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01. November 2014 - Uhr
 
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693 Reviews in der Datenbank
Billing GRAND MAGUS, BURDEN
Ort Kln, Underground
Datum 09.04.2010
Autor Thorsten Dietrich
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Nach der Listening Session von Vanden Plas in einem anderen Raum des Undergrounds ging es direkt zu den Schweden von Grand Magus, doch aufgrund des Vanden Plas-Interviews konnten wir von der Vorband Burden nur noch zwei Songs erhaschen. Burden Burden Die deutsche Band war jedoch ein guter Anheizer und spielte sich mit ihren Anleihen an Crowbar in die Herzen der Zuschauer! Schade, dass wir nicht mehr gesehen haben. Mein Kollege war so begeistert, dass er sich direkt eine CD gekauft hat!

Der kleine Club war vielleicht zu 70 % gefllt, ich stand noch weit hinten, als jemand von Roadrunner Records auf die Bhne kam und die vielen Pressevertreter und normalen Zuschauer begrte und die neu unter Vertrag genommene Band Grand Magus mit ein paar netten Worten einstimmte. Sofort waren vor der Bhne die Fotografen am Werk, welche bei dieser Veranstaltung genauso wichtig waren. Fr mich waren Grand Magus aufgrund ihrer Verffentlichung auf dem Doom-Label Rise Above auch eine Doom-Band, was ich nach der Genuss des im Juni erscheinenden fnften Werkes "Hammer Of The North" jedoch total anders sehe. Mit den Jahren scheinen die Metaleinflsse grer geworden zu sein. Das Album mit einem Dissection-hnlichen Cover ist mehr unverflschter skandinavischer Metal als sonst was. So prsentierte sich die Band auch auf der Bhne: Leder, Thorshammer und Armstulpen gehren hier zum guten Ton. Als Trio, bei dem der Gitarrist auch noch Snger ist, hat man live natrlich einen schweren Stand, da man als Frontmann nicht so sehr die Sau machen konnte, weil man sich aufs Spielen und Singen konzentrieren muss.
Im kleinen Underground Club war das relativ egal und der Bhnenaufbau war einfach aber effektiv. Grand Magus Grand Magus Rechts stand Snger und Gitarrist Janne "JB" Christoffersson (auch Spiritual Beggars-Snger), leicht in der Mitte Schlagzeuger Sebastian "SEB" Sippola und links Bassist Mats "Fox" Heden, welcher am ehesten dem Wikinger- und Schwedenklischee von der Optik entsprach und neben dem Bass fr die dezenten Backings verantwortlich war. Showtechnisch war also, wenn man vom fliegenden Haar des Bassisten und der schweitreibenden Arbeit des Drummers absieht, wenig zu bestaunen. Vielmehr hatte die Band starke Songs und eine Setlist, bei der sich auch Lieder vom noch nicht erschienenen Album tummelten, was die Fans frhlich aufnahmen. Auerdem wirkte das Trio angenehm natrlich und nicht arrogant oder mit einem Image behaftet. Ein schickes Andenken war das fr 15 Euro angebotene Shirt der Band, auf dessen Rcken die Setlist des Abends zu bestaunen war. Sowas hat dann nicht jeder.
Ich denke, Grand Magus werden sicherlich ihre Nische im Musikzirkus finden und Freunde rohen Heavy Metals aus Skandinavien begeistern. Seit Bathory ist da ja nicht mehr so viel passiert, wenn man Melodic, Death und Black Metal ausklammert. Der Magus hat hier eine gute Visitenkarte abgegeben!

Fotos: Torsten Butz





Burden Grand Magus Grand Magus Grand Magus









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