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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing STRATOVARIUS, SYMPHONY X, THUNDERSTONE
Ort Kln, E-Werk
Datum 01.04.2003
Autor John Schmitz & Olaf Reimann
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Als wir pnktlich um 18 Uhr vorm E-Werk eintrafen, stellten wir fest, dass der Einlass um 30 Minuten nach hinten verschoben worden war. "O je, hoffentlich gibt es keine Probleme", dachten wir uns. Wir betraten die Halle durch den Thunderstone Personaleingang. Symphony X machten gerade Soundcheck und Stratovarius-Snger Timo Kotipelto bte sich in der Halle mit einem Roadie im Eishockey. Sah ganz professionell aus. Thunderstone begannen mit ihrem Soundcheck und wir verschwanden zum Interview mit Michael Romeo und anschlieend Jrg Michael.
Das E-Werk war mittlerweile gut gefllt und Thunderstone erffneten den Abend. Dabei hatten sie die nicht ganz leichte Aufgabe, fr zwei wirklich gute Bands zu erffnen. Sie machten ihre Sache recht ordentlich. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente und gaben sich keine Ble. So richtig konnte der Funke zum Publikum jedoch nicht berspringen, was wohl auch an der Bewegungsarmut der Band lag und Symphony X dazu fhrte, dass nicht mehr als ein Hflichkeitsapplaus drin war. Thunderstone haben allerdings eine Menge Potential und werden auch im Bereich des Liveactings noch zulegen knnen.
Nun kamen Olafs und meine Favoriten an die Reihe. Die Band stieg bei mittelmigem Sound gelungen mit "Inferno" ein und machte von Anfang an klar, welches Kaliber sie aufzufahren in der Lage sind. Anschlieend feuerte man "Wicked" in die hungrige Menge, was hervorragend aufgenommen wurde. Symphony X haben das Glck, Frontbrocken Russell Allen in ihren Reihen zu haben. Der Mann singt extrem kraftvoll und souvern und ist ein exzellenter Performer. Seine Leidenschaft steckte auch das Klner Publikum an, das sich zwischen den Songs Stratovarius - Klick! lautstark bemerkbar machte. Nach "King of Terrors" (wie die beiden Vorgnger ebenfalls vom aktuellen Output "The Odyssey") kam ein denkwrdiger Moment. Die Mannen um Mastermind Michael Romeo spielten beide "Accolades", die geschickt miteinander verknpft wurden. Genial! Natrlich spielte man noch weitere Highlights ("Out of the ashes", "Evolution") und verabschiedete sich mit "Of sins and shadows" von einem klasse Gig. Im Herbst drfen wir uns auf eine Symphony X Headliner Tour freuen, wo man dann auch den Mammutsong "The Odyssey" zu hren bekommen wird.

Stratovarius - Klick! Obwohl im Publikum viele Symphony X-Freunde auszumachen waren, kam niemals Zweifel auf, wegen welcher Band die meisten Leute im E-Werk erschienen sind: Stratovarius. Nach einem lngeren klassischen Intro gings mit "Eagleheart" und Pyros los. Bemerkenswert gelang es Stratovarius per Beamer-Einspielungen Atmosphre auf der Bhne zu schaffen. Nach anfnglichen kleineren Sound-Problemen hatte die Band sptestens beim dritten Song "Kiss of Judas" alles im Griff. Im Mittelpunkt des Stageactings standen natrlich Jens "Kasper" Johansson an den Keyboards und Snger Timo Kotipelto. Erstaunlich, wie es Stratovarius gelang, vor allen Dingen die aufwendigen neuen Songs live umzusetzen. Besonders das anspruchsvolle Instrumentalstck "Stratofortress" (mit biertrinkenden Elchen on stage) sorgte, nicht nur wegen den alkoholisierten Vierbeinern, fr offene Mnder. Mit ein Hhepunkt der Show war sicherlich das Medley, bestehend aus "Fright night" / "Hands of time" / "We are the future" / "Tears of ice" / "Eyes of the world" / "Dreamspace" / "We hold the key". Nach insgesamt vier Zugaben wurden die begeisterten Stratovarius-Anhnger um 23.30 Uhr mit "Black diamond" in die Nacht entlassen.

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