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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing DAUGHTRY, REDEEM
Ort Frankfurt, Batschkapp
Datum 27.03.2008
Autor Andrea Jordan
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Als wir gegen 19:30 an dem, seit mehr als 30 Jahren existierendem, Rock Club eintrafen, war es schon so gut wie unmglich bis zum Eingang vorzustoen. Konzertbesucher von 18-60 Jahren warteten bereits darauf die Batschkapp zu strmen. Um 20h hie es dann endlich "hinein ins Vergngen" und um 20:45 gingen schlielich die Lichter aus. Daughtry Daughtry Auch wenn sich wahrscheinlich die meisten wegen Chris Daughtry und seinen 4 Mannen am Donnerstagabend in die Batschkapp gestrzt haben, so kamen viele bereits bei der Vorband Redeem auf Ihre Kosten. Vergangenen Herbst sind sie bereits mit Gotthard durch Ungarn und sterreich getourt und in diesem Frhjahr touren sie mit den amerikanischen berfliegern durch Deutschland und bestreiten gemeinsam sechs Konzerte in Kln, Berlin, Mnchen, Stuttgart, Hamburg und natrlich Frankfurt (mehr Infos findet Ihr auf www.redeem.ch) Die drei sympathischen Schweizer brachten uns mit ihrem New/ Alternative Rock schon gehrig auf Touren und somit in genau die richtige Stimmung fr den spteren Headliner. Auch wenn ich anfangs etwas ber die Kleiderauswahl der "Rocker" verwundert war, da Sie ganz in wei auf der Bhne erschienen. Nachdem Stefano aber verkndete, dass sie uns etwas mitgebracht haben und sich selbst als "3 leckere weie Schweizer Schokoladen" bezeichnete, war mir das schlielich auch egal. Wer sagt denn auch, dass Rocker immer dster aussehen mssen? Hauptsache ist doch, dass die Musik stimmt! Das war definitiv der Fall und es machte den Anschein, als teilten die restlichen Konzertbesucher ebenfalls diese Meinung. Es war lediglich ein bisschen schade, dass sich Redeem nach 30 Minuten schon wieder verabschiedeten.


Setlist Redeem:
  • Splendid
  • Two Point Of View
  • Dreams You've Lost Along The Way
  • Alive
  • Gravity
  • Borderline
  • Lost

Schon whrend dem Bhnenumbau wurde es dann offensichtlich: Die Batschkapp war ausverkauft und proppenvoll (Kapazitt von ca. 800 Personen)! Es war mittlerweile schon so gut wie unmglich sich zur Toilette, geschweige denn zur Bar durch zu kmpfen. Daughtry Daughtry Was man schon, den teils genervten und auch mitleidigen Blicken der anderen Konzertbesucher, entnehmen konnte. Tja, es half aber alles nix: "ICH MUSS DA JETZT DURCH!" Zwanzig Minuten spter erreichte ich dann schlielich wieder meinen tollen Platz im vorderen Viertel und Daughtry lieen auch nicht mehr lange auf sich warten. Um 21:45 betraten sie gut gelaunt und voller Tatendrang die Bhne. Mit "What I Want" starteten sie durch und rockten anschlieend tchtig weiter mit dem wohl bekanntesten Song und Radioburner, "It's Not Over". Als uns Chris Daughtry dann auch noch mit einem Solo beehrte, hat er uns bewiesen, dass er nicht nur singen, sondern auch Gitarre spielen kann (sein Aussehen ist natrlich auch nicht zu verachten). Kaum zu glauben, dass der Kerl tatschlich bei "American Idol" mitgemacht hat und nur auf dem 3. Platz gelandet ist. Da sollte sich so mancher "DSDS"-Kandidat mal eine Scheibe abschneiden, oder es vielleicht doch besser gleich sein lassen! Die Fnf schienen richtig Freude am Musik machen zu haben, aber am meisten anmerken konnte man dies wohl dem Drummer. Es fiel mir leider erst relativ spt auf, dass Josh hinter seinen Drums die ganze Zeit lustige Grimassen machte. Und mit seinem freien Oberkrper war er zustzlich einen, oder auch mehrere, Hingucker wert. Daughtry spielten sich quer durch ihr Album und verlieen nach "Over You" zum ersten Mal die Bhne. Von Starallren jedoch keine Spur, denn sie lieen nicht lange auf sich warten. Als Zugabe folgte ihr anderer Hit "Home" und den Abschluss machten Sie schlielich mit "There And Back Again". Dabei brachten sie die Masse zum Hpfen und die Batschkapp gewaltig zum Beben. Das war definitiv ein gelungener Endspurt aber es war leider auch schnell klar: Das Konzert war zu Ende und es wurde wieder hell. Keine Chance also auf eine weitere Zugabe um 22:35h. Allerdings begaben sich Daughtry noch in die vorderen Reihen um allen die Hnde zu schtteln und schmissen begeistert alles ins Publikum was sie finden konnten. Von Wasserflaschen, ber durchgeschwitzte Handtcher, Drumsticks und Plektrons. Sie schienen fast schon erschrocken ber den Jubel den sie kassierten und man wrde nie erwarten, dass sie in den Staaten sogar Bands wie Nickelback und Bon Jovi Konkurrenz machen!

Daughtry
Setlist Daughtry:
  • What I want
  • It's not over
  • Breakdown
  • All these lives
  • What about now
  • Crashed
  • Feels like tonight
  • Over you
  • Home
  • There and back again

Alles in allem war es ein gelungenes Konzert auch wenn die Spielzeit wirklich zu bemngeln war. 30 Minuten fr die Vorband und 50 Minuten fr den Headliner sind schon etwas armselig!

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