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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing Y & T, HARTMANN
Ort Aschaffenburg, Colossaal
Datum 29.10.2010
Autor Thorsten Schwalbach
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Y & T haben mit ihrem Album "Facemelter" bis jetzt fr mich das Album des Jahres 2010 abgeliefert. Der kernige abwechslungsreiche Heavy Rock auf diesem Album begeistert mich immer wieder bei jedem Hren. HARTMANN HARTMANN Und da die Band als energiegeladener Liveact bekannt ist und das schon auf einigen Festivals bewiesen hat ging es mal wieder nach Aschaffenburg in den schnen Colossaal. Und vorweg, diesen begeisternden Auftritt kann man eigentlich mit einem Songtitel der Jungs um Dave Meniketti beschreiben, nmlich "Hurricane"!

Vorher gab es HARTMANN, die Band um den u. a. von AT VANCE und AVANTASIA bekannten Snger Oliver Hartmann. Und die passte mit ihrem Melodic Rock ziemlich gut vor Y & T. HARTMANN begannen mit dem schnellen "I Won't Get Fooled Again", um danach in "The Sun's Still Rising" das Tempo etwas zurckzunehmen. Die Band spielte eine abwechslungsreiche Show, in der auch balladeske Tne wie in "All I Can Say" nicht zu kurz kamen. Oliver Hartmann berzeugte als Gitarrist und durch seinen teilweise leicht nach David Coverdale klingenden ausdrucksstarken Gesang. Im letzten Song, der melodisen Midtemponummer "Coming Home To You", band die Band das Publikum in einen lngeren Mitsingpart ein. Dabei wies Oli darauf hin, dass die Jungs in Aschaffenburg quasi ein Heimspiel hatten, was natrlich gut ankam. Dann war Schluss fr die Jungs und HARTMANN verlieen unter verdientem Beifall die Bhne. Spter am Merchandisestand zeigten sich die Jungs obersympathisch und standen fr Autogramme und Fotos zur Verfgung.

Setlist HARTMANN:

  • I Won't Get Fooled Again
  • The Sun's Still Rising
  • Suddenly
  • Right Here Right Now
  • All I Can Say
  • Don't Give Up Your Dream
  • Alive Again
  • Coming Home To You

Nach dem Intro von "Facemelter" legten Y & T dann mit dem schnellen "On With The Show" direkt sehr passend los. Y & T Y & T Dave begeisterte vom ersten Ton an mit seinem rauen ausdrucksstarken Gesang und seiner gefhlvollen und doch virtuosen Gitarrenarbeit. Auch sein Zusammenspiel mit John Nymann, dem zweiten Gitarristen, war hervorragend, was die Beiden schon im ersten Song in einem kurzen zweistimmigen Part zeigten. Natrlich wurden Y & T direkt begeistert vom sehr gut gefllten Colossaal empfangen. Nach dem Midtempokracher "Hard Times" gab es eine lngere Ansage von Dave, in der er auf "... a very long show..." hinwies, womit er absolut Recht behalten sollte. Es folgten das schnelle "Mean Streak", dessen prgnanter Chorus begeistert mitgesungen wurde und der Groover "Shine On" vom neuen Album. berhaupt war "Facemelter" mit insgesamt 5 Stcken sehr gut vertreten. Dabei flachte die Stimmung bei den neuen Songs kein bisschen ab. Vor der Ballade "If You Want Me" machte Dave eine sehr bewegende Ansage ber Bassist Phil Kennemore, der ja leider an Krebs erkrankt ist und zur Zeit nicht mit der Band spielen kann. Ihm widmete er diesen emotionalen Song und es war sprbar, wie sehr er dabei in Gedanken ihm war.

Im weiteren Verlauf ging es dann Schlag auf Schlag mit den Klassikern der Band. Besonders beeindruckt hat mich die Ballade "I Believe In You". In diesem Song spielte Dave ein lngeres gefhlvolles bluesiges Solo, das absolut jeden im Publikum begeisterte und anschlieend verdient abgefeiert wurde, was er sichtlich genoss. berhaupt schafften es Y & T mit ihrer enormen Spielfreude, eine gute Bindung zum Publikum aufzubauen. Die Band hatte hier einfach Spa an ihrer Arbeit. Y & T Y & T Diese Bindung zeigte sich in "Winds Of Change", das Dave nur begleitet von Johns Gitarre auf Zuruf aus dem Publikum anspielte. Ein weiteres Highlight war "Midnight In Tokyo" mit seinen zweistimmigen Melodien. Trotz seines berragenden Gitarrenspiels war Dave dabei noch ein sehr agiler Frontmann, der die Songs zustzlich mit Gestik und Mimik umsetzte. Nach dem schnellen rockigen "Black Tiger", vor dem ein Roadie ein Gummihuhn ins Mikro quietschen lie, gab es ein grooviges Schlagzeugsolo von Mike Vanderhule, whrend dem sich John Nymann mit einem Bier in der Hand ins Publikum begab und mit den Leuten prostete und poste. Coole Aktion. In "Summertime Girls" nahmen uns Y & T mit auf einen Kurzurlaub in ihre sonnige Heimat und bei "Forever" gaben Band und Publikum nochmal alles. Danach war nach ber zwei Stunden erst mal Schluss. Die Band ging kurz von der Bhne, um dann noch den Klassiker "Rescue Me" nachzuschieben, in dem sie nochmal ruhige und rockige Parts miteinander verband. Dann war leider Schicht im Schacht und sowohl Y & T als auch Fans gingen nach einem finalen Abfeiern ausgepowert aber glcklich weg von der Bhne. Der Andrang am Merchandisestand war heftig und so mancher € ging auch noch in die Sammelbchse fr den erkrankten Phil Kennemore. Y & T haben an diesem Abend wirklich gerockt und mich absolut begeistert. Und dann machte ich mich mit der Erkenntnis nach Hause, dass blaumetallicfarbige Gitarren eigentlich viel cooler aussehen als Schwarze. Jungs, wir sehen uns bestimmt wieder...

Setlist Y & T

  • Prelude, On With The Show (Intro vom Band)
  • On With The Show
  • Hard Times
  • Mean Streak
  • Shine On
  • If You Want Me
  • Lipstick And Leather
  • Hurricane
  • I'm Coming Home
  • I Believe In You
  • Eyes Of A Stranger
  • Midnight In Tokyo
  • Winds Of Change
  • Blind Patriot
  • Contagious
  • I'll Cry For You
  • Black Tiger
  • Schlagzeugsolo
  • Barroom Boogie
  • Dirty Girl
  • Summertime Girls
  • Forever
  • Zugabe: Rescue Me





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