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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing MOLLY HATCHET, TIMMY ROUGH
Ort Andernach, JUZ
Datum 18.12.2010
Autor Steffi Mller, Carsten Nienaber
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Mit amerikanischem Southern Rock verbindet man keine Minusgrade und Schneechaos auf den Straen. Wir seit dem 18.12.2010 schon. Auf Grund der Witterungsverhltnisse spielte Timmy Rough und Band bereits, als wir kurz nach 20 Uhr das altvertraute JUZ in Andernach betraten. Timmy Rough Timmy Rough Whrend wir uns in die vorderen Reihen der wartenden Menge schummelten, kredenzte der Support-Act eine Mischung aus eigenen Kompositionen und diversen Southern Rock Coverversionen. Doch auch altbekannte Werke, wie die der Allman-Brothers, rissen niemand wirklich vom Hocker. Der regionale Opener verkrzte lediglich dem Publikum das Warten auf den Hauptact, zu mehr reichte es leider nicht.

Ganz anders Molly Hatchet, die ihre Fans nicht lange warten lieen, und direkt mit dem Klassikern "Whiskey Man" und "Bounty Hunter" die Halle einheizten. Bobby Ingram und Band trieben ihre blichen Spe mit dem Publikum und brachten die Hrerschar schnell dazu, die Songs mit einstimmigen Singchren zu begleiten. Anwesende Bikerclubs, Altrocker und Metalheads hatten sichtlich Spa und feierten mit den Jungs aus Florida. Schnell waren die eisigen Auentemperaturen vergessen. Besonders die Mischung aus alten Hatchet-Klassikern und Stcken der neueren ra machten die Veranstaltung zu einer runden Sache.
Doch auch bei bei all der Feierlaune lie sich es Snger Phil McComack nicht nehmen, seinem verstorbenen Freund Ronnie James Dio zu gedenken und ihm einen Song zu widmen. Die akustische Darbietung untermalte er mit dem Tragen eines Dio-Gedenk-Shirts. Im Anschluss gnnten sich die alten Sdstaatler erst einmal eine kurze Verschnaufpause und berlieen ihrem Kken Shawn Beamer die Bhne, fr ein ausgedehntes Schlagzeug-Solo. Frisch gestrkt ging es wieder zur Sache. Das musikalische Highlight "Fall Of The Peacemakers" fehlte auch an diesem Abend nicht. Mit zwei absoluten Klassikern, "Free Bird" und "Flirtin' With Disaster" als Zugabe, beendeten Molly Hatchet schlielich ihre zwei stndige Show.
Als weitere Zugabe folgte eine ausfhrliche Autogrammstunde. Die Band wirkte hierbei wie bei ihrem Set: gut gelaunt, authentisch und sympathisch. Und so blieb es nicht aus, dass sich die angereisten Fans nur ihre Schallplatten unterschrieben lieen, sondern sogar ihr mitgebrachtes Schlagzeug zum Signieren an schleppten. Molly Hatchet Bei 29,50 € fr das Eintrittsticket bekam man viel Gegenleistung und viel Rock der sympathischen Sdstaatler. Des weiteren ist es lblich zu erwhnen, dass der Veranstalter mit angenehmen Getrnkepreisen zu einer gelungenen Vorstellung beigetragen hat. Wie im JUZ Andernach nicht unblich, wurde auch bei diesem Konzert die Mglichkeit geboten, am anwesenden Plattenstand einige rare Platten oder CDs, aus dem Southern Rock-Bereich, zu erwerben.
Mit Autogrammen in der Hand, einer endlich geschlossenen Lcke in der Plattensammlung und den richtigen Ohrwrmern im Kopf, nimmt man schlielich auch gerne eine zwei stndige Rckfahrt durch das eisige Schneetreiben in Kauf.

Setlist: Molly Hatchet

  • Whiskey Man
  • Bounty Hunter
  • Gator Country
  • Been To Heaven Been To Hell
  • Fall Of The Peacemakers
  • Justice
  • Beatin'The Odds
  • Gonna Live Til'I Die
  • Jukin' City
  • Dreams (I'll Never See)
  • Free Bird
  • Flirtin' With Disaster

Fotos: Byrt





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