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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing CAGE, CLUSTERHEAD UND ELVENPATH
Ort Frankfurt, Die Halle
Datum 10.05.2009
Autor Thorsten Schwalbach
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Die amerikanische Band CAGE ist eine der Bands neben z. B. VICIOUS RUMORS oder HELSTAR, die in unseren Tagen noch die Flamme des "echten" Power Metal am Leben halten. Nachdem die Band fr ihre Alben regelmig wahre Lobeshymnen erhlt, kamen CAGE im Mai fr eine Headlinertour zu uns. Clusterhead Clusterhead Im Frankfurter Club "Die Halle" setzte die Band ihre Power auch live voll um und spielten ein begeisterndes Konzert.

Vorgruppen waren ELVENPATH und CLUSTERHEAD. ELVENPATH hatten auf ihrer Homepage den Beginn von 21:00 Uhr genannt. Als ich um kurz nach 21:00 Uhr ankam, spielte aber schon die zweite Band CLUSTERHEAD aus Regensburg. Bei denen war dann nicht wirklich viel los vor der Bhne, eigentlich stand dort niemand. Die Leute waren entweder an der Theke oder vor der Tr. Und seien wir ehrlich, viel verpasst haben sie nicht. Die Band liegt irgendwo zwischen Melodic Metal und Progressiv Metal (mit Keyboards), der zwar recht kompetent gespielt ist, aber beim ersten Hren nicht wirklich begeistert. Snger Rene hat eine krftige Stimme und die restlichen Jungs beherrschen wirklich ihre Instrumente. Die einzelnen Stcke fand ich aber ein wenig zu unspektakulr. Die Band hat es nicht geschafft, mich dazu zu bewegen, mich mal nher mit ihr zu beschftigen. Ein bisschen hngengeblieben sind bei mir Songs wie "Prediction Of A Fight", das mit einem lngeren Instrumentalteil beginnt oder das melodische "Burned Alive", in dem mir aber die Keyboards zu sehr im Vordergrund standen.

Nach Rund 15-mintigem Umbau, den die Bands selbst erledigten, begannen CAGE mit dem Intro "The Power That Feeds" ihres neuen Albums "Science Of Annihilation" und dem folgenden "Planer Chrusher", einem schnellen typischen CAGE-Song ebenfalls vom neuen Album. Die Band strahlte vom ersten Moment an eine enorme Spielfreude mit jeder Menge Power aus. Schneidende Lufe und Melodien zweier absolut gleichberechtigter Gitarristen, druckvolle Riffs und Bassparts sowie donnernde Drums sind halt die Markenzeichen dieser Band. Und dazu noch die einzigartige uerst variable kraftvolle Stimme von Sean Peck, die natrlich an Rob Halford erinnert, allerdings mit dem ntigen Druck im unteren Bereich. Sein Outfit mit schwarzem Mantel, Sonnenbrille und Halford-Frisur hat diesen Eindruck noch verstrkt. Vor der Bhne war es mittlerweile gut voll geworden, CAGE hatten eine Art "Mini-Fanclub" mitgebracht. Die Power der Band bertrug sich von Beginn an aufs Publikum. Da wurde teilweise jede Geste und jeder Ton von Sean zelebriert. Cage Cage Das Konzert wurde schnell zu einer richtig geilen Metalparty, bei der man nicht mehr stillstehen konnte.
Mit den beiden folgenden schnellen Songs "I Am The King" und "Kill The Devil", jeweils mit eingngigem Chorus, der von der Menge gerne und laut mitgesungen wurde, ging es zurck zu den beiden Vorgngeralben. Danach kamen zwei weitere Stcke vom neuen Album. CAGE feierten halt eine Releaseparty zu "Science Of Annihilation", insgesamt wurden sieben Stcke und das Intro dieser CD gespielt. Besonders gefallen hat mir dabei "Black River Falls" mit einem gefhlvollen Mittelteil. Nach "Speed Kills" stellte Sean Peck die Band vor, wobei jeder einzelne Musiker seinen verdienten Applaus erhielt. Im Intro des anschlieenden "Metal Devil" glnzte Gitarrist David "Conan" Garcia mit gekonnten Tapping-Einlagen. Bei einem meiner Lieblingssongs von CAGE, dem eingngigen "Final Solution", gaben Band und Publikum noch mal alles. CAGE machten kurz Pause, ohne komplett von der Bhne zu gehen und spielten noch "King Diamond" (in dem Sean diesen sehr gut imitierte) sowie zwei weitere Songs des neuen Albums. Nach rd. 75 Minuten Spielzeit war Schluss. Bereits kurze Zeit spter erschienen CAGE komplett am Merchandisestand. Hier zeigten sie sich als supernette Typen und sammelten weitere Pluspunkte. Ein Superabend mit einer begeisternden Band, die mit ihrem neuen Hammeralbum hoffentlich auch eine breitere Anerkennung findet.


Setlist: CAGE
  • The Power That Feeds (Intro / von Science Of Annihilation (SOA))
  • Planet Crusher (von SOA)
  • I Am The King
  • Kill The Devil
  • Scarlet Witch (von SOA)
  • Spirit Of Vengeance (von SOA)
  • Hell Destroyer
  • Black River Falls (von SOA)
  • Speed Kills (von SOA)
  • Metal Devil
  • Final Solution
  • King Diamond
  • Operation Overlord (von SOA)
  • Spectre Of War / Science Of Annihilation / At The Edge Of Infinite (von SOA)
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