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695 Reviews in der Datenbank
Billing SHAKRA & POLUTION
Ort Frankfurt, Die Halle
Datum 23.04.2009
Autor Thorsten Ritter
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Der heutige Abend markierte das Ende einer ereignisreichen Konzertwoche; dienstags DELAIN, am Mittwoch ELKELISET und nun SHAKRA. Ich war dementsprechend mde und zudem ein wenig traurig, dass meine Begleitung und Fotografin krankheitsbedingt absagen musste. Polution Polution In diesem Zusammenhang fand ich es dann auch nicht ganz so schlimm, dass die dritte fr den heutigen Abend angekndigte Band - deren Namen mir im Vorfeld nicht gelufig war und der mir bereits entfallen ist - fehlte. Zuerst galt es allerdings ein kleines Problem am Einlass zu lsen, denn weder mein Name noch der meiner Begleitung stand auf der Gsteliste. Nach kurzem Hin und Her war die Sache aber schnell geritzt und ich durfte mich ohne weitere Schwierigkeiten in die Halle begeben. Mein Dank gilt an dieser Stelle nochmal dem netten Schweizer aus dem SHAKRA-Umfeld, der dies unkonventionell und unbrokratisch mglich gemacht hat.


Es war gerade noch Zeit fr ein Bier, als gegen 20.30 Uhr die ebenfalls aus der Schweiz stammende Formation POLUTION auf die Bhne kam. Zu diesem Zeitpunkt war in der Halle jedoch noch nicht viel los und es sollte nur sehr langsam voller werden. Bei dem Fnfer handelte es sich um noch recht junge Burschen, die sich laut Snger Pascal Gwerder auf ihrer ersten Tour befanden. POLUTION boten die nchsten 40 Minuten eine nette Riff-Rock-Vorstellung, welche stilistisch hervorragend zum Headliner passte und sich musikalisch irgendwo zwischen MOTRHEAD und AC/DC bewegte. Den bisher Anwesenden schien das allerdings weitestgehend egal zu sein, denn groartige Publikumsreaktionen waren nicht auszumachen. An der Performance und auch an der Ausstrahlung lsst sich zwar noch arbeiten, aber Potential war vorhanden und ist sicher ausbaufhig. Mir machten die Jungs jedenfalls Spa - vor allem das MOTRHEAD-Cover "R.A.M.O.N.E.S" wusste zu gefallen - und so verging die Zeit wie im Flug. Erwhnt werden sollte hierbei das raue Organ von Pascal Gwerder, bei dem ich nicht sicher war, ob sich dies nur aufgrund seiner Erkltung so anhrte oder ob es seinem "Normalzustand" entsprach. Gegen Ende lies seine Stimme dann auch ein wenig nach, so dass teilweise nur noch krchzen auszumachen war (inwieweit hier Bier die richtige Medizin war, halte ich mal fr diskussionswrdig). Egal, dass tat dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch und ich war aufgewrmt und bereit fr mehr.

Shakra

Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause war es schlielich soweit und SHAKRA durften die Bhne entern. Eigentlich sollte ja bereits Februar vergangen Jahres eine Tour in hiesigen Gefilden stattfinden, welche jedoch aufgrund einer Erkrankung von Snger Mark Fox verschoben werden musste. Nun ja, so kamen wir zwar mit etwas ber einjhriger Versptung zum erwarteten Live-Erlebnis, aber dafr immerhin in den Genuss des neuen, verdammt starken Outputs "Everest". Mit dem Opener dieses Albums "Ashes To Ashes" legten die Eidgenossen dann auch gleich eindrucksvoll los und mir fiel direkt der neue, noch sehr junge Bassist Dominik Pfister sowie der agile Mark Fox auf. Dieser machten einen verdammt fitten Eindruck, erinnerte aber mit seien geschminkten Augenpartien ein wenig an Ozzy Osbourne. Der Rest der Band agierte deutlich hftsteifer und beschrnkte sich weitestgehend auf Gesichtsposing. Vielleicht lag es aber auch einfach an der beengten Bhne der Halle, die mittlerweile ordentlich besucht war. Warum von den Fans kaum Reaktionen auszumachen waren, blieb mir wie sooft ein Rtsel. Erst bei "Done Me Wrong" vom Album "Rising" sollte so richtig Stimmung aufkommen. Nicht nachvollziehbar war daher fr mich die Ballade im Anschluss, die dem Ganzen wieder ein wenig die Power nahm. Egal, denn danach war der Weg wieder frei fr weitere Gute-Laune-Rocker, welche jedoch vorerst nur von einem Fan direkt vor der Bhne begeistert aufgenommen wurden. Mit zunehmender Spielzeit begann aber sowohl bei den Akteuren on Stage als auch beim Publikum das Eis zu schmelzen, denn sowohl auf als auch vor der Bhne lies sich bedeutend mehr Bewegung ausmachen und selbst die Mitsing-Spielchen funktionierten. Davon zeugte dann auch die Temperatur, denn mittlerweile war es verdammt warm. Daher verwunderte es nicht, dass das regulre Set von 80 Minuten leider viel zu schnell ein Ende fand. Fr die folgenden drei Zugaben gingen SHAKRA dann nicht mal richtig von der Bhne und so endete kurz nach 23 Uhr ein kurzweiliger Abend mit jeder Menge starker Musik. Schade allerdings, dass den Mnnern um die Gitarristen Thomas Blunier und Thomas Muster bisher nicht der gleiche Erfolg zuteil wurde, wie den Landsmnnern von GOTTHARD. Verdient htten sie's allemal, aber dafr mssten sie wohl Weichsplerrock abliefern, was uns hoffentlich erspart bleibt!

Shakra Setlist: SHAKRA
  • Ashes To Ashes
  • Love & Pain
  • The One
  • Inferno
  • Let Me Lie My Life To You
  • Done Me Wrong
  • Love Will Find A Way
  • Extasy
  • The Journey
  • Chains Of Temptation
  • Insanity
  • Trapped
  • Why Don't You Call Me
  • Hands On The Trigger/ Nothing To Lose
  • Now Or Never
  • Playing With Fire
  • The Other Side
  • Rising High
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