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30. Oktober 2014 - Uhr
 
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693 Reviews in der Datenbank
Billing ROCK AREA FESTIVAL 2010
Ort Freilichtbhne Loreley
Datum 29.-31.07.2010
Autor Torsten Butz & Thorsten Dietrich
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Die zweite Ausgabe des ursprnglich saarlndischen Spektakels "Rock Area Festival" fand 2010 zum zweiten Mal auf dem schnen Loreley Gelnde statt und hatte auch optimales, nicht zu heies Wetter. Dieses Jahr waren sogar zwei Bhnen am Start, wobei die kleine "I Music One Stage" vielleicht einen Meter zu klein war, dafr waren aber im Gegensatz zum Vorjahr glcklicherweise mehr Besucher zugegen. Die Stimmung und das Ambiente waren friedlich und gute Laune war allgegenwrtig. Bierpreise fr 2,50 Euro fr 0,3 l Becher und Pommes mit Mayo fr 2,50 Euro sind sicherlich keine Abzocke. Auch der Gyrosstand war definitiv nicht zu verachten. Die Kollegen sagten aber, dass weniger Buden und Angebote als 2009 da waren, was sicherlich auch auf an der Kalkulation der Zuschauer gelegen hat. Cocktailstand und Whiskey & Co Bude waren auch gut zu erreichen, wobei die Bierbuden in der Mehrheit und ausreichend waren. Lediglich die Pizzazunge fr 3 Euro war ein Witz und sollte ursprnglich fr 4 Euro verkauft werden, wogegen sich die couragierte Verkuferin aber wehrte und man es nderte!

J.B.O. J.B.O.

Auf dem Gelnde waren fr unsere Augen lediglich in den spten Abendstunden zu wenig Beleuchtung, was sich besonders auf dem Parkplatz und den Seitenwegen bemerkbar machte. Eine weitere Gelegenheit zum Essen und Trinken, sowie krperlichen Bedrfnissen gab es im Infohaus der Loreleyanlage, wo man fr 2 Euro eine Flasche 0,5 Cola oder ein Eis fr unter 2 Euro bekommen konnte. Das fr das Festival geschusterte Frhstcksangebot und Containerduschen komplettierten das Angebot.

Allgemein waren die auf dem Gelnde arbeitenden Leute freundlich und guter Stimmung, was nicht alltglich und sicherlich auch nicht selbstverstndlich ist. Beim CD-Merchstand eines Mailorders konnte man auch einige Schnppchen erstehen, wobei das Budenangebot, aber relativ mau und nicht gerade schwer spannend war. Dafr wurde die Raucherlobby mit fliegenden Hndlern und einem eigenen Partyzelt bedacht, als Nichtraucher habe ich mir davon nichts angeschaut und kann auch nichts dazu sagen, auer, dass man Feuerzeuge umsonst mit seinem Namen drauf graviert bekam. (T.Dietrich)


Donnerstag

AXXIS

Den Festival-Opener machten dieses Jahr die Excrementory Grindfuckers. Diese haben wir uns jedoch geschenkt und erschienen pnktlich zu AXXIS auf dem Gelnde. Von Menschenmassen konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht reden, aber einige Fans hatten sich bereits vor der Bhne eingefunden als die Mannschaft um Snger Bernhard Wei loslegte. Wieder bewies er, da er Eigenschaften eines Entertainers besitzt und hatte die Sympathien schnell auf seiner Seite. Die erste Hlfte des Sets bestand aus aktuelleren Songs, bevor die Klassiker auf den Tisch kamen. Unter den Neuen auch "Fass Mich An", der erste deutschsprachige Song von AXXIS. Bernie lie das Amphitheater wissen, da er den Text aus sexuellen Problemen heraus verfasst hatte. Hatte ich das wirklich richtig verstanden? Wollen mal hoffen, da die Probleme inzwischen gelst wurden. Weiter ging es mit Sandra aus dem Westerwald, die gerne Manowar hrt und AXXIS bei "Touch The Rainbow" untersttzte. War ich froh, als das Lied endlich vorbei war und die Rocker "Living In A World" und "Kingdom Of The Night" auspackten und sich nach einem interessantem Konzert verabschiedeten. (T.Butz)

Doro Doro J.B.O.

Zeit fr J.B.O., die Verteidiger des Bldsinns. Snger Hannes hat sich nach dem Unfall im Frhjahr wieder ganz gut erholt und war bereit fr allerlei Albereien. Ich wrde mir eine CD der Erlangener Fun-Metaller zwar nicht zu Hause anhren, aber Live machen die Jungs Spa und immerhin gibt es sie bereits seit 2000 Jahren. Das mu man erst mal nachmachen. Altbekannte Songs mit neuem Text zu versehen sind das Lebenselixier der Vier und "Ein Bisschen Frieden" im Rammstein Kleid hat auch seinen Reiz. Dazu ein wenig Slayer und Manowar, noch einmal Rammstein im "Sunshine Reggae"-Kostm. Das mittlerweile angewachsene Publikum machte fleiig mit, doch leider gab es fr dieses des fteren auf der Bhne nur durch blaues und rotes Licht getrnkten Nebel zu sehen in dem die Metaller verschwanden. Im Zugabenteil erschienen neben den Musikern noch die berlebensgroen J.B.O. Buchstaben in zartrosa und die Rocker rumten die Bhne fr Doro. Wie sehen uns im November in Andernach. (T.Butz)

DORO

Was soll man noch gro zur deutschen Metal-Queen DORO sagen? Im deutschen Festival-Sommer fhrt ja fast kein Weg an der Dame vorbei. Das mag einerseits nerven, aber andererseits wei man was man bekommt und nach dem Konzert sagen sowieso alle das es wieder ein gutes Konzert war. Ihre Begleitband hat sich etwas gendert, doch die Rhymthmusgruppe ist die gleiche. Warlock-Klassiker gehren zum festen Bestandteil einer Show und auch an diesem Tag wurden Songs wie "I Rule The Ruins" und "Burning The Witches" zelebriert. Doro rockte sich routiniert durch die Songs und holte sich zu "Bad Blood" Blaze Bayley als Gesangspartner auf die Bhne. Auch an den ehrwrdigen Ronnie James Dio wurde gedacht und Doro spielte ihm zu Ehren "Egypt - The Chains Are On". Was natrlich berhaupt nicht fehlen darf ist "Fr Immer" und auch an diesem Tag wurde er von Doro und vielen Fans gesungen. (T.Butz)


Freitag

BENEDICTION Benediction Benediction

Nach zwei Newcomern zur frhen Mittagsstunde haben wir die Jungthrasher von Gama Bomb leider verpasst, was sicherlich auch mit Trdelei und Touris auf der Strecke zu tun hatte, doch die Death Metal Helden von BENEDICTION waren nun an der Reihe.
Benediction war die erste Death Metal Band, die ich mit 18 Jahren sah und ist seitdem immer in meinem Herzen geblieben. Gute Alben haben sie gemacht und auch die Besetzungswechsel haben der Band nicht geschadet. Auf der Loreley waren sie die Helden vieler Herzen und berzeugten mit Spielfreude, Positionswechseln der und einem recht gut Deutsch sprechenden Snger namens Dave Hunt, welcher mit einem T-Shirt seiner Zweitband Anaal Nathraak ausstaffiert war und trotz seines unscheinbaren ueres ein guter Frontmann ist. Er lobte die schne Gegend und animierte die Zuschauer doch dorthin zu ziehen. Zwischendurch gab es Death Metal made in Birmingham und Uralthits wie "Subconscious Terror". Hinter der Schiebude sorgte Ex Dimmu und Cradle Drummer Nick Barker fr den ntigen Bumms und lie die alten Perlen in hellem Glanz erstrahlen. Etwas erschreckt war ich nur wie alt die Gitarrenfront aussah, doch graue Haare, Haarausfall und Bierplauzen haben meinem Gehirn nur bewiesen, dass ich diese Band viel zu lange nicht gesehen habe. Fazit: Immer wieder gerne! (T.Dietrich)

DARK TRANQUILLITY Dark Tranquillity Dark Tranquillity

Die Schweden von DARK TRANQUILLITY sind sicherlich neben In Flames die schwedischen Helden des Melodic- Death, leider hatten die Mannen um den ersten In Flames Snger (!) Mikael Stanne nie den Status der Kollegen. Diese tourten aber auch ununterbrochen und haben auch mit den Jahren einen massenkompatibleren Soud entwickelt, whrend Dark Tranquillity eigentlich immer, von kleinem Experimenten abgesehen ihrem Stil treu geblieben sind und nur mit klarem Gesang und dezenten Gothic Metal Vibes diese Rezeptur aufgestockt haben und sicherlich nicht mehr so rau agieren wie am Anfang. Da die Besetzung auch wechselte, so dass glatzkpfige Bassisten mit Spiegelsonnenbrillen zur Vergangenheit gehren, ging es optisch auf der Bhne etwas agiler als noch vor wenigen Jahren zu, wobei Rotlckchen Mikael Stanne als sympathischer Snger mit sicherem Gesang und ebensolchen Posen sicherlich der agilste Musiker der Truppe war. Auch seine Nhe zu Publikum kam gut an, da Mikael auch ein Teil eines Liedes am Absperrungsgitter zum Fotograben mit Handkontakt zu den Fans sang. Insgesamt eine echt gute Leistung mit vielen Hits der Band und Ansagen, die freundlich und intelligent rber kamen. In dieser Form immer gerne wieder und auch die Damen hatten mal was frs Auge. (T.Dietrich)

ENSIFERUM Ensiferum Ensiferum

Eines muss man den Typen von Manowar lassen, wenn die viel Haut zeigen, kann sich das auch sehen lassen, was bei diesen lteren Herren schon seit vielen Jahren so ist, doch bei den finnischen Viking-Speed Metal Freaks von ENSIFERUM ist das wohl nicht der Fall! Sehr dezente Kriegsbemalung, eine Art "Schottenrock" nebst freiem Oberkrper klingt imposant, war es aber nicht, da die vier Herren plus eine hochgeschlossene, hbsche Damen am Keyboard eher fast alle zur Fraktion "Wampen-Metal" gehren deren Lieder sicher ganz nett, aber am Stck und auf Dauer sich sehr gleich und vor allem schnell anhren. Damit sind sie live und auf Festivals immer recht erfolgreich gewesen, doch die Klasse ihrer ersten beiden Alben hat die Band nach dem Weggang von Frontmann und Songwriter Jari Mnpaa nicht mehr erreicht und sich meiner Meinung nach selbst nur noch kopiert. Auf CD war das immer ganz nett, live klang alles recht gleich und da Frontmann Petri (Ex-Norther) keine charismatische Frontsau, sondern ein eher ruhiger Finne zu sein scheint, war der Gig halt nur nett und mehr nicht. (T.Dietrich)

NAPALM DEATH Krypteria Gelnde

Pnktlich um 18.50 Uhr kamen dann Napalm Death auf die Bhne. Barney und seine Mannen wurden von den Fans entsprechend frenetisch gefeiert und mit lauten Napalm Death-Rufen angefeuert. Und die Jungs lieferten eine gute Show ab, jedoch gab es auch keine groen berraschungen. Aber das erwartet die Menge vor der Bhne sicher auch nicht, vielmehr deuteten die "Lauter, Lauter"-Rufe darauf hin, dass die Fans mit der Volume-Einstellung des Tontechnikers am Mischpult nicht ganz zufrieden waren. Napalm Death muss ja in erster Linie laut sein. Mit Stcken wie "Suffer The Children" oder "Time Waits For No Slave" spielen sich Napalm Death dann souvern durch ihre Setlist. Natrlich fehlen die politischen Ansagen zwischen den Stcken von Barney ebenso wenig, wie die das obligatorische Cover "Nazis Punks Fuck Off". Auch das legendre "You Suffer" mit zwei Sekunden Spieldauer darf natrlich nicht fehlen. Trotz der Forderung nach einer Zugabe, mussten Napalm Death dann nach der ihnen zugestandenen Stunde dann wieder von der Bhne und Platz fr den folgenden Act machen. (S. Braun)

KRYPTERIA, "I Music Stage"

Was dieses Jahr neu war auf dem erhabenen Felsen, ist die "I Music One Stage". Als ich diese am Vortag das erste Mal zu Gesicht bekam, tat mir der gute Blaze bereits leid. Doch erst einmal sah ich mir KRYPTERIA auf dieser Bhne an. Der Auftritt hatte sich ein wenig verschoben, da eine Band wohl absagen musste. Bislang hatte ich noch nie einen Song dieser Band gehrt, auf hohen Frauengesang fahre ich auch nicht sonderlich ab und so wartete ich mit ein wenig Skepsis auf den Beginn. Das Quartett rund um die aller liebst anzuschauende koreanische Sngerin Ji-In Cho lie sich durch die rtlichkeit nicht beirren und der beraus gut ab gemischte Sound taten ein briges um mich fr einige Zeit hier verweilen zu lassen. Der gut gemachte Gothic-Rock/Metal des Quartetts ist sehr eingngig und Songs wie "Shoot Me" bieten Mitsing-Qualitten. Doch wie es nun mal bei Festivals mit mehreren Bhnen ist, man mu sich gelegentlich zwischen zwei Bands entscheiden und ich verabschiedete mich zur Hauptbhne. (T.Butz)

SODOM Sodom Sodom

2010 war das "Rock Area Festival" sehr Thrash lastig, was am Freitag durch die deutschen Urgesteine von Sodom eingelutet wurde. Sicherlich hat man es als Trioband auf einer groen Bhne etwas schwerer, aber Tom Angelripper, Gitarrist Bernemann und Schlagzeuger Bobby hatten halt tolle Songs und eine tolle Setlist, die Grlnummern wie "Die stumme Ursel", "Wachturm", "Aber bitte mit Sahne" mit Thrashkrachern und oldschool Hits wie "Blasphemer". Dabei berzeugte wie immer die lockere Art des Mannes von nebenan, Tom Angelripper im Vintage AC/DC Shirt und ein Gitarrist mit guter Laune inklusive natrlichem Dauergrinsen ist auch nicht zu verachten. Ich habe Sodom schon oft gesehen und sie sind immer eine coole, berzeugende Liveband. (T.Dietrich)

BLAZE BAYLEY, "I Music Stage"

Blaze Bayley war der zweite Act den ich mir auf dem kleinen Bhnchen angesehen hatte. Blaze mag ja auf eine gewisse Art und Weise eine tragische Person sein, man denke an das Auf und Ab mit Iron Maiden und besonders schlimm: der Verlust seiner Frau vor zwei Jahren. Doch am zweiten Festival Tag war er der Headliner auf dieser Bhne und fr mich der des ganzen Wochenendes. Allerdings gehrte er auf die Hauptbhne, da gibt es keinen Zweifel. So hatte er zwar auf der Loreley gespielt, aber wiederum doch nicht. Von Beginn an motivierte er unentwegt die Hrerschaft vor der Bhne und servierte natrlich Songs der aktuellen Platte ("City Of Bones"), genau so wie ltere Stcke wie zum Beispiel "Blood & Belief". Er fegte wie ein Wirbelwind ber die Bretter und ich gewann schnell den Eindruck, dass der sympathische Frontmann am liebsten mit jedem Zuschauer persnlich gebangt htte, als msste er noch irgendwas beweisen. Man wartete natrlich auch auf Maiden-Stcke die er dem hungrigen Publikum mit "Futureal" und "Man On The Edge" (einfach ein klasse Song) auch lieferte. Vergeblich wartete ich auf Songs von der ersten Platte "Silicon Messiah", dennoch war ich von Blaze und seiner Band begeistert und werde sie mir gerne erneut anschauen. (T.Butz)

APOCALYPTICA Apocalyptica Mob Rules

Whrend Blaze noch spielte begannen auf der anderen Bhne bereits APOCALYPTICA, die letzte Band des Tages. So fehlten mir einige Minuten, was ich jedoch verschmerzen konnte. Zu "Master Of Puppets" ging ich Richtung Hauptbhne die zu diesem Zeitpunkt wohl die hchste Besucherzahl des ganzen Festivals zu verzeichnen hatte. Nachdem ich Metallica wenige Wochen zuvor noch Live gesehen hatte, wollten deren hier auf Cellos gespielten Songs bei mir nicht znden. Mir fehlte einfach der Gesang und die Energie. Genauso bei Sepulturas "Refuse/Resist" das man am folgenden Tag noch von Sepultura selber hren sollte. Die Skandinavier hatten fr die eigenen Stcke noch einen Snger mitgebracht, doch auch dieser schaffte es nicht mich sonderlich zu berzeugen. So war diese Band fr viele ein Highlight, mich selbst konnten sie nicht fr sich gewinnen. (T.Butz)


Samstag

MOB RULES

Nachdem die mir unbekannten Newcomer Megaera und The Hand Of Glory gespielt haben, erreichen wir das Gelnde um die norddeutschen Melodic Metaller MOB RULES zu erblicken. Diese haben fr mich schon immer gute Songs gemacht, doch die letzten beiden Werke, hatten inklusive einer Frischenzellenkur im Lineup einfach mehr Pep. Bei tollem Wetter und verkatertem Publikum war besonders Frontmann Klaus Dirks engagiert und nutzte den Bhnensteg um den Fans nahe zu sein und feuerte sie auch verbal permanent an, damit die Resonanz etwas grer wurde. Die restliche Band zeigte sich recht agil, aber machte einen leicht, typisch fr Norddeutsche unterkhlten aber sympathischen Eindruck. (T.Dietrich)

DESASTER Desaster Desaster

Die Koblenzer Black-Thrasher von Desaster hatten quasi ein Heimspiel und sorgten mit einer guten Mischung ihrer Songs fr thrashige Stimmung. Hierbei zeigte sich Frontmann Sataniac, abseits der Bhne oftmals mit Brille gesichtet und fast introvertiert wirkend als Klasse Frontmann der die Fans animiert, positiv rber kommt und auch auf der Bhne was hermacht. Gitarrist Infernal hatte unglaublich gute Laune, wenn man den Augen und Fotos glauben kann und war wie immer schwer am Bangen. Dieser Aktionismus der beiden konnte nicht auf Bassist Odin bertragen werden, dessen "Corpsepaint" zwar konsequent ist, aber in einer Band die nach Kutten, Leder und Bier aussieht meiner Meinung nach nichts mehr verloren hat. Sodom Fanatiker Tormentor war dafr wie immer die Kessel am verprgeln als ob es um sein Leben ginge. (T.Dietrich)

HOLY MOSES

Die deutschen Thrasher von HOLY MOSES sind schon lange im Geschft bzw. wieder. Aushngeschild und Motor ist Frontmann Sabina Classen, die in den letzen Jahren mit oft wechselnder Mannschaft und soliden, aber nicht zwingenden Scheiben die Band am Laufen hielt. Ihr Gesangsstil ist sicherlich auch unverwechselbar fr diese Richtung und Arch Enemys Angela wurde sicherlich davon beeinflusst. Sabina ist kommunikativ mit dem Publikum, auf dem Schemel sitzt seit einiger Zeit der kleine, flinke Drummer Atomic Steif (Ex-Sodom) der seine Sache natrlich gut macht und bei dem ich mich immer frage warum der so ein doofes Pseudonym hat. Aber der Stirnbandtrger ist halt ein Unikat, was der agilen Band gut tut. Nach ein paar Songs, eine nette Mischung aus alt und neu, bin ich aber mal zur anderen Bhne gelaufen. (T.Dietrich)

THYRFING Thyrfing Thyrfing

Die Viking Metaller von THYRFING waren im Gegensatz zu Bands wie Ensiferum etwas hrter und weniger "schunkelig". Mit Ex-Naglfar Snger Jens Ryden hat man seit 2007 einen nicht mehr ganz so neuen, soliden Frontmann in der Band, die dreckbeschmierten Gesichter sahen eher witzig aus und die Bandleistung wrde ich als solide bezeichnen. Haare schtteln, bisschen bewegen, fertig. Nicht schlecht, aber auch nicht zwingend. (T.Dietrich)

ENTOMBED

Eine der schwedischen Death Metal Legenden sind ENTOMBED. Diese haben sich in den letzten Jahren mehr hin zu Rotzrock und nun wieder etwas zurck zum Death Metal entwickelt inklusive einiger Umbesetzungen. Glcklicherweise haben sie den unkaputtbaren L.G. Petrov am Gesang. Der ist zwar optisch schtter geworden und sichtlich in die Jahre gekommen, aber immer noch ein cooler Death Metal Snger der auch die alten Hits zur Freude des Publikums transportieren konnte. Sicherlich ist Gitarrist Alex Hellid etwas ruhig, dafr ist der Bassist Nico Elgstrand optisch mehr Metal. Fans wird es freuen, dass dieser ab nun die zweite Gitarre bedient und man wieder einen Bassisten hat. Dann werden Entombed wieder fetter klingen, wetten? (T.Dietrich)


Kurz angeschaut: I Music Stage

GORILLA MONSOON

Im Vorbeigehen, zwischen Hauptbhne und Essen fassen sah ich mir ein paar Songs der deutschen Stoner / Doom Metaller Concept Insomnia aus Dresden an. Diese rockten echt gut und hatten gute Songs. Der Snger hatte Biss und eine rotzige Rhre. Obwohl ich diese Musikrichtung nicht gerade favorisiere, fand ich die Band gut! (T.Dietrich)

HATRED Hatred I Music Stage

Die Thrasher aus dem Frankenland machten einen guten Eindruck und punkteten durch Spielfreude, fette Riffs und einen guten Shouter der nicht auf den Mund gefallen war. Er versuchte auch zu erklren wo denn das Frankenland liegt aus dem sie stammen. Also Jungs, fr mich liegt das in Bayern. (T.Dietrich)

CRO MAGS

Vor Jahren sah ich die Cro-Mags mit Giftzwerg Harley Flannagan und Paris Mayhew. Hier tauchte nur Snger und Harleys Intimfeind (?) Jon Joseph auf, der mit einer gesichtslosen Truppe bei den paar Songs die ich sah fr meine Begriffe wie eine Coverband rber kam. Der Mann war zwar agil und engagiert, passte aber nicht so zu den Songs wie ich mir das vorstellte. (T.Dietrich)

SEPULTURA

Als Max Cavalera vor vielen Jahren SEPULTURA verlie, verlie mich mein Interesse an Sepultura, die es bereits seit 25 Jahren gibt. Mittlerweile ist Igor auch nicht mehr mit von der Partie und Bassist Paulo Xisto Pinto Jr. ist das letzte verbliebene Grndungsmitglied. Fairerweise sei gesagt, da Gitarrist Andreas Kisser mageblich am Sound Sepulturas beteiligt war und ist. Jetzt waren sie also auf der Loreley, ich hatte keinerlei Erwartungen und dann kamen diese Brasilianer daher und lassen aus den gigantischen Amp-Trmen eine brachiale Thrash-Wand auf mich strzen, das mir ganz schwindelig wurde. "Refuse/Resist", "Dead Embryonic Cells", das grandiose "Territory" und auch neuere Songs wie "Sepultnation" oder "Troops Of Doom". Klasse! Sepultura sind zurck in meinem Leben! Snger Derek Green mit meterlangen Rastas ist wahrhaft eine Erscheinung und Andreas Kisser wirbelte ber die Bhne und versuchte ohne Unterlass das Publikum aufzuputschen und lieferte dazu einen Klassiker nach dem anderen. Fr mich die berraschung auf dem diesjhrigen Rock Area. (T.Butz)

Merch SACRED REICH

Schon den ganzen Tag konnte man die Musiker von Sacred Reich auf dem Festivalgelnde sehen, dass ihnen sichtlich zu gefallen schien. Gesprche und Bilder mit Fans waren kein Problem, was die Amis sehr sympathisch machte, welche ohnehin schon einer meiner persnlichen Favoriten dieses Festivals waren. "The American Way", "Who's To Blame" sind zeitlose Thrash-Granaten die immer gehen. Neben den Klassikern der Amis wurde auch "War Pigs" von Black Sabbath gespielt. Mich nervte ein das viele Gerede des Sngers. Wenn ich mich belehren lassen will, dann gehe ich nicht auf ein Metal-Festival. Ansonsten ein guter Gig, auch wenn der Zahn der Zeit und die Kalorien sehr an der Band optisch (nicht musikalisch) genagt hat. (T.Butz)

ARCH ENEMY

Mit ARCH ENEMY sind wir bereits bei der letzten Band des Festivals angekommen. So schnell knnen drei Tage vergehen. Die deutsch/schwedische Formation lie den Felsen noch mal ordentlich beben und sollten auf dem Rhein Schiffe havarieren whrend die Band ihren Melodic-Death in die Nacht hinaus schleudert, dann wrde das wohl niemanden wundern. Der harte Gesang von Angela ist fr mich nach wie vor gewhnungsbedrftig, doch nicht zuletzt die technische Finesse der Ammot-Brder, die immer wieder hervorsticht, macht die Musik fr mich hrenswert. Angela lie ordentlich die Matte kreisen und es htte sicherlich einen blen Moshpit vor der Bhne gegeben, wenn die Location dies hergeben wrde. ARCH ENEMY setzten hinter dem diesjhrigen "Rock Area" noch mal ein krftiges Ausrufezeichen und hatten Hits wie "My Apocalypse" en Masse. (T.Butz)

Wie schon im letzten Jahr, so war und bin ich auch von dem diesjhrigen "Rock Area Festival" begeistert. Ein echtes Metal-Festival direkt vor der eigenen Haustre, dazu noch in bester Lage. Das schreit nach Untersttzung, doch leider ist das nicht bis zu allen Metallern der Region vorgedrungen, denn scheinbar nimmt man lieber den Weg in den hohen Norden auf sich und lsst die Loreley links liegen. Wir fanden es klasse und knnen allen die nicht dabei waren nur sagen: Ihr habt was verpasst. Daumen hoch fr das Rock Area! (T.Butz)




Benediction Ensiferum Apocalyptica Axxis Camping Loreley Mob Rules

































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