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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing SUBWAY TO SALLY, THE COUNT
Ort Andernach, JuZ
Datum 22.12.2002
Autor Thorsten Dietrich
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Jetzt ist es passiert, das Andernacher Juz ist, glaube ich, seit seinem Bestehen bei einem Innenkonzert aus allen Nhten geplatzt! Als ich kam war der Laden mit mehr als 600 Leuten voll und ca. 20 standen drauen und mussten sich mit ca. sieben Restkarten begngen, falls diese nicht abgeholt wurden, was auch einige machten! Puh, bel!
Als ich mich mal durchgequetscht hatte, sah ich das die lokale Vorgruppe, The Count schon schon paar Songs gespielt hatte. Das Publikum stand dicht gedrngt und zeigte bis auf paar Fans kaum Reaktion auf den Industrial Dark Wave der vier Mann mit Drumcomputer. Auch ich kann man mich nicht sehr mit ihren Songs anfreunden. Muss aber einigen Parts Respekt zollen: Der Snger hat sich von furchtbar schreiend auf ausbaufhig gerettet, das Hemd ist trotzdem bel. Die Gitarren schimmerten mal kurz durch, knnten aber fetter sein, wodurch die Jungs live heavier wirken wrden. Genauso msste ein Drummer fr Bums sorgen. Aber einige Parts waren ganz o.k., es ist halt meinen Meinung. Trotzdem war es nicht nett am Ende zu applaudieren als der Snger das letzte Lied ankndigte. Nach dem Song kam gar kein Applaus. Buh, Publikum, Respekt muss auch sein,schlecht spielen andere!

Die fanatische Subwayschar wartete nun auf die Mittelalterrocker, jubelte frenetisch und sang vorher schon vom Ruberlied Strophen. Mit fetten Pyros und gut rockend stiegen die Subway unter groem Gejubel mit "Sag dem Teufel" und einem fetten Pyrobller ins Programm ein. Die Bhne war durch das fette erhhte Drumkit und die sieben Musiker schon sehr voll, auerdem hatten sie eine gute Lightshow sowie Pyros vor dem Bhnengraben, die zeigten, dass der hohe Eintrittspreis von ca. 20 Euro an der Abendkasse einen Gegenwert bekamen. Die Subways lieen sich nicht lumpen und boten einen durchaus energiegeladene Show, wo Snger Eric durch seine gute Kommunikation mit dem Publikum herausragte, welches ihm aus der Hand fra und alles laut bejubelte und beklatschte. Der eigene Pyromann der Subways sorgte auch dafr, dass es ab und an krachte, brannte,

Funken regte, oder wie bei "Herrin des Feuers" knstliche Feuer (Lampen mit Tchern) brannten. Natrlich wurden auch wie immer Dudelsack, Flten u. a. folkloristische Instrumente eingebaut. Am besten gefllt mir immer die Percussioneinlage mit dem Bandmaskottchen dem Kuhschdel, wo die Funken sprhen. Aber Abwechslung ist hier an der Tagesordnung, es gab auch eine Feuerspuckeinlage bei "Sabbat", die gelungen war, so dass keine Langeweile auftrat. Neben Krachern wie "Henkersbraut, "Bses Erwachen" oder "Die Schlacht" gab es auch Verschnaufpausen wie das schon erwhnte "Herrin des Feuers, Maria" oder "Kleid Aus Rosen". Die meite Aufmerksamkeit bekamen Frau Schmidt und Eric, denke ich, whrend die restlichen Musiker durch ihre Instrumente glnzten, es aber auch zu kleinen "Soloshows" kam.

Irgendwie fand ich das Publikum, welches sehr bunt gemischt war, u.a. Metaller, Darkwaver und viele Normalos, zwar enthusiastisch, aber auf frheren Konzerten ging es denke ich wilder zu. Egal, es war Sonntag und kurz vor Weihnachten, da wird es gemtlich. Nach dem Oldie "Carrickfergus war dann Schluss, wonach direkt ein Zugabeblock mit dem seit Beginn des Konzertes frenetisch geforderten Ruberliedes am Ende. Doch die Zuschauer wollten noch mehr und zum Ausklang gab es eine vertrumte akustische Version der "Arche".
Es war ein tolles Konzert, wo auch die Merchandisepreise fair waren! Den Fans kann ich nur sagen, dass Subway To Sally nchstes wiederkommen mit J.B.O. beim Sommer Open Air!
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