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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing JON OLIVA'S PAIN, NEED, NEVERLAND
Ort Kln, Werkstatt
Datum 08.10.2010
Autor Matthias Decklar
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Der Mountain King gab sich die Ehre und die Gefolgschaft strmte, endlich mal wieder, in ordentlicher Zahl. Die Werkstatt als Location auszuwhlen war eine gute Idee, denn mit knapp 300 Fans war der Laden bestens gefllt und es herrschte eine intime Atmosphre, war die Band auch fr die letzte Reihe gerade mal 20 Meter entfernt. Da es freitags immer noch weitere Veranstaltungen ab 22.30 Uhr gibt, musste das Konzert bereits um 19 Uhr beginnen und die beiden Vorbands hatten auch nur jeweils 20 Minuten Zeit, um die Anwesenden zu beglcken. Bei NEVERLAND handelt es sich um eine trkisch-griechische Kombination, die sich im melodisch-epischen Metal versucht und mit Sngerin und Snger agiert. NEED spielen eher modernen Metal, der sich streckenweise nach KORN anhrte und eher nicht meinen Geschmack traf. Egal, alles wartete auf JON OLIVA, der Punkt 20.30 Uhr die Bhne betrat.

Die Bhnenbreite in der Werkstatt schtze ich mal auf 8 Meter und es war fraglich, wie Matt LaPorte und Jon Oliva sich diesen Streifen teilen sollen, drften sie zusammen doch mittlerweile rund 350 Kilo auf die Bretter bringen. JON OLIVA'S PAIN JON OLIVA'S PAIN Doch die Enge wurde ganz klar zum Vorteil an diesem Abend, denn die Bewegungsfreudigsten sind die Amerikaner ja nicht und so herrschte einfach Prsenz. Mit neuem, altem Gitarristen Jerry Outlaw und Bassmann Jason Gaines legte die Band standesgem mit "Lies" los und es passte direkt. Die Fans waren bereit Spa zu haben und die Band auch. Es begann also eine musikalische Zeitreise durch das Schaffen von JON OLIVA'S PAIN und SAVATAGE. Ein Highlight jagte in diesen 90 Minuten den anderen. Die Nummer "Death Rides A Black Horse" vom neuen Output "Festival" scheint sich dabei wohl zu einem Klassiker zu entwickeln, denn von den Solosongs wurde dieser Track am meisten abgefeiert, kein Wunder bei dem Killerrefrain. Der Titeltrack "Festival" fgte sich ebenfalls nahtlos in das Gesamtprogramm ein. Hhepunkte sind und sie werden es auch immer bleiben, natrlich die SAVATAGE-Nummern, wobei besonders "Agony And Extasy" als berraschungssong total abgefeiert wurde. Bei "Ghost In The Ruins" zeigten LaPorte und sein Mitstreiter Jerry Outlaw, was man aus einer Gitarre so alles herausholen kann. Im Gedenken an Jons verstorbenen Bruder Chris, wurde dieser Song zelebriert. Er war letztendlich auch die Erffnung eines furiosen Finales, dass zunchst eine unglaublich atmosphrische Version von "Believe" erlebte, einzig gesungen aus knapp 300 Kehlen der Anwesenden, was den Mountain King zutiefst rhrte. Das Ganze gipfelte in "Gutter Ballet" und einem sehr intensiven "Hall Of The Mountain King", bei dem Drummer Christopher Kinder noch einmal alles aus seinem Kit herausholte.
Leider reichte es aus Zeitgrnden nicht mehr fr den Hammer "When The Crowds Are Gone", doch die "Crowd" ging ohne Murren, mit dem sicheren Wissen, einen unvergesslichen Abend erlebt zu haben.

Setlist: JON OLIVA'S PAIN

  • Lies
  • Chance
  • Hounds
  • Death Rides A Black Horse
  • The Evil Within
  • Agony And Ecstasy
  • Sirens
  • Warriors
  • Festival
  • Ghost In The Ruins
  • Tonight He Grins Again
  • Believe
  • Gutter Ballet
  • Hall Of The Mountain King





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