals die Bhne betreten. Unglaublich, immer wieder unglaublich. Das sind sie die Shows der mittlerweile sehr erfahren wirkenden Ossis. Vor der letzten Scheibe hatte ich das Gefhl, dass sich die Liveshows ein wenig arg hnelten. Dieses Gefhl wurde dieses Mal jedoch wiederlegt. Von Anfang an zog Markus mit seinen Mannen das Publikum in seinen Bann, sodass dieses auf jedes Wort folgte. Immer wurden auch die Jungs, die an der Seite des Pits, mit den Hnden in den Taschen, standen dazu animiert, doch endlich mitzumachen. Aber alles doch bitte mit Rcksicht auf einander ... ich glaube keine weitere Band hat sich so viele Sorgen um sein Publikum gemacht. Gut, dazu sollte vielleicht gesagt werden, dass sich die Flche vor der Bhne unter anhaltendem Dauerregen mittlerweile in eine Schlammpftze verwandelt hatte, die nur so zum auf die Schnauze fallen eingeladen hat. Das eineinhalb Stunden Set war gespickt mit den bekanntesten Stcken, welche wie immer absolut spitzenmssig und gekonnt vorgetragen wurden. Basser Eric war wohl sogar ein bisschen bermotiviert, sodass er sich eine Platzwunde am Kopf zufgte, wegen der er fr einige Songs ausfiel. Nach dem obligatorischen Circle Pit um den Technikturm gipfelte der Abend mit "Black Tears" in einem Nebelfeuerwerk, dass es in sich hatte. Beide Daumen ganz nach oben - fr eine ehrliche und trotz groem Erfolg sehr bodenstndige und immer wieder berzeugende Band.

Das war es also das "Mach1 - Festival". Was bleibt in Erinnerung? Faire Preise am Festivalgelnde, ordentliche Dixies und der Tetris - Flashmob der letzten Nacht. Aber auch ein ordentlich organisiertes Festival, dessen einziges Nachteile der weite Weg zum Gelnde und die sich etwas ziehenden Phasen beim Eintritt waren - aber mal ehrlich, wo hat man das nicht?!





Black Label Society Black Label Society Black Label Society Black Label Society Bleed From Within Bleed From Within Callejon Callejon Deez Nuts Emil Bulls HSB HSB HSB HSB HSB HSB His Statue Falls Sepultura Sepultura Soilwork Suicide Silence Suicide Silence Suicide Silence Terror Terror Terror Terror The Black Dahlia Murder The Black Dahlia Murder The Black Dahlia Murder War From A Harlots Mouth War From A Harlots Mouth



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