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691 Reviews in der Datenbank
Billing MAGNUM, SAIDIAN
Ort Aschaffenburg, Colos-Saal
Datum 10.10.2009
Autor Thorsten Dietrich & Thorsten Ritter
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Noch war es recht warm im jungen Oktober als wir gegen 20.00 Uhr im Colos-Saal eintrafen! Voll war es auch und wenn ich mich nicht tusche wurde es mit der Zeit so voll, dass ich den Club als ausverkauft bezeichnen wrde! SAIDIAN SAIDIAN Leider begannen die Schwaben von SAIDIAN erst gegen 21.00 Uhr, so dass auf einer heruntergelassenen Leinwand Livemitschnitte liefen, die mich aber nicht interessierten. Da es in Colos-Saal aber gutes Bier in Glsern gibt, was fr Konzertclubs so selten wie ein Lottogewinn ist, konnte man die Zeit damit gut herum bekommen oder sich in die angrenzende Kneipe verziehen. Das Publikum war locker in der 40+ Region und ich fhlte mich mal wieder superjung als SAIDIAN anfingen. Die Band hatte mit der recht kleinen Bhne zu kmpfen und zudem noch ihr Drumkit vor dem von MAGNUM, so dass alle etwas eingequetscht da standen. Das hinderte die gut aufgelegte, keyboardlastige Band um Rampensau Markus Engelfried nicht eine gute Leistung an den Tag zu legen und Songs ihrer bisherigen drei Alben inklusive einer Covernummer der 80er-Band TOKYO mit dem gleichnamigen Song souvern zu spielen. Snger Markus wandelte mit gut sitzendem hohem Gesang und flapsigen Sprchen auf EDGUYs Spuren, whrend die Musik doch etwas keyboardlastiger als bei den Hessen ist, aber durch Drum-Derwisch Bernd Heining mehr Biss als auf Platte hat! Es hat auch Spa gemacht dem enthusiastisch wirkenden Mann zuzuschauen. Etwas schchtern und ebenfalls eingeengt wirkte Neu-Bassist Frank "Mampf" Herold, der aber sicherlich noch lockerer wird. Bandgrnder und Keyboarder Markus Bohr sorgte nebenbei auch fr die Backing Vocals und bangte auch schon mal ekstatisch hinter den Tasten. Diese Mannschaftsleistung lie das Publikum zu ordentlichem Applaudieren bewegen, was die Band sichtlich erfreute. Feiner Gig! (Thorsten Dietrich)

Setlist SAIDIAN

  • Intro
  • Fallen Hero
  • Ride on a Phoenix
  • State of Euphoria
  • Out of the Shadows
  • Solomon's Dance
  • Tokyo
  • Pale Moon Rider
  • Burn down The Night

Die folgende Umbaupause schien sich dann fast endlos hinzuziehen. Nach gut 30 Minuten wurde es endlich dunkel, die einzelnen Musiker von MAGNUM kamen zum Intro der aktuellen CD "Into The Valley Of The Moonking" nach und nach auf die Bhne und wurden vom proppenvollen Colossaal mit begeistertem Jubel empfangen. Wie auf dem Album ging es dann mit "Cry To Yourself" weiter. Das Publikum folgte dem sehr agilen, durchgehend wild gestikulierenden und berzeugend singenden Bob Catley vom ersten Moment an wie aufs Wort und schnell wurde klar, dass MAGNUM an diesem Abend einfach nur gewinnen konnten. MAGNUM MAGNUM Die hervorragende Stimmung bertrug sich auf die Band, die uns mit begeisternder Spielfreude mit auf ihre Reise in ihre eigene Welt nahm. Teilweise hatte ich das Gefhl wie auf dem Cover von "On A Storyteller's Night" vor dem Kamin zu sitzen und Onkel Bob beim Erzhlen zuzuhren. Diese Atmosphre wurde durch Tony Clarkins emotionsvolles, virtuoses und enorm effektives Gitarrenspiel noch verstrkt. Bei dem Mann sitzt einfach jeder Ton an der richtigen Stelle. Der erste Teil des Konzerts stand im Zeichen der letzten Alben und erst nach rund 50 Minuten folgte mit "Les Morts Dansant" der erst Klassiker. Dabei war der "Titelsong" des aktuellen Albums fr mich eins der Highlights der neuen Stcke. Eingeleitet von einem Gitarrenintro, das an Ritchie Blackmore in seinen besten Zeiten erinnert, wurde die Bhne passend zur warmen Atmosphre dieses Songs teilweise nur einfarbig ausgeleuchtet. Im schnelleren Chorus wurde auch hier begeistert mitgesungen. Egal ob schnellere Stcke wie "Dragons Are Real" mit seinen "Yeah Yeah"-Chren oder eher langsamen Songs wie "A Face In The Crowd", MAGNUM schafften es durchgehend, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Nach rund. 70 Minuten und dem abgefeierten "Vigilante" war dann erst mal Schluss. Kurz darauf kam die Band schon zurck und in "Don't Wake The Lion" wurde es noch mal sehr atmosphrisch. In dem Ultraklassiker "Kingdom Of Madness" gab die Band dann noch mal richtig Gas, was ihr das Publikum mit beeindruckenden Chren dankte. Danach war dann leider Schluss. Bob Catley stellte noch die Band vor und entlie die zufriedene Menge in die Obhut des Moonkings. Dem einen oder anderen knnten vielleicht einige Klassiker gefehlt haben, aber ich fand es schn, dass eine solche Band mal eher auf aktuelles Material setzte. Einfach ein schner Abend mit einer noch sehr agilen Band. Ich hoffe, dass mich MAGNUM bald wieder mit auf die Reise in ihre Zauberwelt mitnehmen! (Thorsten Schwalbach)

MAGNUM

Setlist: MAGNUM

  • Intro (von "Into The Valley Of The Moonking")
  • Cry To Yourself
  • Take Me To The Edge
  • Brand New Morning
  • The Moonking
  • When We Where Younger
  • No One Knows His Name
  • Dragons Are Real
  • A Face In The Crowd
  • We All Run
  • Les Morts Dansant
  • All My Bridges
  • All England's Eyes
  • Vigilante

Zugaben:
  • Don't Wake The Lion
  • Kingdom Of Madness

Bilder: Thorsten Ritter
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