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30. Oktober 2014 - Uhr
 
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693 Reviews in der Datenbank
Billing MUCKY PUP & SUPERBUTT
Ort Hamburg, Hafenklang
Datum 01.09.2009
Autor Marc Schallmaier
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Als 1987 MUCKY PUP ihre erste CD "Can't You Take A Joke" verffentlichten, waren sie musikalisch noch eine Hardcore Band. Die Songs dauern maximal zwei Minuten und kommen przise auf den Punkt. Allerdings war auch hier schon ein gewisser Humor vorhanden, der trotz aller Stilwechsel der Band seinen Bestand hatte. Besonders stark ausgeprgt war dieser auf dem zweiten Album von MUCKY PUP, A Boy In A Mans World. Hier wurde allerdings mchtig aufs Bremspedal getreten, die Melodien bekamen den Vorrang und auch der Gesang nahm eine verstndliche Form an. Genau dieses Album feiert heute seinen 20. Geburtstag und dass war Anlass genug fr eine kleine Tournee durch Europa, wo MUCKY PUP schon immer grere Erfolge erzielten konnten als in den USA. Da die Jungs seit 12 Jahren kein neues Material am Start hatten, konnte man sich auf einen Abend unter Gleichgesinnten freuen, an dem es hauptschlich Hits aus der Jugend zu bejubeln gab.

SUPERBUTT MUCKY PUP

Um den Publikum einzuheizen hatte man als Vorband die Ungarn von SUPERBUTT engagiert. Die Songs auf deren Website klingen hier und da etwas komplex und man kann mehrere Einflsse ausmachen. Live war davon aber nichts zu hren, die Songs kamen gradlinig und direkt von der kleinen Bhne, die auch deutlich den Bewegungsdrang der 5 Herren eingrenzte. So wurden im Stand die Matten gekreist und der Snger thronte mit einem Bein auf den Monitorboxen, um die durchaus kraftvollen Metal Nummern ins Publikum zu schmettern. Leider war eben jenes doch sehr zurckhaltend und es wollte nicht so richtig Bewegung in die Masse kommen. Laut Gerchten, die unter den anwesenden Zuschauern umher schwirrten, sind SUPERBUTT in Ungarn tierisch angesagt und spielen bei Auftritten in der Heimat als Headliner. Zugegeben, Potential haben die Jungs, die wrde ich gerne mal auf einer greren Bhne sehen und vor allem mit einem Publikum, dass mit derartigen Metal Klngen auch etwas anfangen kann. Zum Schluss konnten SUPERBUTT aber dann doch noch beim gesamten Publikum punkten, der Neil Young Klassiker Keep On Rockin In A Free World war allen gelufig und so wurde krftig mitgegrhlt.

Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit und MUCKY PUP betraten nahezu in Originalbesetzung die heiligen Planken des Hafenklangs in Hamburg. Kurzes Intro, kurzes Hallo und schon folgten fnf Hochgeschwindigkeits Kracher vom ersten Album. Snger Chris Milnes, mittlerweile dreimal so schwer wie zu Zeiten der Album Aufnahme, konnte es sich nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass es heute keine neuen Songs von MUCKY PUP zu hren geben wird. hnliche Sprche und Gags sollten folgen. Leider berzeugte ein Groteil der Besucher auch hier durch Lethargie, was die Band aber nicht davon abhielt zu spielen, als wrden 2000 Leute vor ihnen stehen, anstatt 200. Wirklich schade, enthusiastische Reaktionen wren mehr als verdient gewesen. Die Jungs rockten die Songs ordentlich runter, Gitarrist Dan Nastasi sorgte fr Backing Vocals whrend Marc DeBacker am Bass die ruhige Kugel schob. MUCKY PUP MUCKY PUP Leider sa nicht der Bruder von Chris Milnes am Schlagzeug, diesen Part erledigte Kevin Powers, der ansonsten fr die Keyboards auf den spteren MUCKY PUP Alben sorgte. Die Songs haben nach all den Jahren ihren Ohrwurm Charakter nicht verloren. Und so wippten die Fe dann langsam mit, whrend ein paar Besucher versuchten, wenigstens einen kleinen Moshpit loszutreten. Nahezu jeder Hit von den ersten beiden Alben wurde gespielt, dazu kamen mit Three Dead Gophers, Hippies Hate Water und A Skinhead Broke My Walkman lediglich drei Stcke, die sich auf den anderen fnf Alben befinden. Ein wirklicher Ohrenschmaus fr Fans der ersten Stunde ! Bei letzterem durfte ein weiblicher Zuschauer auf der Bhne das Waschbrett spielen, inklusive improvisiertem Solo. Was den Spa Faktor der Band nochmals unterstrich. Als Zugabe zog Snger Chris Milnes erst mal blank um sich anschlieend eine selbstbemalte Iron Maiden Kutte berzuziehen. Daraufhin gab es mit dem Cover Running Free eine Huldigung an die groen Idole, um mit dem allerletzten Song U-Stink noch mal alles zu geben. Ein wirklich toller Abend, der sich fr alle Seiten gelohnt hat. Und ich wrde MUCKY PUP dringend dazu raten, eine neue Scheibe auf die Beine zu stellen. Einfach und allein um einen Grund zu haben, im nchsten Jahr noch mal auf Tour zu gehen

Setlist: MUCKY PUP
  • Intro / Hotel Penitentiary
  • Knock Knock
  • Nazichizm
  • Caddy Killer
  • Woody
  • Bushpigs
  • Batman
  • U R Nothing
  • Mr President
  • Death By Cholesterol
  • Landscrapers
  • Three Dead Gophers
  • A Skinhead Broke My Walkman
  • P.T.L.
  • Little Pigs
  • Hippies Hate Water
  • Running Free
  • U Stink
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