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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing SODOM, MC DEATH
Ort Soest, Alter Schlachthof
Datum 30.01.2009
Autor Michael Kmmet
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Neben KREATOR und DESTRUCTION gehren SODOM zweifelsohne zur Sperrspitze des deutschen Thrashmetals. Am heutigen Freitag werden die Jungs um Tom Angelripper im Rahmen ihres "The Final Sign Of Evil"-Programms eine energiegeladene Show abliefern.
Ebenso aus dem Ruhrpott stammt die Formation McDEATH. Aufgrund der uerst merkwrdigen und einfallslosen Namensgebung fragt man sich zunchst, welche Stilrichtung dieses Quartett prsentiert: Die Musik entspricht lupenreinem Thrashmetal, die fragwrdigen Ansagen von Frontmann Toto knnten allerdings mehr oder weniger von Spacombos wie etwa J.B.O. stammen. Eine Mischung die keineswegs zusammenpasst! Doch vielen der zahlreich anwesenden Fans scheint die Band ein Begriff zu sein, genieen die Dortmunder in Soest doch mehr oder weniger Heimvorteil. So werden McDEATH, auch mit einer durchschnittlichen und weniger anspruchsvollen, jedoch spielfreudigen Darbietung, recht angenehm abgefeiert.
ber fnfundzwanzig Jahre kann Tom Angelripper mit SODOM zurckblicken. Zu jener Zeit wurde das Debt "In The Sign Of Evil" produziert, welches eigentlich ein Longplayer werden sollte, doch viele der geplanten Tracks schafften es erst zeit kurzem verffentlicht zu werden. "The Final Sign Of Evil", das letzte Output der Band, ist nun die endgltige Fassung, die alle Song der damaligen Phase enthlt. Diese Scheibe gilt es selbstverstndlich zu promoten. So kann man sich auf ein Oldschool-Programm gefasst machen. Zwar ein nicht ganz so frhes, doch ein ebenso geiles Stck ist "Napalm In The Morning" mit welchem der Headliner-Gig erffnet wird. Weiter gehts mit "Fuck The Police". Mittlerweile ist die Halle bis in die letzten Reihen schon leicht bedrckend gefllt. Mchtige "SODOM"-Chre sind gelegentlich zwischen den einzelnen Songs zu vernehmen. Das Publikum ist ebenso wie Bhnen-Akteure in guter Stimmung. Besonders in der vorderen Reihen schwingt man stilgerecht die Matten zu "Outbreak Of Evil", "Witching Metal" oder "Obsessed By Cruelty". Auch die mehr oder weniger spteren Werke, wie etwa "Wachturm", "Remember The Fallen" oder "The Saw Is The Law" werden zum Besten gegeben. Coverversionen wie MOTRHEADs "Iron Fist" oder "Aber Bitte Mit Sahne" sorgen fr gute Laune. So werden knapp neunzig Minuten lang smtlich Schaffensphasen des Gelsenkirchener Thrash-Urgesteins bercksichtigt und man kann somit auf einen gelungenes Konzert zurckblicken.
Fazit: McDEATH sind ohne die entsprechenden Vorbelastungen wohl nur von der Theke aus zu ertragen. SODOM jedoch brgen fr kontinuierliche hochbleibende Qualitt in diesem Sektor und sind somit immer wieder gerne gesehen.
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